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Laut UNICEF werden in Zentralafrika immer mehr Kindersoldaten eingesetzt

Schon vor Dezember 2012, als der bewaffnete Konflikt wieder aufflammte, hatte es in der Zentralafrikanischen Republik rund 2.000 Kindersoldaten gegeben. Doch diese Zahl hat sich seitdem noch erhöht. Das Kinderhilfswerk fordert, diese Praxis endlich zu stoppen.

Die verschiedenen Rebellengruppen setzen die Kinder nicht nur als Kämpfer ein, sondern auch als Spione, Boten oder Köche. Zu vielen Regionen des afrikanischen Landes haben die Hilfsorganisationen keinen Zugang.

Die Rebellenorganisation Séléka hatte im März die Hauptstadt erobert, die Regierung entmachtet und mittlerweile eine Übergangsregierung gebildet (ShortNews berichtete). Doch in dem afrikanischen Land gibt es viele verschiedene Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Laut, UNICEF, Zentralafrika, Kindersoldaten
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2013 21:41 Uhr von Borgir
 
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Afrika zerfleischt sich seit Jahren selbst und daran ist der Westen nicht unschuldig. Waffen hinliefern aber sonst nichts...ach, ich vergaß, unseren Mülll entsorgen wir ja auch zum Teil dort. Statt die Güter dieser Welt gerecht zu verteilen und Afrika die Armut zu nehmen, was durchaus möglich wäre, lässt man die Menschen dort im Stich...die Wiege der Menschheit verkommt zum Massengrab.
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12.04.2013 21:59 Uhr von gossip
 
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angelthevampyr: "war das nicht russel crowe"
Nein, aber Gerard Butler :) Größter Scheissfilm aller Zeiten für mich.

Borgir: "lässt man die Menschen dort im Stich"
Ich gebe dir im Großen und Ganzen Recht, insbesondere dass das Müllproblem unfair gelöst ist.
Aber dass man die Menschen dort im Stich lässt, sehe ich ganz anders.Seit Jahrzehnten werden hunderte Hilfsprojekte gestartet, vor Ort wird mit Subventionen aus westlichen Ländern versucht, die Wirtschaft anzukurbeln etc pp.
Ich war ein Jahr in Ghana und nach meiner Erfahrung verfährt ein Großteil der Bevölkerung nach laissez faire, nach dem Motto "der Westen hilft uns sowieso, wir machen nur das Nötigste, drei Stunden Arbeit reicht, um über die Runden zu kommen". Macht ja auch Sinn: Warum sollte man sich die Mühe machen, wie Europäer von morgens bis abends zu malochen, wenn man auch mit weniger zufrieden ist.
Natürlich gibt es auch Gegenden in Afrika, in denen die Hilfen erst gar nicht angelangen, aber diese ständige Verallgemeinern, dass es "Afrika" schlecht ginge, kann ich nach meinem Aufenthalt nicht mehr teilen.

Zur News: die Situation ist natürlich das extreme Gegenbeispiel, wo Kinder für ein perverses System als Kindersoldaten eingesetzt werden und ihr Leben lang davon verfolgt werden, wenn sie das überhaupt noch erleben.
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13.04.2013 07:54 Uhr von bossbaer
 
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