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"Ach du dickes B" erzählt von Berliner Pleiten und Blamagen

Berlin hat nicht nur durch die aktuellen Fehlplanungen des neuen Berliner Flughafen den Stempel einer Pleitenstadt. Scheinbar hat dies in der deutschen Hauptstadt Tradition. Cornelia Tomerius´ Buch "Ach du dickes B" erzählt von 775 Jahren voller Pleiten, Pech und Pannen.

Die Autorin meint, dass diese Pleitenserie wahrscheinlich am Berliner Unternehmergeist liege, der immer ein wenig größenwahnsinnig sei. Bei den Recherchen zu ihrem Buch nach geplatzten Berliner Träumen ist die freie Journalistin mehrfach fündig geworden.

Unter anderem erzählt sie von der "Kanzler-Bahn" U55, die für 320 Millionen Euro gebaut wurde, insgesamt nur drei Stationen hat und 1,8 Kilometer lang ist. Oder von der Gewerbeausstellung, die Kaiser Wilhelm veranstaltete und nur eine Kopie der Weltausstellung war.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Panne, Missgeschick, Größenwahn
Quelle: www.rbb-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2013 07:34 Uhr von blonx
 
+1 | -0
 
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Auch wenn es sich anders anhört, so ist dieses Buch doch auch eine Hommage an Berlin. Man solle diese ganzen Pleiten nicht ernst nehmen, sich zurück lehnen und darüber lachen.
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15.04.2013 08:59 Uhr von mennse
 
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Im Artikel steht: "So erzählt sie von der Kanzler-U-Bahn U55, der kürzesten und aufwendigsten Bahnstrecke Deutschands. Mit nur drei Stationen ist die Strecke läppische 1,8 Kilometer lang. Umso horrender waren die Kosten dafür: 320 Millionen Euro. Die Bahn verläuft vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor. Seit letztem Jahr wird an der Verlängerung der Strecke gebaut – aus der U55 soll die U5 werden."

Bin ich grad zu blöd das zu verstehen oder hat der Autor einen Fehler gemacht? DIe U55 beginnt doch beim Hauptbahnhof verläuft über den Bundestag und endet beim Brandenburger Tor. Die Verlängerung der U5 von Alex - Rathaus - Museumsinsel - Unter den Linden - Brandenburger Tor.

[ nachträglich editiert von mennse ]
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15.04.2013 10:01 Uhr von Rychveldir
 
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Ich bin mir sicher, dass jede Stadt der Groesse Berlins in 700 Jahren mehr als genug solche Pannen veranstaltet...
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15.04.2013 10:35 Uhr von SN_Spitfire
 
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Bei jährlich 2,5 Mrd. €!!! Zuwendung durch den Länderfinanzausgleich kann man schon mal überheblich werden.
In Berlin wundert mich daher nichts mehr.
Der Unternehmergeist, sofern es ihn überhaupt gibt, ist nicht allzusehr ausgeprägt.
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15.04.2013 13:39 Uhr von SN_Spitfire
 
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@sukor74
Studiengebühren sind Sache der Universitäten. Ob diese erhoben werden oder nicht, kann durch das Land vorgeschrieben werden, muss aber nicht.

Wir zahlen in Deutschland schon genügend an Steuern, durch welche Staatsbesuche und derlei Dinge abgedeckt werden können.
Von mir aus kann man Brandenburg und Berlin zusammenlegen, wodurch man sich den ganzen Verwaltungsaufwand in Potsdam spart.
Gleiche Sache bei Bremen und Niedersachsen und auch bei Hamburg und Schleswig Holstein.

Diese Stadtstaaten braucht kein Mensch!
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15.04.2013 17:01 Uhr von cyp
 
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Allein die Inhaltsangabe des Buches strotzt vor Fehlern. Das mit der U55 ist natürlich an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Die Endgültige Verlängerung der Linie soll dann bis zum Alexanderplatz gehen ja, derzeitig ist ihr aktueller Status sogar im Bild (quelle) links einzusehen.

Ich bin Urberliner.... leckt mich fett!

[ nachträglich editiert von cyp ]

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