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Fußball/Hans-Joachim Watzke: Arabische Investoren gestalten Fußball unfair

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wetterte in der heutigen Freitagsausgabe des "Handelsblatts" gegen den Einfluss arabischer Investoren auf den europäischen Fußball. Als Paradebeispiel für einen solchen Mäzen-finanzierten Verein führte Watzke Paris St. Germain an.

"Wir brauchen nicht mit Respekt und Fair Play zu kommen, wenn wir das nicht auch auf allen Gebieten abbilden", argumentierte der Geschäftsführer des frisch gebackenen Champions-League-Halbfinalisten und fügte hinzu: "Das ist nicht sportlich und nicht fair".

Gemaßregelt könne diese Art der Finanzierung nur über die "Financial-Fairplay-Regelung der Europäischen Fußball-Union (UEFA)" werden. Paris St. Germain erhielt von einer Investorengruppe aus Katar in den vergangenen beiden Jahren eine Unterstützung im dreistelligen Millionenbereich.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Kritik, Borussia Dortmund, Investor, UEFA, Scheich, Hans-Joachim Watzke
Quelle: www.11freunde.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2013 11:32 Uhr von Raskolnikow
 
+6 | -1
 
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Recht hat der Mann! Fußball ist in erster Linie ein Sport mit sportlichem Anspruch. Der ganze übersteigerte Finanzaufwand schadet dem Spiel eher als es zu fördern!
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12.04.2013 11:42 Uhr von mennse
 
+9 | -1
 
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Es ist doch nichts neues, dass Milliardäre aus aller Welt den Profisport ruinieren. Das bekannteste Beispiel: Abramovic/Chelsea.
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12.04.2013 11:45 Uhr von Andreas-Kiel
 
+5 | -0
 
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naja, der heutige Profisport hat doch eigentlich immer weniger mit Sport zu tun. Es geht immer nur ums Geld, insofern hat er zwar Recht, aber wo will man anfangen und wo aufhören?

Wenn in der Kreislige 2 "Kleinstädte" mit ihren Mannschaften gegeneinander antreten, ist es Sport.
Wenn eine Stadt nun mehrer A-Klassen Spieler verpflichtet, ist das Duell der Städte doch schon verzerrt.

Und so geht es immer weiter, insofern ist doch nur die Frage, ab wann man eingreift, der Sport ist schon lange auf der Strecke geblieben.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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12.04.2013 11:48 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -0
 
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Da brauchen wir doch gar nicht so weit gehen. Mit Hoffenheim haben wir genau so einen Verein in der Bundesliga. Der nur überleben kann, und dessen sportlicher Erfolg in hohem Maße von den Finanzspritzen des Herrn Hopp abhängen. In Duisburg gab es ähnliche Situationen.

Natürlich hat das im europäischen Vergleich noch mal ganz andere Dimensionen. Wobei grundsätzlich viel verwerflicher ist, wenn Vereine nur über die finanzielle Verschuldung Erfolg haben können, indem sie über ihre Verhältnisse leben. Das haben wir bei sehr viele spanischen Vereinen.

Gegen solche Vereine braucht man dann auch nicht auf dem Transfermarkt konkurrieren, da sie Geld ausgeben was sie im Grunde gar nicht haben. Watzke ist ja nun auch nicht der erste, der das kritisiert. Herr Hoeneß hat sich da ja auch schon zu genüge zu geäußert. Allerdings stehen deutsche Vereine in Europa recht allein mit dieser Meinung da. Sparen ist nicht so die Stärke unserer Nachbarn.
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12.04.2013 12:59 Uhr von Slaydom
 
+0 | -2
 
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@Bildungsminister
Dann nimm auch bitte Wolfsburg und Leverkusen in dein Beispiel rein, Hoppe investiert nämlich selbst da nur ein Bruchteil.
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12.04.2013 15:04 Uhr von FredDurst82
 
+0 | -2
 
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Slaydom
ich würde Wolfsburg und Leverkusen quasi rausnehmen. Das sind Werkclubs, VW bzw Bayer fungiert dort als ganz normaler Sponsor - sicher fördern die das ganze, aber nicht in dem Maße, wie es Hopp tut.
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12.04.2013 15:13 Uhr von Slaydom
 
+1 | -0
 
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@fred
VW investiert alleine in Wolfsburg diesem Jahr mind. 100 Millionen€ + Beiträge, wenn es mal nicht so gut läuft. Für einen Sponsor ein ganzen haufen Geld. Selbst im Meister Jahr hat VW über 70 Millionen gezahlt, Bayern München bekommt "grademal" 25 Millionen von der Telekom.
Hopp hat in 6 Jahren etwa 240 Millionen investiert und will in naher Zukunft garnichts mehr investieren.

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