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EU-Studie: Zahl der Opfer von Menschenhandel trotz neuer Richtlinie gestiegen

Nach einer ersten, ausführliche Studie der Europäischen Union ist die offizielle Zahl der Opfer von Menschenhandel deutlich gestiegen. Zumeist Frauen werden als Arbeitskräfte oder im Prostituiertenmilieu ausgebeutet oder sogar als unfreiwillige Organspender missbraucht.

Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, zeigt die der Redaktion vorliegende Studie auf, dass von 2008 bis 2010 die offizielle Zahl der Opfer um 18 Prozent gestiegen ist. Die Studie wird von der EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström am morgigen Montag in Brüssel der Öffentlichkeit vorstellt.

Im Detail gibt die EU-Studie einen Anstieg von 6.309 auf 9.528 Opfer von Menschenhandel im Jahr an. Verurteilungen von Menschenhändlern sind der Studie nach um 13 Prozent rückläufig. Im Jahr 2008 wurden demnach 1.534 Menschenhändler, im Jahr 2010 dagegen nur 1.339 Menschenhändler verurteilt.


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WebReporter: sooma
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, EU, Opfer, Zahl, Richtlinie, Menschenhandel
Quelle: www.tageswoche.ch

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14.04.2013 18:42 Uhr von sooma
 
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"Mehr Opfer, weniger verurteilte Täter": http://www.tagesschau.de/...

"Laut der EU-Studie wurden von 2008 bis 2010 in der EU offiziell 23. 623 Opfer von Menschenhandel registriert. 68 Prozent waren Frauen, zwölf Prozent Mädchen, 17 Prozent Männer und drei Prozent Jungen."

Die EU-Kommission geht davon aus, dass diese Zahlen "nur die Spitze des Eisbergs" sind.

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