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Alternative für Deutschland: Partei mit wenig demokratischem Gründertag

Die Alternative für Deutschland hat sich an nur einem Tag zu einer richtigen Partei gemausert. Am gestrigen Sonntag wurde ein Vorstand gewählt, eine Satzung beschlossen und ein Wahlprogramm vorgestellt. Die Partei hat zur Beschleunigung Debatten untersagt.

"Einst ist Willy Brandt ausgezogen, um mehr Demokratie zu wagen. Lassen Sie es uns genauso tun! Folgen wir Willy Brandts Vorbild und wagen wir mehr Demokratie in Deutschland", so die Worte von Bernd Lucke, dem Gründer der Partei.

Die Partei sieht sich selbst weder rechts noch links. Lucke sieht eine "Partei neuen Typs". Das Wahlprogramm wurde ohne Debatte beschlossen. Für eine Diskussion habe laut Lucke die Zeit gefehlt. Man dürfe nicht vom Thema Euro ablenken, indem man über weniger zentrale Dinge spricht, so Lucke.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Partei, Gründung, Alternative für Deutschland
Quelle: www.n-tv.de

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15.04.2013 06:21 Uhr von Borgir
 
+7 | -13
 
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Natürlich muss das schnell gehen. Natürlich darf man das wesentliche nicht aus den Augen lassen. Aber ich denke, genau das ist passiert. Genau das wesentliche, eine demokratische Abstimmung über ein Wahlprogramm einer ganzen Partei hat nicht stattgefunden. Finde ich sehr schade ehrlich gesagt, dass sich die Partei so darstellt. Wenn das Programm alternativlos ist, wie wäre dann die Politik wenn die Partei gewählt würde? Auch alternativlos und damit undemokratisch so wie es Frau Merkel tut? Danke
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15.04.2013 06:50 Uhr von Borgir
 
+3 | -10
 
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Ich halte die Partei trotzdem für verfolgenswert und ich bin gespannt, wie sie sich entwickelt. Aber gut finde ich wie das gelaufen ist trotzdem nicht.
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15.04.2013 07:08 Uhr von Phyra
 
+17 | -3
 
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@borgir
egal was man von der partei haelt, ich selbst bin bei ihr noch meinungslos, es ist nicht verkehrt wenn ueber das wahlprogramm nicht diskutiert hat.
Die Initiatoren der Partei haben diese wegen einer Idee gegruendet, eine idee die sie umsetzen wollen, wenn man nun diese idee "umdiskutiert" waere die gruendung der partei sinnlose zeitverschwendung gewesen.
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15.04.2013 07:39 Uhr von Koehler08
 
+8 | -7
 
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So schwer das für manche auch zu verstehen ist aber man muss sich erst mal um die wichtigsten Dinge kümmern und das sind zweifelsohne die aktuellen Geschehnisse im Euro Raum! Die Karre ist dabei mit 180 vor die Wand zu fahren! Da sollte alle Kraft darauf verwendet werden das eigentlich unvermeidbare vielleicht doch noch aufzuhalten! Denn wenn sie es nicht schaffen, dann glaubt mir dann haben wir alle noch ganz andere Probleme!
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15.04.2013 09:32 Uhr von Graf_Kox
 
+8 | -5
 
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Nur zur Info, ein Vorstand hat heute Morgen in der ARD nochmal betont dass die Partei keinen Euro Austritt Deutschlands möchte. Das würde falsch wiedergegeben. Nur mal so für die Träumer die meinen ihre tölpelhaften Stammtischparolen würden endlich erhöhrt.

Es ist und bleibt eine neokonservative Partei die von den Köpfen geleitet wird die die totale Freiheit des Marktes schon immer postuliert haben und auch aus den weltweiten Krisen nichts gelernt haben. Träumt mal schön weiter wenn ihr glaubt die Partei würde mehr als nur Protestwähler anlocken. Das nächste Ergebnis wird alle Protestwähler bündeln und das beste ihrer Geschichte werden (ein großartiges Ergebnis wie es die Umfragen vorhersagen werden wird es trotzdem nicht sein, denn viele Protestieren in vorherigen Umfragen aber werden in der Wahlkabine dann doch vernunftig). Bei der darauf folgenden Bundestagswahl werden sich diese Wähler dann wieder aufteilen und die Partei wird früher oder später dahin zurückkehren wo ihre Ideologie herkommt, in den Gulli.

Meine Kristallkugel hat gesprochen.
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15.04.2013 11:01 Uhr von sicness66
 
+6 | -2
 
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Sich mit Willy Brandt vergleichen - eine Unverschämtheit...
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15.04.2013 11:11 Uhr von Gorli
 
+4 | -0
 
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"Man dürfe nicht vom Thema Euro ablenken, indem man über weniger zentrale Dinge spricht, so Lucke."

Geile scheisse. Den Spruch muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. o_O

Gibt es andere Quellen, die bestätigen dass Lucke das genau so gesagt hat?

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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15.04.2013 11:25 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
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Scheint wohl ein gewaltiges Pushen dieser Partei stattzufinden.
Wird aber genauso laufen wie bei den Piraten.

Von denen spricht nach der Bundestagswahl kein Mensch mehr.
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16.04.2013 01:25 Uhr von Maaaa
 
+2 | -0
 
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Herr Lucke läßt sich in den Talk-Shows als Ökonom vorstellen, ist aber Hochschullehrer für Sozialwissenschaften z.Zt. beurlaubt.

In seinem verfassten Aufsatz "Sollte Deutschland aus dem Euro austreten?" der weder wissenschaftl. noch makro-ökonom. Bewertungen standhält, zeichnet er ein diffuses und negatives Szenario im Falle der Rückkehr zur deutschen Währung.

Der ganze Verein ist ein verlogener Haufen von "Spinnern"
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16.04.2013 06:30 Uhr von BeatDaddy
 
+1 | -4
 
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Genau das fehlt uns in Deutschland, Leute die machen und nicht Leute, die entweder nur diskutieren oder gar nichts von sich geben! Und solange die sich keinen nennenswerten Schnitzer leisten, haben sie meine Stimme...Angel-Baby zieh Dich warm an...
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16.04.2013 09:40 Uhr von jens3001
 
+2 | -1
 
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Ihr verwechselt da etwas. Das Parteiprogramm muss demokratisch entschieden werden, da es die Richtung der Partei vorgibt.
Wenn das Programm von dem Gründer + Anhängern ausgesucht wird und alle anderen es dann diskussionslos akzeptieren müssen ist das keine Demokratie.

In der Regierungspolitik ist das etwas anders. Da können durchaus zuviele Köche den Brei verderben und manchmal ist eine Aktion wichtiger als eine Diskussion.


Diese Partei erlebt einen, meiner Meinung anch, unverdienten Hype.

Hat bisher noch nichts geleistet aber wird von vielen hochgelobt. Bis gestern war sie ja noch nicht mal ne Partei.

Und die Lügen die über sie verbreitet werden (Euroausstieg,e tc.) sind auch der Hammer.
Diese Partei möchte weitere Liberalisierung = Entmachtung der Bürger als Gemeinschaft.

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