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RWE steigt aus dem Europäischen Pipeline-Projekt Nabucco aus

Der Essener Energie-Riese RWE stiegt aus dem Pipeline-Projekt aus und verkauft seine Anteile an Nabucco an den österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV. Insgesamt hielt RWE 17 Prozent. Die Überschreibung ist am 1. März erfolgt.

Die gut 4.000 Kilometer lange Nabucco-Pipeline sollte die Europäische Union unabhängiger von den russischen Erdgaslieferungen machen. Durch die Pipeline erhält die EU einen Zugang zu Gasreserven in Zentralasien, vor allem in Aserbaidschan.

An diesem Projekt sind nun die Länder Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei beteiligt. Die Pipeline soll von der Ostgrenze der Türkei über Bulgarien und den Balkan nach Österreich führen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Projekt, RWE, Pipeline, Nabucco
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2013 13:10 Uhr von blonx
 
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Die Pipeline Nabucco steht in Konkurrenz zu der russischen Pipeline South Stream, welche Erdgas von Russland über Bulgarien nach Österreich und nach Italien bringen soll. Die Pipeline wird nicht über die Ukraine gehen, da es immer wieder Probleme zwischen der Ukraine und Russland gibt. Im Aufsichtsrat der South Stream sitzt der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder.
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15.04.2013 16:29 Uhr von eckttt
 
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und warum haben die das getan?

wohl von den Russen etwas Druck bekommen?

Oder wurden wir wieder einmal einfach nur Verkauft, Herr Schröder?

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