13.04.13 17:18 Uhr
 619
 

Laut UNO wird der Kampf gegen die Klimaerwärmung scheitern

Die Vereinten Nationen haben in ihrer aktuellen Studie davor gewarnt, dass das geplante Zwei-Grad-Ziel bis Ende des Jahrhunderts nicht zu schaffen sei. Die Klimaerwärmung könnte nur gebremst werden, wenn alle Länder der Welt bis 2030 die CO2-Emissionen drastisch reduzieren.

Der Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen durch Fabriken, Kraftwerke, Autos und Flugzeuge ist auf ein Rekordniveau gestiegen. Gerade der industrielle Aufschwung in China ist maßgeblich verantwortlich. Allein China hat im Jahr 2011 rund 8,9 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen.

Weltweit liegt der jährliche CO2-Ausstoß bei 34 Milliarden Tonnen. Klimaforscher befürchten nun einen Anstieg der Temperaturen bis 2100 von bis zu 5,5 Grad. Als Gegenmaßnahmen empfehlen sie ein massives Aufforsten oder das Einfangen und Vergraben von Treibhausgasen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kampf, UNO, Laut, Klimaerwärmung
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kacke am Dampfen: Hält Vogel-Kot die Arktis kalt?
Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt
Studie: Religiöse Rituale wirken auf unser Gehirn wie Drogen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.04.2013 17:27 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Der Mensch, in der Summe, ist einfach nicht dazu gemacht, sich Problemen zu widmen, die in sich nicht akut oder die schlicht zu abstrakt sind. Es ist den wenigsten Begreifbar zu machen, was es bedeutet nicht auf das Klima zu achten, wenn sie die Folgen nicht als unmittelbare Reaktion spüren können.

Ebenso ist aktuell kaum jemand gewillt auf wirtschaftlichen und industriellen Erfolg, und damit auch Aufschwung und Wohlstand zu verzichten, nur um damit dem Klima zu dienen. Gerade solchen Ländern, die erst dabei sind aufzuholen, z.B. Indien, oder auch China, ist es nicht zu erklären, warum sie nicht genauso agieren dürfen, wie Länder die den Aufschwung schon vor 30 oder 40 Jahren erlebt haben. Sie empfinden es schlicht als unfair.

Da spielen politische und wirtschaftliche eine viel zu große Rolle, als das Vernunft oder Weitsicht einen Erfolg hätten.

Allerdings muss man den Menschen auch zugute halten, dass sie immer gut darin waren, Probleme zu bekämpfen die wirklich greifbar und akut waren. Soll bedeuten, dass es erst zu Problemen kommen muss bevor wirklich gehandelt wird. Bis wir so weit sind werden aber bestimmt noch +50 Jahre vergehen.

Ich gehe davon aus, dass wir dann auch Lösungen finden werden. Darin sind wir Menschen eigentlich ganz gut. Zu welchem Preis das allerdings passieren wird, dass muss man abwarten. Es wird gewiss nicht reibungslos ablaufen.
Kommentar ansehen
13.04.2013 18:09 Uhr von bokuliztikz
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
Diese ganze CO2-Scheisse ist einer der größten Betruge der Neuzeit. Ersten gibt es auch andere Stoffe die noch schädlicher sind, zweitens werden Fabriken und Landwirtschaftsflächen im Ausland angelegt, zB in Indonesien, um die Regionalen CO2 Bilanzen zu schönigen. Denkt ihr es ist gut das fast alle Wälder Argentiniens gerodet wurden und durch Sojafelder ersetz wurden? Die Chemikalien die dort eingesetzt werden sind in europa verboten. Alles nur ein riesen Betrug und alle machen mit. ...
Kommentar ansehen
13.04.2013 18:57 Uhr von keineahnung13
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Co2 macht der Mensch maximal 2% aus und wenn ein Vulkan ausbricht ist dies wieder hinfällig...

viel schlimmer ist Regenwaldabholzung und andere Umweltverschmutzungen....
Kommentar ansehen
13.04.2013 19:18 Uhr von bokuliztikz
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Wie dumm Shortnews ist, egal was man schreibt und wie sehr recht man hat, immer gibt genau einer eine Minus-Bewertung, ob das immer der Selbe ist ? :D
Kommentar ansehen
13.04.2013 19:18 Uhr von Comp4ny
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Die Welt wie wir sie kennen, geht so oder so den Bach runter. Ob nun mit der Klimaerwärmung oder ohne sie. Der Grund sind die Menschen.

Die Erde bekommt keine Zeit sich anzupassen geschweige sich zu Regenerieren. Wenn man mal überlegt wo wir vor 100 Jahren standen, und heute schon mit Raumschiffen durch dass All fliegen, wenn auch in Primitiverer Form, lässt der Schluss daraus nur ganz klar sich ermitteln: Wir wachsen zu schnell.

Menschen sind Stur, Arrogant und Dickköpfig.
Kommentar ansehen
13.04.2013 19:24 Uhr von bokuliztikz
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@ Comp4ny:

Es fiel mir auf als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren, Ihr seit im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere ! Jetwede Art von Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit Ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht ! Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch, und vermehrt euch bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesen Planeten der genauso verfährt ! Wissen sie welcher ? Das Virus ! Der Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten ! Ihr seit wie die Pest! (The Matrix, 1999)
Kommentar ansehen
13.04.2013 20:39 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
bokuliztikz,
frag mal beispielsweise die Australier oder Neuseeländer, wie das mit dem Gleichgewicht aussieht...es gibt sehr viele Säugetiere, die bei dieser Gleichgewichts-Theorie nicht mitspielen wollen.
Außerdem sind das verdammt gewagte Worte von jemandem, der eigentlich nur ein Computervirus bzw. ein Fehler in der Matrix ist...
Kommentar ansehen
13.04.2013 21:23 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@mort76 nur das dort eingeschleppte (oft bewusst) Arten sind die keine natürliche Feinde haben, ergo wieder mal der Mensch dran schuld ;)

Die Menschen machen sich viel zu viele Gedanken über "Klimawandel", wenn er kommt, dann wird er so hart zuschlagen, dass ein großteils der Menschheit getilgt werden. Aber auch wenn er nicht kommt, werden es sehr harte Zeiten für die nächste und übernächste Generationen sein, den wir heute, leben auf kosten unsere Kinder und Kindeskinder.
Die Märchen von Wachstum, Wachstum über alles, werden uns noch einholen. Es gibt in der Natur nur eine Form von grenzenlosem Wachstum und das ist der Krebst. Am Ende raffen beide weg. Sollte es so kommen, wird sich die Natur und der Planet erholen, nur Menschen werden vermutlich nicht mehr drauf weilen.
Kommentar ansehen
13.04.2013 21:40 Uhr von bokuliztikz
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ FatFlow: Danke, du hast alles gesagt :)

EDIT: "Auf dem Grabstein des Kapitalismus wird stehen, ZUVIEL WAR NICHT GENUG!" (Volker Pispers) ;)

[ nachträglich editiert von bokuliztikz ]
Kommentar ansehen
13.04.2013 21:50 Uhr von Atheistos
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Flatflow

Eben nicht. Die Mehrheit der Menschen macht sich eben keine Gedanken über ihre Umwelt. Und wenn, dann erst nachdem es ans eigene Portemonnaie geht.
Kommentar ansehen
14.04.2013 11:23 Uhr von Again
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@keineahnung13:
"Co2 macht der Mensch maximal 2% aus und wenn ein Vulkan ausbricht ist dies wieder hinfällig..."
Nein, der Mensch ist fast für die Hälfte des CO2 in der Atmosphäre verantwortlich.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball/1. Bundesliga: Darmstadt 98 entlässt Trainer Norbert Meier
"Tagesschau" berichtet nun doch über Mord an Freiburger Studentin
Tabakkonzern Philip Morris zahlte eine halbe Million für politisches Sponsoring


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?