13.04.13 11:10 Uhr
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Alternative für Deutschland - So denkt die ausländische Presse über die Partei

Am kommenden Sonntag wird die schon länger in den Medien erwähnte "Alternative für Deutschland" offiziell in Berlin gegründet. Der Vereinigung gehören mittlerweile über 7.500 Mitglieder an. Aber wie nimmt die ausländische Presse die eurokritische Partei auf?

Der "Daily Telegraph" (England) sieht in der Partei eine Bedrohung für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Deutschland halte länger an Europa fest als Großbritannien, vielleicht wegen der Nazi-Vergangenheit. Die "Trouw" (Niederlande) glaubt nicht daran, dass die AfD es in den Bundestag schafft.

"Forsal" (Polen) kann nachvollziehen, dass die Deutschen es leid sind, für die Schulden südeuropäischer Länder einzustehen. "Le Monde" (Frankreich) verweist darauf, dass 1998 die Initiative Pro DM nur 0,9 Prozent bekam. Eine Anti-Euro-Strömung hatte bislang nie klare Strukturen.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Presse, Partei, Alternative für Deutschland
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2013 11:10 Uhr von no_trespassing
 
+32 | -11
 
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Mehr als 600 Journalisten und sechs Kamerateams haben sich mit Stand heute zum Bundesparteitag in Berlin am 14. April angekündigt. Das kann nicht ansatzweise eine andere Parteigründung vorweisen. Alle fünf Minuten geht in der AfD-Zentrale ein Mitgliedsantrag ein. Ist jedenfalls eine Twitter-Meldung.

Laut Wahl-O-Meter steht die AfD schon vor Piraten und FDP bei 5,4 Prozent.

http://www.wahl-o-meter.com/...
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13.04.2013 12:49 Uhr von quade34
 
+12 | -30
 
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13.04.2013 12:52 Uhr von sicness66
 
+19 | -24
 
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Wenn man Freunde bei der Welt, Focus und Bild hat, genügend Kleingeld für ne Parteigründung und ein paar Plakate, dann kommt man in dieser Republik schnell auf 5%. Solange es Anti ist, kann man die dümmsten Parolen gröhlen...
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13.04.2013 13:42 Uhr von ksros
 
+20 | -6
 
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Natürlich liegt das an der Nazi-Vergangenheit. Wir sind sowas von verklemmt. Ich kenne so viele Leute in Europa, youtube sei dank, die machen uns keine Vorwürfe, z.T. erlebe ich sogar noch hohes Ansehen obwohl "Opi" ihnen in den Hintern getreten hat. Aber die haben damit abgeschlossen und haben wieder ihre Lebensfreude gefunden. Wir laden uns dagegen jeden Tag ein Gewicht mehr auf. Bloß nicht glücklich sein. Lasst euch nicht von der ewigen Schuld, die uns unsere linksverdrehten einreden wollen, erdrücken.

PS: Allerdings ist das auch wieder so eine deutsche Tugend, immer zu gucken was die Ausländer über uns denken.

[ nachträglich editiert von ksros ]
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13.04.2013 13:51 Uhr von Suffkopp
 
+12 | -18
 
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Mal so eine Gedankenspiel:

Viele wählen diese AfD und zwar soviele das keine anderen Parteien mehr zusammen die Regierung bilden können? Und was dann? Große Koaliation.

Also wer die GK will wählt auch AfD.

Und wir würden das Gewicht der Nazi-Vergangenheit schon lange nicht mehr spüren. Aber solange es hier rechtsextreme Hohlbratzen gibt ....
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13.04.2013 14:07 Uhr von schnuppileinchen
 
+19 | -7
 
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@hoenipoenoekel

Der alteingesessene westdeutsche Mittelstand im mittleren Alter zwischen 35 und 50, der früher Union und FDP wählte und die Schnauze voll davon hat, den Lastesel für halb Europa und die innenpolitischen Umverteilungsphantastereien von Schwarzgelbrotgrün zu spielen.

Und wir sind verdammt viel mehr, als Sie befürchten.

:)
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13.04.2013 14:21 Uhr von Herribert_King
 
+9 | -18
 
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Ich war bis vor 2 - 3 Jahren auch noch gegen den Euro und für die Wiedereinführung der DM... Doch was passiert wenn wir die DM wieder einführen?

Eine massive Aufwerung der Mark, woraufhin die anderen Euroländer so schnell friesche Euros drucken was die Pressen hergeben um mir diesen Euros ihre Verbindlichkeiten zu zahlen und wir haben dann Euros in unseren Tresoren die nichts mehr wert sind. Damit haben die anderen Länder ihre Verbindlichkeiten gegenüber uns für lau beglichen und wir stehen als die dummen da. Und was passiert noch mit einer aufgewerteten Mark? Wir werden unsere Produkte aus Industrie und allem anderen im Ausland nicht mehr los, weil wir viel zu teuer sein werden. Für eine Exportnation wie Deutschland der Tod!
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13.04.2013 14:29 Uhr von kr3
 
+5 | -20
 
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13.04.2013 14:40 Uhr von schlammungeheuer
 
+3 | -3
 
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@no_trespassing
"Laut Wahl-O-Meter steht die AfD schon vor Piraten und FDP bei 5,4 Prozent."
Wahl-O-Meter WTF! Je mehr Twittern das sie die AfD nicht für wählbar halten desto höher das Ranking.
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13.04.2013 15:03 Uhr von Herribert_King
 
+4 | -5
 
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13.04.2013 14:46 Uhr von Gothminister

würd mich mal konkret interessieren was du dir von der wiedereinführung der DM versprichst, denn bisher konnte ich noch keine vorteile finden die mich überzeugen?!
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13.04.2013 15:41 Uhr von Suffkopp
 
+6 | -7
 
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Ich bin auch auf die Wahl gespannt und dann auf die dummen Gesichter wenn eine Große Koalition unausweichlich ist. Dann haben doch alle was sie wollen. Oder etwa nicht?
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13.04.2013 16:00 Uhr von Lornsen
 
+14 | -2
 
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Wer über Deutschland nachdenkt und etwas ändern will, muß sich von der Vorstellung befreien, im Bundestag vorhandenen bürgerliche Parteien würden noch einen Beitrag gegen europäischen Zentralismus und Verlust der Freiheit leisten.

Herrschende Kräfte, mögen sie selbst im grünen Gewande daherkommen, waren schon immer reformunfähig wie der Hochadel des 19. Jahrhunderts.
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13.04.2013 16:04 Uhr von Justus5
 
+2 | -1
 
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@suffkopp
Dann haben wir italienische Zustände. Ähnliches wie mit Grillo Beppe. Ob das jemand ernsthaft will?
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13.04.2013 17:50 Uhr von sooma
 
+9 | -6
 
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Das Interessante ist, dass in den internationalen Pressekommentaren niemand auch nur andeutungsweise mit der Nazikeule schwenkt - weil in diesen Ländern rechte und rechtskonservative Parteien ganz selbstverständlich zum demokratischen Spektrum dazugehören.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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13.04.2013 18:44 Uhr von Fomas
 
+11 | -9
 
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Lächerlich wie Kritik versucht wird im Vorfeld mundtot zu machen. Hoffentlich schafft es die Partei bis an die Spitze.
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13.04.2013 20:30 Uhr von mort76
 
+5 | -5
 
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Sooma,
ab und zu eine Nazikeule in den Medien vorzufinden finde ich jetzt aber erträglicher als eine an der Regierung beteíligte rechte Partei- in dem Fall dürften wir deren ranzigen, dümmlichen Schmu dann auch schon wieder täglich in der Zeitung bewundern.
Fändest du das irgendwie besser?
Wer das will, kann sich ja eine alte Stürmer-Sammlung kaufen, ist ja immer noch der selbe Scheiß...
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13.04.2013 22:36 Uhr von Hugh
 
+3 | -1
 
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Dass die EU dringendst einer sehr umfangreichen Überholung bedarf - geschenkt. Ebenso, dass der Euro brachiale Designfehler hat.

Dennoch bin ich der Überzeugung, dass beide Phänomene grundsätzlich erhalten werden müssen.
Für mich ist die Fundamentalkritik daran auch eine Form geistiger Starrheit und Kleingeisterei.
Ich befürchte ehrlich gesagt, dass wir ohne ein Phänomen wie die EU und ohne eine gemeinsame Währung schlicht und ergreifend im unruhigen Fahrwasser der Globalisierung untergehen und auf dem Müllplatz der Geschichte landen.
Der Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wird täglich verteidigt. Und die Herausforderungen werden größer.
Ein EU-Austritt oder ein Austritt aus dem Euro ist in meinen Augen eine Lösungsutopie, da man nicht einfach den Kopf in den Sand stecken kann.
Ob wir es wollen oder nicht - wir müssen uns dem globalen Spiel stellen und einen starken politischen und wirtschaftlichen Raum generieren, der gemeinsam für seine Interessen eintritt. Wenn wir das nicht schaffen, weiß keiner, wohin die Reise langfristig geht.
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13.04.2013 22:51 Uhr von D_C
 
+7 | -4
 
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Wer die AfD wählen will, kann auch gleich beim Original sein Kreuzchen machen: FDP.
Dieselben Bullshit-Touristen, die viel "volksnahes" versprechen und doch nur aus Akademikern etc.etc. bestehen, somit also nicht den leisesten Schimmer hat was das gemeine Volk will.

Aber von populistischen Postulaten lässt man sich ja gern mal um den Finger wickeln. Bis dann das böse erwachen kommt und man feststellt, das es nur ein schwacher Abklatsch von Nichts war.
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14.04.2013 00:06 Uhr von TeKILLA100101
 
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anderes kleid aber die gleichen deppen
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14.04.2013 01:28 Uhr von Maaaa
 
+4 | -5
 
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Eine FDP + und das Wahlvolk fällt darauf rein?!
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14.04.2013 02:09 Uhr von Gorli
 
+4 | -5
 
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was die AfDler da von sich geben lässt sogar Franz Josef Strauß mit den Ohren schlackern. Rechtspopulismus in Reinform, dass unsere exportbasierte Wirtschaft ohne den Euro einfach nur vor die Wand fahren und alle verhungern werden, lassen die einfach mal unter den Tisch fallen.
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14.04.2013 02:22 Uhr von Maaaa
 
+5 | -2
 
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Unbedingt anschauen

http://www.geolitico.de/

das sollte in den News mal zur Sprache kommen, da würde so mancher Befürworter staunen!!
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14.04.2013 05:24 Uhr von Azureon
 
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"Und wir würden das Gewicht der Nazi-Vergangenheit schon lange nicht mehr spüren. Aber solange es hier rechtsextreme Hohlbratzen gibt .... "

Du meinst linksextreme Hohlbratzen und Gutmenschen die uns bei jeder kritischen Frage sofort die Nazikeule ins Gesicht schlagen, weil diese geistigen Scheißhaufen nicht wissen was "inklusiver Nationalismus" heißt.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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14.04.2013 12:15 Uhr von schnuppileinchen
 
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@Gorli

"dass unsere exportbasierte Wirtschaft ohne den Euro einfach nur vor die Wand fahren und alle verhungern werden, lassen die einfach mal unter den Tisch fallen."

Vielen dank, dass Sie - als ausgewiesener Wirtschaftsexperte - hier nocheinmal auf die hungernden Menschen hinweisen, die in bitterer Not täglich durch die Straßen Zürichs, Stockholms, Oslos, Birminghams und Tokios wandeln auf der Suche nach einem Krumen Brot. Nur weil deren Regierungen zu dumm waren, die Segnungen des Euro zu erkennen.

Was sind im Gegenzug dazu die wahren Wohlstandsoasen in Athen, neapel, Marseille oder Barcelona, wo den Menschen dank Euro die gebratenen Hähnchen in den Mund fliegen und selbst Hilfsarbeiter nicht wissen, wohin mit ihrem ganzen Geld.

Schjön auch, wie sie nochmal herausarbeiten, dass die Bundesrepublik Deutschland zu DM-Zeiten ein rückständiger Agrarstaat war, der es nicht schaffte überhaupt etwas auf dem Weltmarkt abzusetzen, geschweige denn seit 1974 Serien-Exportweltmeister zu sein.

Ach so ja.... und Zitronenfalter heißen Zitronenfalter, weil sie Zitronen falten.
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14.04.2013 14:19 Uhr von Hugh
 
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@ pscheffl


Dieses Argument kommt immer.

Aber meiner Meinung nach hat das "Volk" (besser: die Gesellschaft) hinsichtlich seiner demokratischen Verantwortung versagt.
Auch hier im Thread liest man die üblichen 08/15-Phrasen über "die Politiker", die "etablierten Parteien", "das Volk".
Grundsätzlich sieht sich der Deutsche als permanentes Opfer exogener böser Kräfte.
Das ist, nebenbei gesagt, nichts, was direkt in rechtes Gedankengut abdriftet, aber dennoch das, was dessen "Ursubstanz" darstellt (die Nazis haben die These, dass das deutsche Volk von der strippenziehenden jüdischen Weltverschwörung ausgesaugt wird, verbreitet).

Die Deutschen können einfach keine Eigenverantwortung zeigen. Sie sind nur darin groß, mit dem Finger auf die anderen (bösen Kräfte) zu zeigen.
Die damit einhergehenden Vorstellungen triefen nach meiner Ansicht nur so von unglaublicher Naivität.
Ein Beispiel: Natürlich hält die Politik nur wenig von dem, was sie verspricht.
Und warum ist das so? Weil sie überhaupt Dinge versprechen müssen, um gewählt zu werden. Versprechen sie nicht das Blaue vom Himmel, werden sie öffentlich und medial zerrissen.
Nun tendiert der Deutsche gern dazu, die Quadratur des Kreises zu wollen. Um die Verwirklichung sollen sich bitteschön die anderen kümmern - man selber macht sich damit nicht die Hände schmutzig, ist aber ganz schnell dabei, eben diese Leute als "Trottel" zu bezeichnen.

Das Volk hätte alle Karten in den Händen. Aber die Vision, die viele in sich tragen, ist unglaublich beschränkt und destruktiv: Revolution, System kaputt machen, Politiker hängen.
Das zentrale Element der Demokratie ist nicht die Wahl, sondern die Gestaltung. Und insbesondere da haben wir kapital versagt - nicht die Politik.

[ nachträglich editiert von Hugh ]

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