13.04.13 14:20 Uhr
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AfD: Der Euro spaltet Europa und bringt die Nationen gegeneinander auf

In einem Interview mit dem Spiegel spricht Mitbegründer der Alternative für Deutschland, Konrad Adam, über den Euro, Finanzhilfen und die Abgrenzung der neuen Partei nach rechts.

Auf die Frage, ob Deutschland alternativlos raus aus dem Euro müsse, gibt der 71-Jährige zu, dass die Partei bei diesem Thema bewusst nicht zu sehr ins Detail gehe. Der Zwangsverbund der Eurozone müsse zwar aufgelöst werden, aber dies müsse über Verhandlungen geschehen.

Außerdem befürwortet er eine Rückkehr zu den Maastricht-Kriterien und eine Volksabstimmung nach britischem Vorbild. Zum Thema rechte Tendenzen der neuen Partei sagte er, dass man sich alle Bewerber genau anschaue und ehemalige Mitglieder von NPD oder DVU ablehne.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Euro, Europa, NPD
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2013 15:18 Uhr von shadow#
 
+3 | -12
 
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"Abgrenzung der Partei nach rechts"...
Hurra, keine Nazis!
Dass die FDP gegen diese Kapitalistenbande höchst sozial erscheint, ist dann auch gar nicht mehr so wichtig...
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13.04.2013 16:03 Uhr von b4ph
 
+7 | -4
 
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Tja, aber ab dem Punkt wo er sagt, dass sie sich an David Cameron orientieren, hat er mich verloren...
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13.04.2013 17:21 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -5
 
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Der Euro könnte mächtiger als der Dollar werden! Das stört gewisse Kreise!
Es liegt nicht am Euro und es ist auch keine Euro- Krise! Es ist ein Attentat auf die europäische Währung und es wird mit allen Mitteln versucht, das System zu ruinieren und zu bankrottieren! Wer könnte/n der oder die Nutznießer sein???
Und das hier kein Mindestlohn festgesetzt wird und andere Ungereimtheiten wie Billigarbeiter usw. "toleriert" wird, lässt schon auf Schlampigkeit, Lohndumping oder gar Korruption schließen!
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13.04.2013 17:23 Uhr von jschling
 
+0 | -2
 
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wir sind uns aber einig, dass der belgische Weg der richtige ist ?!

sowas kommt halt dabei rum, wenn unterschiedliche Wirtschaftssysteme vermischt werden - aber nicht komplett, sondern nur in einigen Bereichen
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13.04.2013 17:40 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -3
 
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13.04.2013 22:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -2
 
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Soso, der Euro bringt die Nationen gegeneinander auf.
Jetzt nehmen wir mal an, die AfD stellt mal die Regierung und sorgt für einen Austritt Deutschlands aus dem Euro. Erwartet irgendjemand, dass sich der Rest Europas darüber freut, dass das wirtschaftskräftigste Land und Zugpferd des Euros die Währung verlässt?
Sorry, liebe AfD: wenn ihr wollt, dass Deutschland den Euro verlässt, beinhaltet das zumindest eine Gleichgültigkeit gegenüber den anderen Ländern der Eurozone und ihrer Haltung zu Deutschland. Dann seid doch bitte nicht so scheinheilig und tut so, als ob euch das Verhältnis zu anderen Nationen wichtig wäre.
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14.04.2013 04:21 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -0
 
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>> Erwartet irgendjemand, dass sich der Rest Europas darüber freut, dass das wirtschaftskräftigste Land und Zugpferd des Euros die Währung verlässt? <<

die pleiteländer wären sicher sehr traurig, wenn sie keinen dummen mehr hätten der für ihre schulden haftet.

>> Dann seid doch bitte nicht so scheinheilig und tut so, als ob euch das Verhältnis zu anderen Nationen wichtig wäre. <<

an den verhältnissen würde sich kaum etwas ändern, geht es im kern doch nur um ein verrechnungssystem das sich euro nennt.

insbesondere die pleiteländer würden kräftig davon profitieren, wenn sie ihr verrechnungssystem an die eigene
wirtschaft anpassen könnten.

von dem abgesehen ist der euro so oder so bald geschichte, da wir selbst wenn wir wollen würden, die schulden der anderen nicht stemmen können, sei es über eurobonds oder weitere rettungsschirme.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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14.04.2013 09:27 Uhr von Robertpl17
 
+0 | -0
 
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Was ist mit den Piraten? Sind die überhaupt noch da, oder schon wieder verschwunden ;)
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14.04.2013 09:49 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -1
 
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@Robert
die piraten sind doch längst out, konnten sie doch bisher nur mit den abgedroschenen themen wie das internet punkten.

erschwerend für die partei kommt hinzu, dass sie sich bei den grundsatzthemen kaum zu den etablierten unterscheiden.

spätestens mit ihrem ja zum euroirrsinn haben sie sich als vermeintliche alternative völlig überflüssig gemacht.

unsere und die zukunft unserer kinder und kindeskinder hängt davon ab, ob wir am euro (koste es was es wolle) festhalten oder nicht.

alles andere ist dagegen vorerst mal nebensächlich ...

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