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Leipzig: Ausländer sollen künftig im Jahr 3.600 Euro Studiengebühren zahlen

Das sächsische Hochschulrecht gestattet es, Gebühren bei ausländischen Studenten zu erheben, die nicht aus einem EU-Staat stammen. Die HMT Leipzig ist nun die erste Hochschule, die ab Wintersemester 2013 diese Gebühr erheben wird.

Zahlt ein "normaler" Student lediglich einen Semesterbeitrag von 110 Euro, so werden dann für einen nicht aus der EU stammenden Studenten 3.600 Euro Jahresbeitrag fällig. Dies betrifft ca. 120 Studenten auf an der HMT Leipzig. Das Modell könnte bald Nachahmer finden.

Schon lange wird in den Wissenschaftsministerien der Länder darüber diskutiert, ausländischen Studenten eine Gebühr abzuverlangen. Der Stifterverband deutsche Hochschulen errechnete, dass diese Gebühr bei rund 10.000 Euro im Jahr liegen müsse- so könnten jährlich rund 1,2 Milliarden Euro eingenommen werden.


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Leipzig, Ausländer, Studiengebühren
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2013 12:31 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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Selbst 3600 sind im Vergleich zu den Universitätskosten mancher Länder noch extrem billig. Außerdem muss ich hier voice zustimmen. Wer außerhalb der EU lebt und das Geld hat, um in Deutschland zu studieren, wird das bischen auch noch aufbringen können.

Früher konnten mal alle Leute kostenlos studieren. Das schuf für jeden gleich Chancen. Heute hapert es dann bei einigen am Geld. Bafög erhält nicht jeder, wird aber dennoch trotzdem nicht zwingend von den Eltern gefördert. Trotzdem könnte es weit schlimmer sein.
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12.04.2013 13:11 Uhr von El_Caron
 
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Schwierig. Einerseits lassen sie sich hier ausbilden und betreiben dann im Ausland Wertschöpfung.
Andererseits ist zum einen ein gutes Verhältnis zu Deutschland bei ausländischen Entscheidungsträgern unbezahlbar und zum anderen tut es vielen Ländern wirklich gut, mal ein bisschen was von deutscher/mitteleuropäischer Lebensweise mitzubekommen.

@voice36
Heute werden auch viele ausländische Studenten mit speziellen Programmen in ihrer Heimat oder sogar direkt aus Deutschland gefördert. Gerade für Leute aus weniger aufgeklärten Ländern (und das sind außerhalb Europas fast alle) ist die Erfahrung unschätzbar.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]

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