14.04.13 14:17 Uhr
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Verteidigungsministerium verhandelt mit Israel über den Kauf bewaffneter Drohnen

Eigentlich hatte Verteidigungsminister de Maizière die Entscheidung über den Kauf von Kampfdrohnen auf die Zeit nach der Bundestagswahl vertagt. Nicht nur bei der Opposition, sondern auch in den eigenen Reihen hatte es Widerstand gegen den Kauf der israelischen Drohnen gegeben.

Auf Anfrage der Linken hat das Verteidigungsministerium allerdings nun bestätigt, dass es sich in intensiven Verhandlungen mit dem israelischen Militär und dem Hersteller der "Heron-Drohnen" befindet. Die Bundeswehr ist an einem Kauf der bewaffneten Drohne "Heron TP" interessiert.

Die israelische Drohne wird von der deutschen Luftwaffe dem US-Modell "Predator" vorgezogen, da die Israelis größere Fortschritte bei der technischen Entwicklung gemacht hätten. Außerdem würde der Bundeswehr eine Weiterentwicklung erlaubt, was die US-Amerikaner ablehnen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Kauf, Verhandlung, Drohne, Verteidigungsministerium
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2013 15:12 Uhr von 1337on
 
+4 | -0
 
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Die Drohnen heißen übrigens "Heron-Drohnen" bzw. "Heron TP" und nicht "Hebron".
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14.04.2013 17:17 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ Zensus

Geschenkt wurde ein U-Boot - und das auch nur, um deutsche Arbeitsplätze auf der Werft zu erhalten.

Israel hat das scheinbar nicht nötig.



@ Haberal

Da Deutschland der Türkei eine Menge Waffen geschenkt (bzw. für einen symbolischen Euro verkauft) hat, sollte dein Land mit gutem Beispiel vorangehen und etwas verschenken.

Naja, gut, attraktive Militärtechnik hat die Türkei ja nicht und genug Facharbeiter sind auch schon da. Hm.
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14.04.2013 17:30 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Truth_Hurts


Nein, Heron (und andere) sind eigenständige israelische Entwicklungen.

http://de.wikipedia.org/...
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14.04.2013 19:09 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ Haberal

1. Z.B. verschenkte Leopard 1.

2. Klar. Meins auch. *zwinker zwinker zwinker*

3. Das ergibt keinen Sinn.

4. Die Anka ist noch in der Erprobung und der Heron in allen Parametern unterlegen (Zuladung, Dienstgipfelhöhe, maximale Geschwindigkeit, Einsatzdauer und das bei höherem Gesamtgewicht)

5. Zukunftsmusik und völlig anderes Einsatzgebiet.




"Ich denke das ist genug attraktive Militärtechnik fürs Erste."

Eine Rakete, die aus 50 verfügbaren Raketen-Optionen 51 macht und dazu noch für Hubschrauber gedacht ist, welche die Türkei garnicht baut, ist nun nicht die ultra Militärtechnik aus der Hölle.
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14.04.2013 19:39 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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Haberal

zu 1.

Leopard 2 - Erstauslieferung aus Gebrauchtbeständen der Bundeswehr für symbolische 1 Mark. So ungefähr, wie damals die MIG29 nach Polen usw. gegangen sind.
G3 - Massenlieferungen aus Kalter-Krieg-Reserven. Als NATO-Soforthilfe zur Standard-Erhaltung ebenfalls für 1 DM.

zu 3.

Die Türkei wollte damals Tornados kaufen. Ja, kaufen - weil geschenkt ja doof ist. Andererseits wollte man die Tornados dann jedoch mit neu aufzunehmenden, extra vergünstigten Krediten bezahlen.
...der Deal kam nicht zustande, aber als Beispiel gut genug.

zu 4.

Die ANKA befindet sich immer noch im - wenn auch letzten - Entwicklungsstadium. Typ B kränkelt immer noch an seinen alten Problemchen rum, was Zuladung, Optronik, MTOW, Tankmenge, FFR angeht. Interessante Problemstellung unter anderem: Rückkehr zum Flugplatz ohne die Waffen verschossen zu haben.
Heron und Heron TP sind dagegen schon lange im Einsatz und damit auch bewährt. Ebenfalls ist Heron bei weitem interessanter für den deutschen Markt, da IAI schon Lizenzen an Rheinmetall und Cassidian vergeben hat und auch die Weiterentwicklung auf Bauteilebene gestattet. Gerade das war das Kill-Kriterium gegen Predator bzw. Reaper.

zu 5.

Du vergleichst eine Drohne mit MTOW von 500kg mit einem anderen Produkt das bei 1200kg bzw. 4500kg liegt?
"Gewagt" ist noch geschmeichelt als Beschreibung für diesen Vergleich.

"Kommt darauf an -
http://www.invest.gov.tr/"

Es geht nicht um viel mehr als ein gemeinsames Testprogramm für EC635. Militärisch ist dieses Programm für Europa so gut wie bedeutungslos. Die Bundeswehr benutzt den Typus EC135 als Schulungshubschrauber für Fortgeschrittene, ansonsten besitzt lediglich die schweizer Armee den EC635, dort auch "nur" als Verbindungshubschrauber. Wäre es ein Testprogramm für den Tiger gewesen, wäre ja eventuell noch etwas mehr denkbar, da allerdings hat Eurocopter andere Zulieferer, etwa MBDA, Rheinmetall, Zeiss und Diehl BGT D.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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15.04.2013 14:27 Uhr von Maaaa
 
+0 | -1
 
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Und immer wieder ist es Die Linkspartei die, für die Regierung, unangenehme Anfragen stellt.

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