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Harald Hauswalds Bildband "Ferner Osten" zeigt die DDR ohne "Ostalgie"

Harald Hauswald veröffentlicht in seinem Bildband "Ferner Osten" Fotos des Arbeiter- und Bauernstaates. Dabei zeigt er die Lebensumstände der Menschen, die diesen Staat eigentlich regieren sollten: den einfachen Arbeitern.

Ein Bild, entstanden Ende der Achtziger Jahre, zeigt wohl am besten das Leben der einfachen DDR-Bürger. Es zeigt ein Pferdefuhrwerk auf der Straße der Befreiung in Berlin und eine heruntergekommene Gründerzeitvilla mit verbarrikadierten Fenstern. Im Hintergrund sieht man die Plattenbauten.

Der Fotograf Harald Hauswald ist selber in der DDR aufgewachsen und lebt in Berlin. Er hat immer das einfache Leben ohne das Partei-Spektakel fotografiert und veröffentlicht. Deshalb wurde er jahrelang von der Stasi überwacht. In seinem Fotobuch sind viele bisher unveröffentlichte Fotos zu sehen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: DDR, Osten, Fotografie, Bildband
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2013 18:28 Uhr von Perisecor
 
+9 | -10
 
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Kann garnicht sein.

Laut maki und ein paar anderen Shortnews-DDR-Experten war es in der DDR wie im Schlaraffenland, nur eben noch viel viel viel viel viel viel viel viel viel viel toller!
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14.04.2013 18:38 Uhr von TausendUnd2
 
+5 | -0
 
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Wunderbare Bilder! Definitiv einen Blick wert.
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14.04.2013 20:46 Uhr von LucasXXL
 
+7 | -2
 
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@ Perisecor ich glaub du verwechselst da was? Das Schlaraffenland war doch der Westen, so wurd es mir immer gesagt *lach*
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14.04.2013 22:14 Uhr von wrazer
 
+2 | -0
 
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war wohl beides kacke
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14.04.2013 23:12 Uhr von RainerLenz
 
+2 | -1
 
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ja perisecor und du bist der experte schlechthin oder wie
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14.04.2013 23:14 Uhr von Perisecor
 
+0 | -5
 
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@ RainerLenz

Korrekt. Das hat ja schon unsere letzte "Diskussion" gezeigt, in der du keine Argumente hattest.

Gut gut, habe ich hier bisher auch nicht vorgebracht - im Gegensatz zu dir würde mir das aber problemlos gelingen.
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15.04.2013 23:09 Uhr von Lombardie
 
+2 | -0
 
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@Perisecor
Ja jetzt haben wir ja so viel besser.
Keine Überwachung mehr, kein Eingreifen der Politik in die Wirtschaft, keine Unterdrückung durch den Staat.

Ja jetzt kann ich die große Freiheit genießen, mir alles kaufen was ich will (natürlich nur das beste, ohne jegliche zusätze von Chemie) und hab sogar die Möglichkeit, trotz Arbeitswillens, Arbeitslos zu sein.
Aber ich könnte ja auch dankbar sein, dass ich mir jetzt für einen Hungerlohn 10 Stunden am Tag den Arsch abschufften DARF.

Ja ja, schöne neue Welt ohne diesen bösen, bösen Kommunismus.

[ nachträglich editiert von Lombardie ]
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15.04.2013 23:26 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ Lombardie

Und trotz deines Elends hast du Internet und einen Computer - worauf du in der DDR wohl noch 20 Jahre warten würdest, nur um dann doch ein schlechtes Intranet zu erhalten - und du kannst öffentlich deine Meinung kundtun.

Was du dir zu essen kaufst oder nicht, ist deine Sache und nicht Aufgabe des Staates. Aber selbst auf Hartz IV hat man da deutlich mehr Wahlmöglichkeiten als in der DDR. Und das ohne ewiges Schlangestehen.
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17.04.2013 22:37 Uhr von Lombardie
 
+2 | -0
 
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Ist natürlich klever unseren heutigen technikstandard mit einem Land von vor 20 Jahren zu vergleichen, das unter anderem deswegen einen niedrigeren Lebensstandard hatte, damit der kauf eure Textillien, Regale, Lebensmittel und technischen Spielereien ein nicht allzu großes Loch ins Portmonee fressen.

Gut zu sehen das du stolz drauf bist, dein Reichtum auf die Rücken Ärmerer abzuladen.

Ganz nebenbei: Auch in der DDR konntest du deine Meinung frei äußern, solange du damit nicht gegen geltendes Recht verstoßen hättest (woher kommt mir das nur so bekannt vor).

Aber ja, ich bin dankbar für mein Internet, da isses wenigstens nicht so schwer ne Wanze zu verstecken.

"Was du dir zu essen kaufst oder nicht, ist deine Sache und nicht Aufgabe des Staates. "

Was ich auch nicht so geschrieben habe. Was aber Aufgabe des Staates ist, ist die Kontrolle der Einhaltung der Gesetzte rund um Lebensmittel (in der er, ganz am Rande, mehr als versagt) und Schaffung besserer Rechte des Verbrauchers zum schutze eben diesen, frei von den Interessen der Witschaftslobby.

"Und das ohne ewiges Schlangestehen. "
1. Man musste nicht für alles Schlangestehen, nur für Westware. Probier du mal aus einem Land mit Importrestriktionen etwas zu bestellen.
2. Was nützt es mir auf alles zugreifen zu können, wenn ein Großteil aller erhältigen Waren im Interesse der "wirtschaftlichen Rentabilität" aus minderwertigen Teilen zusammen geschustert werden um sie dann mit dem niedrigen Preis zurechtfertigen, oder einen Aufschlag + nochmal das doppelte als Markennamenaufschlag draufschlagen (für die Dummen).
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17.04.2013 22:48 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ Lombardie

Wir können ja auch übliche Güter von vor 20 Jahren vergleichen. Farbfernseher, verschiedene PKW inkl. Sportwagen etc.

Den Westen für die Armut in der DDR verantwortlich zu machen ist natürlich lächerlich. Niemand wurde gezwungen für den Westen zu produzieren. Im Gegenteil, die DDR hat das gerne gemacht, kamen doch so die begehrten Devisen ins Land.



"Ganz nebenbei: Auch in der DDR konntest du deine Meinung frei äußern, solange du damit nicht gegen geltendes Recht verstoßen hättest."

Nö. Missbilligung der Politik war nicht gefahrlos möglich, egal ob über das eigene Land oder einen sozialistischen Bruderstaat.



1. Da habe ich von Freunden und Bekannten, die in der DDR aufgewachen sind, anderes gehört. Die standen (oft) an. Für Holzlatten, für Gummistiefel, aber vor allem für Nahrungsmittel - vor dem Bäcker, vor dem Metzger.

Aber vielleicht waren das ja alles Importwaren.


2. Dummer Populismus. Du bekommst heute genauso hochwertige Waren wie damals. Allerdings gibt es jetzt die Möglichkeit für deutlich weniger Geld eine noch immer ausreichende Qualität zu bekommen. Dann hält die Pfanne halt nur 5 Jahre und nicht 20, dafür kostet sie auch nur 1/10.
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17.04.2013 23:12 Uhr von Lombardie
 
+1 | -0
 
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"Den Westen für die Armut in der DDR verantwortlich zu machen ist natürlich lächerlich. Niemand wurde gezwungen für den Westen zu produzieren. Im Gegenteil, die DDR hat das gerne gemacht, kamen doch so die begehrten Devisen ins Land."

Und wer hat sie dabei unterstütz? Genau, der Westen; hätten ja auch selbst produzieren können.

"Nö. Missbilligung der Politik war nicht gefahrlos möglich, egal ob über das eigene Land oder einen sozialistischen Bruderstaat. "

Und zum billigen Populismus: Na klar isses das, aber hast du dir mal deine eigenen Komentare durschgelesen?
Du verteidigst das Kapital, den Kaptitalismus, Amerika und deren Gesetzte ohne jede Anspruch auch einmal ein bisschen Kritik zu äußern - zu nichts. Man könnte ja glatt meinen, die verseuschten Meere, die kapitalorientierten Kriege, hungernde Menschen seien ein Kavaliersdelikt.
Und wenn sie mal beachtet werden haben sie natürlich nie einen Interssenten im Westen, er daraus profit schlägt.
Auch interessant das du es dir verbietes, dass irgendein anderer hier mal Kritik an oben genannten übt. Da wird beleidigt, die Meinung wegen angeblich "höherer Bildung" und eines "viel wichtigeren Jobs" als unzulässig deklariert, und nie ist etwas wahr und nur du weist immer die Wahrheit.
Redest hier von freier Meinungsäußerung, schlägst aber jedem ab eine eigene, dir negative, Meinung zu besitzen.

Interssant zudem, dass du aber mit unaufhaltsamer Nachgiebigkeit uns was vom bösen Osten, Russen oder Muselmann vordichtest und dabei auch kein Vorurteil, Klischee oder eine Möglichkeit zur Verleumnung auslässt.
Immer sind die aneren Schuld und liegen falsch, aber unsere schöne Welt hier, im Grünen der Dollarscheine, MUSS ja perfekt sein. Unmöglich das hier was schieflaufen kann.
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17.04.2013 23:13 Uhr von Lombardie
 
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Achja, und so am Rande:
Ich musste nicht in Schlangen anstehen. Ist meine Aussage deswegen falsch?
Bestimmt.
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17.04.2013 23:23 Uhr von Perisecor
 
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@ Lombardie

Der Westen hat ja auch zusätzlich selbst produziert.

Und natürlich übe ich Kritik - wenn sie denn angebracht ist.



Klar, der Westen ist voll doof. Dass es vor allem westliche Staaten sind, die strengen Umweltschutz betreiben, dass in den westlichen Staaten die wenigsten Menschen hungern - und gleichzeitig der höchste Lebensstandard herrscht - ignorierst du.


Und wer Argumente und Fakten hat, so wie das bei mir üblich ist, braucht auch keine Beleidigungen. Dass ich "immer die Wahrheit weiß" mag an einer ganz einfachen Tatsache liegen:
Ich diskutiere grundsätzlich nur dann mit, wenn ich Ahnung vom Thema habe.



Mir hier vorzuwerfen, ich würde mich auf Vorurteile, Klischees etc. stützen, während du meine vorgebrachten Argumente ignorierst und irgendeinen inhaltlich völlig seltsamem Aggressionssturm ablässt, macht die ganze Sache auch nicht besser.

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