14.04.13 09:39 Uhr
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EU sagt Steuerflucht den Kampf an - Länder wollen zusammenarbeiten

Die EU-Finanzminister haben auf ihrem Treffen in Dublin beschlossen, gegen grenzüberschreitende Steuerflucht vorzugehen. So soll zum Beispiel der Austausch von Informationen erweitert werden und das Bankgeheimnis gelockert werden.

"Wir haben eine Initiative vorgestellt, in der wir darauf drängen, den automatisierten Zinsaustausch auf alle Kapitalerträge auszudehnen", so Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Zu den Ländern, die ernst machen wollen, zählen unter anderem Deutschland, Polen und Frankreich.

Die insgesamt sechs beteiligten Länder wollen nun Informationen über ihre Bürger austauschen, die im Ausland Kapitalerträge aufweisen können. Dies können zum Beispiel Zinsen sein. Die Daten werden automatisch weitergeleitet, um Finanzämter mit Informationen zu versorgen.