13.04.13 11:39 Uhr
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Studie: die absolute Mehrheit der Türken hat keinerlei Integrationsprobleme

Laut einer Umfrage des Forschungscenters Migration und Politik der Hacettepe Universität (HUGO) gaben 82,5 Prozent der im Ausland lebenden Türken an, keine Integrationsprobleme zu haben. Das ging aus einer Studie vom März dieses Jahres hervor.

Fast 70 Prozent der 2.634 Befragten betrachten die Staaten, in denen sie leben, als ihre Heimat. 91 Prozent der Befragten, die sich in Europa aufhalten, wurden entweder dort geboren oder leben seit mindestens elf Jahren dort.

Ein wichtiger Punkt ist das Thema Staatsbürgerschaft: 50 Prozent der Befragten sind mittlerweile vollwertige EU-Bürger. Doch leider ist die Diskriminierung ein großes Thema, denn 80 Prozent glaubten, dass es in Europa eine Islamophobie gebe.


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WebReporter: mennse
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Mehrheit, Integration, Türken
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2013 11:51 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+18 | -16
 
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Das Bashing ist eröffnet, wird bestimmt gleich sehr kreativ hier werden.

Zum Thema, 2634 sind nicht sehr viele und auch kein Querschnitt, Hochrechnung hin oder her.
Allerdings ist der Punkt mit der Islamphobie zu mindestens hier bei Shortnews deutlich zu erkennen.

Und an die, die jetzt gleich wieder alle über einen Kamm scheren, denkt bitte dran, nicht alle türkisch stämmigen Menschen sind gleich (das gilt auch für die Islamgläubigen)

Und damit schönes Wochenende, mal sehen wie viel Minus ich dieses WE kassiere ^^
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13.04.2013 12:01 Uhr von Biblio
 
+3 | -2
 
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@DerWeise
Ja, so kann man das auch sehen^^

Anpassungsfähigkeit ist gegeben,
den einen mehr, den anderen weniger^^
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13.04.2013 12:22 Uhr von Faceried
 
+7 | -18
 
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13.04.2013 12:26 Uhr von quade34
 
+7 | -3
 
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Umfragen sind teilweise Zerrbilder, weil die Richtung der Fragen, die Antworten bestimmen. Wer von den Integrationsunwilligen beantwortet solche Fragen? Wohl keiner, entweder desinteressiert oder nicht im Stande, die Fragen zu verstehen.
Bildung mit besonderem Auftrag muß her. Man trenne vor allem muslimische Schüler von den anderen und unterichte sie gezielt mit den Möglichkeiten ihrer Kultur. Lehrer aus diesem Kulturraum anwerben und die Akzeptanz damit stärken. Deutsche Lehrer haben gegen die Ablehnung, die sie erfahren, keine Unterstützung, von wem auch immer.
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13.04.2013 12:37 Uhr von quade34
 
+10 | -3
 
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derWeise - Ergänzung : Aber wir brauchen endlich einen türkischen Kanzler.
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13.04.2013 12:43 Uhr von quade34
 
+3 | -4
 
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Wie wäre es denn mit der Angliederung an das gloreiche Osmanische Reich ? Hat doch damals mit den Ösis auch geklappt, weil eine deutsche Minderheit die Weichen gestellt hatte. Böhmen/ Mähren heim ins Reich. Wer nicht wollte wurde mit Waffen gezwungen.
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13.04.2013 12:56 Uhr von sooma
 
+9 | -3
 
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"Die türkische Untersuchung umfasst 2634 Personen über 14 Jahren, die in Staaten mit mehr als 100.000 Menschen türkischer Herkunft leben. Unter den Ländern befinden sich auch neun EU-Länder (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, England, Belgien, Österreich, Dänemark, Schweden und Finnland) sowie die Schweiz und Norwegen."

Wieder mal eine wahnsinnig repräsentative "Studie"...
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13.04.2013 13:19 Uhr von shadow#
 
+9 | -5
 
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Nach eigenen Angaben...

"Rund 34 Prozent der Befragten bezeichneten sich als „türkisch-muslimisch“, während sich sieben Prozent in Deutschland „sowohl als Deutsch und Türkisch“ sieht."
59% sehen sich also als Deutsche? Oder doch nicht?

Das sagt aber mal noch nichts über gelebte Integration aus.
Das hier schon eher:

"Die Teilnehmer wurden auch gefragt, wo sie wählen würden, wenn sie ein Land wählen könnten. Doppelt so viele, nämlich 24 Prozent würden bei türkischen Wahlen mitentscheiden wollen. Nur zwölf Prozent bevorzugten das Land, in dem sie sich gerade aufhielten."

24% ist die Politik in der Türkei wichtiger als die Politik an ihrem Wohnort und nur 12% interessieren sich überhaupt dafür?
Die 24% sind schon mal raus, würde ich sagen.

Man hätte die Studie aber auch einfach auf folgende Frage reduzieren können:
"Besuchen Sie regelmäßig eine Moschee, wenn ja, hätten Sie ein Problem damit wenn der Imam keinerlei Verbindung zu Ditib hat und das Freitagsgebet eventuell sogar in der jeweiligen Landessprache hält?"
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13.04.2013 13:28 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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<doppelpost>

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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13.04.2013 14:25 Uhr von grotesK
 
+12 | -1
 
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Mussten sie für diese Studie Plätze reservieren?
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13.04.2013 20:26 Uhr von Faceried
 
+4 | -10
 
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13 mal Minus. Wow Wohl viele PI-News-Leser hier.

Tut mir leid, dass ich eure Lieblingswebseite, PI-News-für-Idioten.net, beleidigt habe.
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14.04.2013 02:14 Uhr von ElChefo
 
+4 | -4
 
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DerWeise


"Doch trotz einer Zunahme von Türken, die in Europa blieben, werde das Gefühl zur Türkei zu gehören bzw. zum „Türkentum“ zu gehören immer stärker."

"Nur zwölf Prozent bevorzugten das Land, in dem sie sich gerade aufhielten."

...diese Parallelgesellschaften. Komisch, das dieser Punkt es nicht in News hier geschafft hat. Spricht irgendwie gar nicht für (gelungene) Integration.
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14.04.2013 09:27 Uhr von ceyweb
 
+2 | -3
 
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Man hält hier die ganzen Kurden, Araber, Bulgaren, Rumänen etc. für Türken.

Ich benutze seit ca. einem Jahr sehr oft öffentliche Verkehrsmittel. Was ich tagtäglich für unerzogene, unhöffliche, lautsprechende bzw. telefonierende, Müll auf die Straße werfende, Passanten störende etc. Leute begegne, kann ich nicht beschreiben. Es ärgert mich unheimlich, weil die alle für Türken gehalten werden. Unsere Gegend ist ein Hochburg der Türken (angeblich). Ich sehe auf der Straße, in den U-Bahnen und S-Bahnen, in Parks etc. nur Kurden, Araber, Bulgaren, Rumänen, Albaner etc. die sogar ich meistens auf dem ersten Blick für Türken halte. Welche Sprache manche sprechen, kann ich sogar nicht mal vermuten aber die werden alle für Türken gehalten.
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16.04.2013 17:27 Uhr von omar
 
+2 | -0
 
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Kann mir mal jemand erklären, was genau mir Integration gemeint ist?
Der Begriff ist sehr vielseitig:
http://de.wikipedia.org/...

Ich vermute, dass man hier auf diesen Punkt hinauswill:
"Integration (Soziologie), Einbezug von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen bisher ausgeschlossen (exkludiert) waren"
http://de.wikipedia.org/...

Ich habe mich auch schon des öfteren "ausgeschlossen" gefühlt ("Du kommst hier nicht rein..."), aber im Allgemeinen würde ich schon sagen, dass Deutschland sehr gute Chancen zur Integration anbietet, sofern man sich bemüht diese wahrzunehmen. Man hat zwar häufig Gegenwind, und man ist öfter mal benachteiligt, aber es ist nicht unmöglich. Und der Erfolg fühlt sich umso besser an, wenn man trotz Widerständen es zu was gebracht hat. Leider scheitern viele aber in einer Leistungsgesellschaft schon im Anfangsstadium. Hier sollte man etwas mehr für die Chancengleichheit tun.
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20.04.2013 14:18 Uhr von -Count-
 
+2 | -0
 
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@ omar

Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten und die vorherrschende Kultur, das ist Integration, nicht andersherum.

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