14.04.13 19:52 Uhr
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Der Klimawandel wird die weltweite Nahrungsmittelversorgung bedrohen

Derzeit gibt es zwei Kongresse in Irland, die sich mit dem Klimawandel, Bevölkerungswachstum und der Nahrungsmittelproduktion beschäftigen. Laut den Prognosen der UNO wird die Bevölkerung bis 2050 auf rund neun Milliarden Menschen ansteigen.

Gerade in den Entwicklungsländern von Afrika und Asien wird es ein massives Bevölkerungswachstum geben. So soll sich die Bevölkerung in Afrika verdreifachen und auf 3,6 Milliarden Menschen ansteigen. Und schon jetzt sind viele Afrikaner von Hungersnöten bedroht und leiden an Unterernährung.

Nach einigen düsteren Prognosen, werden sich die Nahrungsmittelpreise verdoppeln, da aufgrund des Klimawandels mehr Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen die Ernten bedrohen werden. Laut CEO des CGIAR-Konsortiums muss die Produktion um gut 60 Prozent gesteigert werden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klimawandel, Konferenz, Bedrohung, Welternährung
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2013 19:52 Uhr von blonx
 
+10 | -3
 
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Es gibt aber auch andere Meinungen, wie zum Beispiel vom Chef der UNO-Welternährungsorganisation (FAO) und der Chefin des Welternährungsprogramms (WFP). Beide vertreten die Ansicht, dass mit der derzeitigen Lebensmittelproduktion rund zehn Milliarden Menschen versorgt werden könnten. Allerdings müsse die derzeitige Verschwendung bekämpft werden. Aktuell werden rund ein Drittel aller Lebensmittel weggeschmissen.
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14.04.2013 19:57 Uhr von Gimpor
 
+2 | -10
 
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Mal sehen, wie viele Verschwörungstheoretiker hier gleich rumspinnen...
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14.04.2013 19:58 Uhr von mould
 
+4 | -5
 
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stellt euch doch ned so an.
wir zahlen dann alle weltweit die CO2 steuer, und dann ist das mit dem klimawandel auch wieder gut.
oder wie meinte nochmal das der herr Al Gore?
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14.04.2013 20:14 Uhr von Katzee
 
+4 | -2
 
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Viele Länder afrikas sind von Bürgerkriegen, Stammeskriegen und Religionskriegen heimgesucht. Das bedeutet Zerstörung und Verwüstung in weiten Gebieten. Menschen, die das Land bestellen oder Vieh züchten können, werden ihrer Lebensgrundlage beraubt, sind auf der Flucht. Würde all das Geld, dass die afrikanischen "Herrscher" in Waffen und Munition und den eigenen Luxus investieren statt dessen in die Landwirtschaft investiert, könnten weite Teile Afrikas vom Hunger befreit werden.

Zweifelhaft jedoch ist, ob die Industrienationen, die ihre Lebensmittel nach Afrika exportieren und dafür billige Rohstoffe bekommen, das wirklich wollen. Denn eine gut entwickelte Landwirtschaft in Afrika würde auch einen Aufbau der Wirtschaft und damit einen stärkeren Kampf um die Rohstoffe der Welt bedeuten.
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14.04.2013 20:40 Uhr von Perisecor
 
+6 | -2
 
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"Gerade in den Entwicklungsländern von Afrika und Asien wird es ein massives Bevölkerungswachstum geben. So soll sich die Bevölkerung in Afrika verdreifachen und auf 3,6 Milliarden Menschen ansteigen."

Das Problem ist also schon bekannt.

Und es ist nicht der Klimawandel, sondern Leute, die in strategisch ungünstig gelegenen Ländern rammeln wie die Hasen.



@ blonx

Das Problem ist nicht die Nahrungsmenge, sondern die Nahrungsverteilung.

Man kann eben schlecht Frischmilch von den Bergen Österreichs in den Osten der Zentralafrikanischen Republik bringen.
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14.04.2013 20:49 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -1
 
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und sie rollt, ja sie rollt noch wie eh und je, die klimawandel-propaganda-maschine. wir brauchen KEINE höhere nahrungsmittelproduktion! es ist genug für alle da. das problem ist nur, dass es 1. nicht dort ankommt wo es ankommen soll und 2. aufgrund von blutiger profitgier, völlig nutzloser überproduktion, logistischen fehlplanungen und grenzenloser ignoranz und arroganz, massen an lebensmitteln täglich vernichtet werden, ganz nach dem motto: wenn es niemand kaufen kann, dann soll es auch niemand geschenkt bekommen.

aber es ist natürlich viel einfacher, die künstlich erschaffene nahrungsmittelknappheit dem angeblichen klimawandel in die schuhe zu schieben. der klimawandel ist halt die perfekte universal-ausrede, um sich für inakzeptable vorgehensweisen und zustände, akzeptanz zu erhaschen und vor allem: noch mehr kohle zu raffen!
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14.04.2013 21:00 Uhr von Again
 
+2 | -4
 
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@ Nebelfrost:
"aber es ist natürlich viel einfacher, die künstlich erschaffene nahrungsmittelknappheit dem angeblichen klimawandel in die schuhe zu schieben."
Es geht darum, dass der Klimawandel in der Zukunft Probleme machen könnte. Steht da irgendwo, dass er das einzige Problem ist? Nö.
Aber ich weiß schon: Wenn irgendwo "Klimawandel" steht schrillen bei dir die Alarmglocken und man muss mit aller Gewalt ein Haar in der Suppe suchen ^^
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14.04.2013 21:32 Uhr von Nothung
 
+3 | -1
 
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Eine viel größere Bedrohung der Nahrungsversorgung sehe ich im Irrsinn der sogenannten Bioenergie. Maismonokulturen in Deutschland so weit das Auge reicht für die auch so klimafreundliche Energieerzeugung und dafür Import von belasteten Futtermitteln.
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15.04.2013 00:16 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
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nicht der klimawandel, vielmehr die zur neige gehenden phosphatreserven dürfte der menschheit in wenigen jahrzehnten
das genick brechen.

ohne phosphate kein dünger, und ohne dünger keine ackerpflanzen.

rein rechnerisch reichen die vorräte bei gleichbleibender bevölkerung noch etwa 50 jahre.

das problem dabei ist mitunter die verteilung der wenigen lagerstätten, die sich hauptsächlich in china und den vsa, marokko, russland und tunesien befinden.

die chinesen haben schon begonnen die phosphatexporte mit 160% zollgebühren zu belegen, da sie offenbar kein interesse haben ihre reserven mit dem rest der welt für billige dollars zu teilen.

wohl nur eine frage der zeit, bis ernsthafte konflikte um die reserven anfangen, wohl noch früher als um wasser.

beim thema öl häufen sich die konflikte schon seit jahrzehnten....

alles in allem betrachtet keine rosigen aussichten einer immer stärker wachsenden weltbevölkerung.

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