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Anwälte von Beate Zschäpe müssen sich täglicher Leibesvisitation unterziehen

Am kommenden Mittwoch soll vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe und weitere Unterstützer des Trios beginnen, doch nun gibt es erneut Ärger über die Anordnungen des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl.

Demnach habe dieser die tägliche körperliche Untersuchung der drei Verteidiger von Beate Zschäpe angeordnet, angeblich damit diese keine Waffen oder Sprengstoff in den Gerichtssaal einschmuggeln. Die Verteidiger sprechen daher von "offener Diskriminierung".

Wenn sie durchsucht würden, dann sollte man bitteschön auch Richter, Bundesanwälte, Justizbedienstete und Polizisten durchsuchen, fordern die drei Anwälte. Unterdessen wurde bekannt, dass das mutmaßliche NSU-Mitglied Uwe Böhnhardt im Jahr 2000 vom sächsischen Verfassungsschutz observiert wurde.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Anwalt, Untersuchung, NSU, Beate Zschäpe
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2013 10:40 Uhr von grotesK
 
+15 | -10
 
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@Schlottentieftaucher

<<< ...und wurde bei anderen Prozessen gegen mutmaßliche Terroristen [...] nicht anders gemacht >>>

Nein. Frag´ mal u.a. Otto Schily, wie bequem er rein und raus konnte.
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15.04.2013 10:49 Uhr von gossip
 
+4 | -9
 
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Wird sowieso darauf hinauslaufen, dass dieser Prozess Monate dauern wird und vom Steuerzahler finanziert wird, um am Ende wegen Revision vor dem BGH zu landen, eventuell wegen dem Recht auf einem fairen Prozess sogar vor dem BVerfG.

Die Anwälte werden da natürlich nichts auslassen, um sich lauthals zu beschweren
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15.04.2013 12:18 Uhr von Botlike
 
+1 | -5
 
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Und was hätte ein Richter oder Staatsanwalt davon, den Gerichtssaal zu sprengen? -.-
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15.04.2013 12:43 Uhr von Atatuerke
 
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