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Berlin: Bericht vom Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland

Auf dem ersten Parteitag der AfD hat der neue Parteivorsitzende, der Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke, einen geordneten Ausstieg aus dem Euro gefordert. Der "Haftungs- und Schuldeneuro" wiegele die Völker auf und habe in den Südländern Nazivergleiche mit Kanzlerin Merkel zur Folge.

Deutschland dürfe nicht mit hunderten Milliarden Euro für die Misswirtschaft anderer Länder haften. Weitere Hilfskredite müssen verweigert werden. Gefordert wird auch eine Einwanderung nach kanadischem Vorbild: Zuzug von Fachkräften statt Armutseinwanderung.

Die Partei hat binnen kurzer Zeit 7.000 Mitglieder gewinnen können. Nach Umfragen könnten sich 24 Prozent der Wähler für die AfD entscheiden. Den Vorwurf des Populismus sieht man gelassen entgegen, schließlich sei die Demokratie eine überaus populistische Veranstaltung, weil das Volk das letzte Wort habe.


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WebReporter: Kassandro
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Berlin, Bericht, Alternative für Deutschland
Quelle: www.faz.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2013 01:39 Uhr von Maaaa
 
+2 | -0
 
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Schaut euch das an

http://www.geolitico.de/

Mehr ist zu dieser FDP + nicht zu sagen.
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15.04.2013 15:22 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Wirklich eine super "Alternative", diese deutsche Version der "Tea-Party"-Bewegung:

"Ein Programm zum Fürchten

Es wäre natürlich sehr blauäugig, zu glauben, dass es dieser Ansammlung von einschlägig bekannten Marktradikalen und Nationalchauvinisten „nur“ um den Euro ginge. Schaut man sich einmal die anderen Programmpunkte dieser Gruppierung an, wird deutlich, dass die Eurokritik vielmehr eine Art Lockvogel ist, mit der Unzufriedene aus dem bürgerlichen Lager eingefangen werden sollen – ein trojanisches Pferd mit einem äußert radikalen Inhalt. Deutlich wird dies, wenn man sich einmal die sonstigen – noch sehr vagen und schwammigen – Forderungen aus den Programmentwürfen der AfD und ihrer direkten Vorgängerorganisation „Wahlalternative 2013“ anschaut:

Senkung des Spitzensteuersatzes auf 25%

Einhaltung der Schuldenbremse und Abbau der Staatsschulden

Liberalisierung des Arbeitsmarkts

25.000 Euro Kindspauschale bei der Geburt eines Kindes. Diese Pauschale soll jedoch nur dann ausgezahlt werden, wenn die Mütter in einem „geordneten Verhältnis“ leben, also „ein bestimmtes Mindestalter erreicht haben, über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen und ein festes Arbeitsverhältnis haben etc.“

Höhe Renten für „Kinderreiche“

Mehr Eigenleistung im Krankenversicherungs-System

Bildung soll als „Kernaufgabe der Familie“ gefördert werden, Kitas und Schulen sollen dies lediglich „sinnvoll ergänzen“.

Man will also die Steuerbasis zugunsten der Reichen und Superreichen massiv senken und gleichzeitig die Staatsschulden abbauen? Dies wäre nur dann auch nur im Ansatz möglich, wenn der Staat sich aus zahlreichen Bereichen komplett zurückzieht. Einige Vorlagen liefert die AfD dabei gleich mit. Auf der Streichliste scheint hier neben dem Gesundheitssystem vor allem das Bildungssystem zu stehen. Kitas und Schulen als Ergänzung zur familiären Bildung. Diese Forderung ist derart reaktionär, dass man sie wahrscheinlich nicht einmal an einem CSU-Stammtisch vorbringen könnte, ohne scheel von der Seite angeguckt zu werden. Ähnlich reaktionäre Vorschläge kennt man ansonsten nur von der Tea-Party-Bewegung, die auch in wirtschafts- und finanzpolitischen Punkten Vorlagengeber für die AfD sein könnte. [...]"

Quelle: "Können Marktradikale und Nationalchauvinisten eine „Alternative für Deutschland“ sein?", http://www.nachdenkseiten.de/...

Und zu Bernd Lucke dort:

"Bernd Lucke – Neoliberaler Ökonom, der kurz vor der Bundestagswahl 2005 zusammen mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft den sogenannten „Hamburger Appell“ initiiert hat und seitdem immer wieder mit kritikwürdigen Appellen ein hohes Fremdschämpotential auslöste."

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