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Rassismus: Türkischer Präsident Gül befürchtet neuen Holocaust in Europa

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül mahnte in einer Eröffnungsrede des internationalen Symposiums zum Thema "Migration, Islam und Multikulturalität in Europa" vor mangelnder Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen in Europa.

"Der Islam und Migranten sind seit Jahrhunderten Realität in europäischen Staaten", sagte Gül. Der Präsident befürchtet, dass es gegenüber Minderheiten in Europa erneut zu Inquisitionen und einem Holocaust kommen könne - als Mahnendes Beispiel nannte er beispielsweise Srebrenica.

Rassismus und ein Mangel an Toleranz ziehe sich wie eine chronische Krankheit durch westlich geprägt Gesellschaften. Oft würden dort Migranten als Hauptgrund für gesellschaftspolitische Probleme, wie Arbeitslosigkeit oder Kriminalität angesehen- die Islamophobie sei auf dem Vormarsch.


WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Europa, Präsident, Rassismus, Holocaust
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2013 16:22 Uhr von s3xxtourist
 
+31 | -83
 
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12.04.2013 16:35 Uhr von AktenJoe
 
+72 | -11
 
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islamophobie ist auch begründet und kommt nicht von ungefähr.
ein kurzer blick in das grüne buch inkl parallelbestaunung der scharia offenbart einen wahren deskriminierungsexkurs auf allen ebenen.da werden schwule mal eben erhängt und dieben die hände abgehackt.
der wahre islam ist der hier von den saudis etc auslgelebte islam und da sieht man was sache ist.die salafisten in deutschland representieren die saudis(werden auch von denen unterstützt)
die türkei ist weit davon entfernt islamisch zu sein.

im übrigen scheint mir herr gül gast in seinem eigenen land zu sein. wie erklärt er sich sonst die christenarmut in der türkei(0,15 prozent plusminus)
stimmt, vergessen,
die sind alle in der wüster verdurstet, laut den antigenozidler
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12.04.2013 16:36 Uhr von grotesK
 
+52 | -8
 
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Müssen die Armenier wieder Angst haben?
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12.04.2013 16:39 Uhr von Margez
 
+43 | -7
 
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Wer im Glashaus sitzt...

Gerade die Türkei kommt mit sowas. Das Land, das Minderheiten (Kurden, Alewiten, Juden, Christen usw.) seit Jahrzehnten, nein, Jahrhunderten diskriminiert und auszulöschen versucht, siehe

Genozid an den Christen im 1. Weltkrieg:
http://de.wikipedia.org/...

Progrome an Juden und Christen, u.a.:
http://de.wikipedia.org/...

Konflikt mit den Kurden und systematische Diskriminierung:
http://de.wikipedia.org/...

...sollte nicht mit Steinen werfen.
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12.04.2013 16:48 Uhr von s3xxtourist
 
+7 | -31
 
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12.04.2013 16:49 Uhr von SN_Spitfire
 
+27 | -3
 
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Schon eigenartig.
Kaum spricht man von Holocaust in Europa, gehts Jedem gleich um den Türken in Deutschland.

Damals gabs den Judenstern und heute sinds die Burkas?

Will er das etwa damit ausdrücken?
Was soll der Scheiss?
Damals war man dazu gezwungen diesen Stern zu tragen. Heute steht es Jedem Muslim selbst frei, ob er ein Kopftuch trägt, einen Vollbart hat, eine Burka oder sonstwie verschleiert herumlaufen will und sich dadurch eindeutig identifiziert.

Ich hab absolut nix gegen unsere muslimischen Bürger. Ganz im Gegenteil!
Ich hab manchmal das Gefühl, dass Erdogan, Gül und wie sie alle heissen geradezu fanatisch auf diesem Thema herumrutschen und die türkischen "Landsleute" hier gar nichts damit zu tun haben wollen...

Natürlich gibt es Ausnahmen, wie überall. Ist bei uns deutschen Bürgern doch nicht anders mit den rechten Typen.

Ich habe 2 türkische Kumpels, welchen diese ewigen Integrationsdiskussionen so langsam selber sonstwo vorbei geht.
Anderes Land, andere Sitten. Meine Kumpels sind bestens integriert und das ist gut so!
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12.04.2013 16:50 Uhr von Bildungsminister
 
+34 | -4
 
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Der Herr Gül ist ein wirklich seltsamer Mensch. In seiner Heimat ist er Sinnbild für eine schleichende Islamisierung, was dazu geführt hat, dass sich seinerzeit das türkische Militär genötigt sah, darauf hinzuweisen, dass sie die Trennung von Staat und Religion mit allen Mitteln verteidigen würden. Hätte Gül freie Bahn, dann würde es dort heute schon ganz anders aussehen.

Man muss ihm aber Recht geben, zumindest bis dahin, wo er offenbar Bildungslücken aufweist. So hat die Islamophobie nichts mit Europa zu tun. Ich wage sogar zu behaupten, dass sie in den Staaten Amerikas, nicht nur den USA, deutlich ausgeprägter ist.

Und das kommt doch auch nicht von ungefähr. Migranten werden eben nicht nur für Gewalttaten verantwortlich gemacht, sie sind es auch. Und damit will ich in keinem Fall sagen, dass sie es allein in Schuld sind. Aber trotzdem gibt es dieses Problem, und es hilft wohl niemandem, wenn man es tot schweigt.

Und dann muss man einfach schauen, wodurch die Menschen in den letzten Jahren vor allem bedroht wurden. Neben der Wirtschaftskrise waren das wohl vor allem die so genannten Gotteskrieger und ihre Auslegung des Islams. Das bedeutet auch nicht, dass alle Moslems das personifizierte Böse sind. Aber die hauptsächliche Bedrohung unserer Tage kommt eben aus diesen Bereichen. Kann es da irgendjemand verdenken, wenn die Leute da Ängste und Phobien entwickeln?

Problem ist eben auch, dass im Grunde wenig getan wird, um dagegen vorzugehen. Es gibt keine allzu lautstarken Bekundungen, die erkennen lassen, dass man sich von radikalen Gruppierungen distanziert. Und gerade die türkische Regierung schürt das Feuer ständig weiter, indem sie meint sich in Angelegenheiten einmischen zu müssen, die sie schlicht nichts angehen. Natürlich führt so etwas zu Abwehrhaltungen.

Indes glaube ich nicht, dass es zu einem Holocaust kommt. Was ich mir vorstellen kann ist, dass wenn die Gefahr durch den islamischen Terror weiter steigt, Moslems irgendwann einfach unerwünscht sind. Nicht weil alle so wären, sondern weil man den Leuten nur vor den Kopf gucken kann, und man nur schwer erkennt wer nun der gute und wer der schlechte Moslem ist.

Es ist aber nicht nur an einer Seite etwas dagegen zu tun, und da sehe ich einfach auch von islamischen Vereinigungen und Institutionen zu wenig Bewegung. Lieber flüchtet man sich in solche Aussagen wie die von Herrn Gül, um so noch mehr Konflikte zu schüren. Förderlich ist das gewiss nicht, und Dialog sieht auch anders aus.
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12.04.2013 16:59 Uhr von s3xxtourist
 
+8 | -33
 
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12.04.2013 17:08 Uhr von AktenJoe
 
+9 | -8
 
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@s3xxtourist

lese noch mal meine zeile
denke nach und antworte neu
wie ist es zu dieser zahl gekommen (0,2prozent und vorallem wie hoch war diese zahl vorher)

ansonsten hier ein kleiner wiki auszug bzgl islamophobie

Rechtssituation
Türkische Katholiken auf dem Petersplatz in Rom, 2009

Im Vertrag von Lausanne aus dem Jahr 1923, der in der Türkei bis heute gilt, wurden den Anhängern von zwei christlichen Konfessionen und des Judentums einige Minderheitenrechte zugesprochen. Demnach sind allerdings nur die Griechisch-Orthodoxe Kirche und die Armenisch-Apostolische Kirche als christliche Konfessionen anerkannt. In der Türkei sind Aramäer als Minderheit nicht anerkannt. Ihre Kultur und Sprache können sie nur versteckt in den Kirchen praktizieren, die Kirchensprache wird heimlich gelehrt. [20] Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker wurde der Lausanner Vertrag mittlerweile durch türkische Gesetze ausgehöhlt, sodass der Gebrauch der Minderheitenrechte kaum noch möglich ist.[16]

Theologie kann von christlichen Studenten nur noch an islamisch-theologischen Fakultäten studiert werden. Pfarrer müssen sich entweder als Diplomaten ausweisen oder türkische Staatsangehörige sein. Bibeln und andere christliche Literatur dürfen auf den Straßen nicht verteilt werden, christliche Straßenfeste und Prozessionen sind verboten, christlichen Rundfunksendern wird grundsätzlich keine Lizenz erteilt. Somit existiert bis in die Gegenwart eine politisch gewollte Diskriminierung von Christen gegenüber Muslimen, die uneingeschränkte Religionsfreiheit genießen.[21]

oder hier

[edit]
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12.04.2013 17:20 Uhr von s3xxtourist
 
+8 | -30
 
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12.04.2013 17:22 Uhr von z-ro
 
+5 | -22
 
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12.04.2013 17:44 Uhr von CrazyWolf1981
 
+29 | -2
 
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Die Toleranz hinterlässt seine Spuren, viele tote jährlich. Multikulti ist ein Problem wenn die Kulturen modern und geistig weit entwickelt sind. Sieht man ja z.B. wenn wir hier Asiaten haben. Komplett andere Kultur. Was macht den Unterschied? Die fügen sich in die Gesellschaft ein, lernen die Sprache, sind eigentlich immer freundlich und fallen mit Gewalttaten überhaupt nicht auf. Und dan Gül seine Kultur. Täglich von Körperverletung bis hin zu (versuchtem) Mord. Immer nur fordern und nichts einbringen. Viele Sozialschmarotzer und eine Religion die sich mit unterem Grundgesetz nicht vereinen lässt. Gleichberechtigung wird abgelehnt, Mädchen und Frauen werden unterdrückt, alle sollen sich denen anpassen. Das treibt die Menschen halt auf die Palme, und wenn die Politik nicht eingreift muss es das Volk irgendwann tun. Den Holocaust haben wir ja im Grunde schon, mit vielen Deutschen Opfern.
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12.04.2013 18:11 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+13 | -2
 
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Islamophobie sollte das unwort des Jahres werden.

Falsch an seiner Aussage ist das es nur westlich geprägte Gesellschaften betrifft, in einigen vielen Muslimischen Ländern werden Christen als minderwertig gesehen, in einigen Ländern Frauen in wieder anderen Islamistische Mitbürger.

Mit seinem Kommentar heizt er nur die Stimmung gegen einen Kompromiss (Welcher Art auch immer) als Lösung an.

Es ist wirklich eine auf beiden Seiten festgefahrene Situation, die von innen heraus wohl nicht gelöst werden kann.
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12.04.2013 18:14 Uhr von Biblio
 
+5 | -4
 
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Holocaust? Dann aber diesmal andersherum, damit haben Muslime mit Sicherheit NICHTS zu tun ;)


[ nachträglich editiert von Biblio ]
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12.04.2013 18:18 Uhr von s3xxtourist
 
+5 | -20
 
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12.04.2013 18:31 Uhr von Neu555
 
+18 | -6
 
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Es gibt keine mangelnde Toleranz gegenüber anderen Kulturen, nur gegen islamisch motivierte Arroganz.
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12.04.2013 19:35 Uhr von fromdusktilldawn
 
+12 | -4
 
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warum bleiben die dann nicht in ihren ländern und sorgen dort für wohlstand
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12.04.2013 19:37 Uhr von BastB
 
+16 | -4
 
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"Das ist aber harter Tobak....Du behauptest hier also öffentlich, dass die große Mehrheit unserer muslimischen Mitbürger nicht integriert ist? "

Sie sind es nicht, weil sie es nicht wollen, da ihre Ideologie es ihnen verbieten, sich zu integrieren. Egal wo in Deutschland, Moslems leben in ihrer eigenen Parallelgesellschaft und wollen mit dem Rest der Bevölkerung nichts zu tun haben, das ist die Realität. Wenn Türken oder Araber erfolgreich integriert sind, dann sind es welche, die sich größtenteils von dieser Ideologie gelöst haben und unsere Werte akzeptieren. Ansonsten ist die Lebensweise zwischen uns und ihnen zu unterschiedlich und nicht miteinander kompatibel.
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12.04.2013 19:43 Uhr von D_C
 
+8 | -2
 
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Gänzlich im Unrecht ist er zwar nicht, aber das mit dem Holocaust mag sich dieser Herr dann doch lieber wieder überlegen.
Was Rassismus und mangelnde Toleranz angeht, da sollte man erst mal vor der eigenen Türe kehren, bevor man sich über andere aufregt.
Aber wie immer bei Politikern:
(Rosen)Wasser predigen und Wein saufen.
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12.04.2013 19:59 Uhr von Floetistin
 
+8 | -7
 
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Hahaha.. ja klar. Der Kerl ist lustig.

Sein eigenes Volk hat jahrhunderte lang eine Region nach der anderen, von Ost nach West, unterworfen und ist dann weitegezogen - bis man in der heutigen Türkei gestrandet ist.

Auf europäischer Seite hat man dann noch ein paar Jahrhunderte Angst und Schrecken verbreitet, mehrere Völker unterjocht und ausbluten lassen und sich dann einem rassistischen Regime angeschlossen.

Mal ganz abgesehen von Fremdenfeindlichkeit, Unterdrückung von Religionen und sogar systematische Verfolgung und Ermordung von anderen Volksgruppen im eigenen Land.

Ja ok, mit der Erfahrung ist es nur selbstverständlich, dass er diese an andere weitergeben will und sie darauf hinweist wenn sie es nicht richtig machen.
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12.04.2013 21:46 Uhr von MurrayXVII
 
+5 | -3
 
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"Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül mahnte in einer Eröffnungsrede des internationalen Symposiums zum Thema "Migration, Islam und Multikulturalität in Europa" vor mangelnder Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen in Europa. "

Stimmt...dem Islam mangelt es an Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen...da muss ich dem Mann Recht geben *hust*

Wer im Schlachthaus sitzt sollte nicht mit Schweinen schmeißen oder wie war das?
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12.04.2013 22:26 Uhr von Floppy77
 
+10 | -3
 
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"Rassismus und ein Mangel an Toleranz ziehe sich wie eine chronische Krankheit durch westlich geprägt Gesellschaften."

Glashaus und so...
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12.04.2013 22:38 Uhr von Truth_Hurts
 
+9 | -2
 
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fordern, mahnen, wollen... blablabla

Floppy77 hat das Glashaus schon ins Spiel gebracht... muss das wirklich weiter vertieft werden?
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12.04.2013 22:59 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -5
 
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Ich kann leider auch nur das Glashaus erwähnen, alles Andere würde gegen die AGB von SN verstoßen.
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12.04.2013 23:08 Uhr von svizzy
 
+3 | -1
 
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ist ja auch so geplant! politiker bringen gerne unruhe um das volk leichter beheerschen zu können. man bringe eine andere völker-gruppe nach deutschland und hetzt dann die verschiedenen kulturen gegeneinander auf. man hat ein geteiltes volk. deutsche und türken/moslems. das gute alte "teile und herrsche".

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