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Nordkorea: Gesprächsangebot des Südens wegen Kaesong zurückgewiesen

Die von Südkorea angebotenen Gespräche über die Sonderwirtschaftszone Kaesong hat Nordkorea abgelehnt. Das kommunistische Land bezeichnete das Angebot als "bedeutungslose" Geste. Der Süden wolle damit das Vorhaben, in den Norden einzumarschieren verschleiern.

Nordkorea hatte zuvor südkoreanischen Arbeitern die Einreise in die Sonderwirtschaftszone verweigert und dann selbst 53.000 Arbeiter aus der Zone abgezogen. Am vergangenen Donnerstag forderte Südkorea den Norden zu Gesprächen bezüglich des Themas auf.

"Wenn der Süden es ernst meint mit den Gesprächen, sollte er zunächst die konfrontative Haltung aufgeben", so die Aussage eines Sprechers des nordkoreanischen Komitees für friedliche Wiedervereinigung Koreas.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Südkorea, Gespräch, Kaesong
Quelle: www.blick.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2013 12:21 Uhr von Crawlerbot
 
+3 | -3
 
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*die Aussage eines Sprechers des nordkoreanischen Komitees für friedliche Wiedervereinigung Koreas.*

Der Typ hat ja einen scheiß Job wenn es den wirklich gibt.
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14.04.2013 12:27 Uhr von maki
 
+2 | -4
 
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Oooooch, die armen Südis - schon doof, wenn die Billigstlöhner nicht mehr mitmachen (dürfen). :-D

Edit: Den Job gibts auf beiden Seiten - im Süden gibts ein ganzes "Ministerium für Wiedervereinigung" (ohne "friedlich" im Namen).

[ nachträglich editiert von maki ]
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14.04.2013 12:56 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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Südkorea droht Nordkorea (und Japan und den USA und den Jedi und den Klingonen...) jedenfalls nicht mit konventioneller und atomarer Vernichtung, Einmarsch etc.
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14.04.2013 12:59 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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@Perisecor

Nein, das haben sie nonverbal über massive Militärübungen mit dem nordkoreanischen Klassenfeind getan.
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14.04.2013 16:45 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ Borgir

Mhm.

Damit ich das richtig verstehe: Wenn Nordkorea etwa 26 Wochen im Jahr massive Übungen veranstaltet (und dabei auch immer wieder in Gebiet Südkoreas oder Japans eindringt), dann ist das völlig normal, angebracht und legitim.


Wenn Südkorea 4-6 Wochen im Jahr Großübungen abhält und dazu seine Verbündeten - übrigens einer UN-Mission! - einlädt, dann ist das eine Drohung, die aus deiner Sicht die Androhung eines militärischen Einmarsches und eine komplette konventionelle und/oder atomare Vernichtung legitimiert.



Habe ich deine Gedanken so richtig zusammengefasst? Oder möchtest du mich korrigieren?
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14.04.2013 17:13 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
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Ich sag ja nicht dass das besser ist. Aber man sieht den Konflikt zu sehr aus der Perspektive derer, die sich als die Guten darstellen.
Kim Jong Un bleibt davon abgesehen aus innenpolitischen Gründen nicht viel übrig, als so zu handeln. Der ist ja nicht dumm und weiß auch, dass er seine Drohungen nicht wahr machen kann.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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14.04.2013 17:28 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ Borgir

Doch, genau das sagst du öfter bzw. stellst es so dar - das Verhalten Nordkoreas ist in Ordnung und das Südkoreas und der USA nicht.

Ist der Süden denn nicht der Gute hier? Fing nicht alles damit an, dass Südkorea grundlos von Nordkorea 1950 überfallen wurde? Liefert nicht Südkorea ständig Nahrungsmittel etc. nach Nordkorea, damit die Leute dort nicht noch schneller und umfangreicher krepieren als sowieso schon? Ist Südkorea neuerdings kein Land mehr, in dem Leute ihre freie Meinung äußern dürfen, frei leben dürfen und einen verhältnismäßig hohen Lebensstandard pflegen? Droht Südkorea etwa Nordkorea mit der total Vernichtung hat tausende Artilleriegeschütze aufgefahren, die Pyongyang ununterbrochen bedrohen? Hat Südkorea den Waffenstillstand gekündigt?



Dass Kim Jong-un innenpolitisch keine andere Wahl hat, ist ja wohl die mieseste Rechtfertigung für den ganzen Wahnsinn dort. Naja, mit Ausnahme von "der hat halt Langeweile" vielleicht.

Und natürlich kann er seine Drohungen zum Teil wahrmachen: Ein Angriff auf den Süden würde nicht nur 3-15 Millionen Menschen das Leben kosten, Nordkorea könnte auch 60-150km tief einmarschieren, bevor Treibstoff, Nahrungsmittel und Munition zur Neige gehen, Key Resolve greift und der Süden mit seinen Verbündeten die Lufthoheit gesichert hat.


Bis dahin sind Seoul verloren.


Oder, damit es auch für den typischen Shortnews-Leser verständlich wird: Quasi keine Smartphones mehr, egal ob Samsung, Apple, Motorola oder Sony. Deutlich weniger Fernseher und andere Entertainment-Geräte. Und alles, was sonst noch irgendwie importiert oder exportiert wird, wird massiv teurer - denn Samsung und Hyundai sind nicht nur wichtig für den Frachtschiffbau, sondern betreiben auch riesige Reedereien.

Die globalen Auswirkungen wären über Monate hinweg massiv und in Deutschland oder den USA hat man noch Glück, denn Lebensmittel werden im eigenen Land genug hergestellt. Länder, die Lebensmittel importieren müssen oder aber zumindest Düngemittel etc., werden massive Probleme haben, was zu weiteren hunderttausenden Toten führt.


Aber hey, Kim Jong-un kann ja nicht anders. Deshalb darf der das.
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14.04.2013 20:03 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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"...dass Südkorea grundlos von Nordkorea 1950 überfallen wurde?"

Die sind damals nur der südkoreanischen Diktatur zuvorgekommen, welche ganz kurz (und ziemlich offiziell) vor einem eigenen Überfall auf NK stand.
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14.04.2013 20:31 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ maki

Natürlich. So wie es das Deutsche Reich mit der Sowjetunion gemacht hat.

Oder 2003 die USA und Großbritannien mit dem Irak...

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