14.04.13 10:14 Uhr
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Niedrige Zinsen bringen kein Wachstum

Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Folkerts-Landau kritisiert die derzeit expansive Geldpolitik der Notenbanken.

In einem Interview mit der Welt am Sonntag sagte der Volkswirt, dass die Angst vor geringem Wachstum irrational groß geworden ist, als würden wir uns in einer großen Depression befinden.

Niedrige Zinsen lassen Ersparnisse in Deutschland schleichend entwerten. Eine rasche Kehrtwende sei im Moment allerdings nicht absehbar.


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WebReporter: Katastrophenschutz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Deutsche Bank, Wachstum, Zinsen
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2013 10:41 Uhr von Petabyte-SSD
 
+11 | -0
 
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Welches Wachstum?
Seit Anfang den 80èrn ist die Wirtschaft gewachsen und gewachsen, und was haben wir davon?
Früher hat der Mann gearbeitet, die Frau war zuhause, heute müssen beide arbeiten und noch nen Zweitjob annehmen, und Geld bleibt Null übrig.

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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14.04.2013 11:10 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -0
 
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Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut!

BLÖDSINN!

Gehts der Wirtschaft gut, geht es

- Politikern
- Managern
- Bänkern
- Lobbyisten

gut, aber nicht dem gemeinen Volk, das ständig für dumm verkauft wird. Natürlich könnte es dem Volk auch gutgehen, nämlich dann, WENN man den Erfolg gerecht aufteilen würde. Allerdings bedient sich die Obrigkeit am ganzen Kuchen, während für den kleinen Mann nur die Krümel übrig bleiben, die vom Tisch fallen. Und selbst die Krümel werden immer weniger.
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14.04.2013 12:51 Uhr von Gorli
 
+1 | -3
 
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@ Petabyte-SSD:

Guck dir mal das an.
http://de.statista.com/...

Für die anderen Lebenserhaltungsgüter wie Kohle/Heizöl und Wasser sieht das ganze ähnlich aus. Das heisst heute hat man viel mehr von seinem monatlichen Lohn über, um Luxusgüter und -dienstleistungen zu kaufen. Trotzdem haben alle das Gefühl, dass sie weniger zur Verfügung haben. Das ganze ist auch unter dem Namen Jevons’ Paradoxon bekannt.
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14.04.2013 22:28 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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von dem abgesehen das der zinseszins ohnehin der grabstein jeder währung gewesen ist und auch weiterhin sein wird, können
die zinsen überhaupt nicht erhöht werden, ohne den sofortigen zusammenbruch der staatsfinanzen.

trotz der niedrigen zinsen zahlt deutschland etwa an die 60 milliarden euro jährlich allein für zinsen.

ein anstieg um wenige prozentpunkte und schäubles haushaltsplan ist reine makulatur.

das niedrige zinsen kein wachstum bringen stimmt natürlich auch nicht.
ein reales wachstum der wirtschaft entsteht nur durch arbeit und durch investitionen.

zumindest wird noch keiner beobachtet haben wie eine schaufel mit zinsen von alleine zum schaufeln anfängt.

der leistungslose zinsertrag der deutschen bank muss immer von den arbeitenden erarbeitet werden.
von daher leuchtet die argumentation des bank-volkswirt schon ein.

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