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Selbstjustiz in Radewege: Tempo 30 abgelehnt, aber einer wusste sich zu helfen

In Radewege in Brandenburg fühlt sich Andreas Kalläne von der Stadt unzureichend vor Rasern geschützt und griff daher zur Selbsthilfe.

Um den Verkehr vor seiner Haustür zu bremsen, hat er einen alten Renault auf der Dorfstraße vor seinem Haus abgestellt.

Jedoch sind nicht alle Autofahrer und Anwohner von der Blech-Barriere begeistert. Im Gegenteil. Und es gab bereits einige Blechschäden. Wenn der Wagen jetzt durch den TÜV kommt, steht er dort übrigens noch zwei Jahre.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Kurioses / Lustiges
Schlagworte: Tempo, Selbstjustiz, Radewege
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2013 09:34 Uhr von Tanaja
 
+44 | -1
 
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Bei uns stehen jede Menge Autos auf der Straße und das interessiert keinen!?
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12.04.2013 09:39 Uhr von SpeedyJT
 
+35 | -1
 
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Oh Gott, ich habe mein Auto vor meinem Haus geparkt. NEWS!!!!
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12.04.2013 09:45 Uhr von SN_Spitfire
 
+33 | -1
 
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Ich las zuerst da wurde Tempo 30 auf einem Radweg abgelehnt und dachte WTF???

Nachdem ich nochmals gelesen habe, hat sich mein WTF-Status aber nicht geändert...
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12.04.2013 09:47 Uhr von Warpilein2
 
+2 | -10
 
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@Tanaja
Auch 24/7/365 und dann in einer engen straße wo gerade 2 Fahrzeuge aneinander vorbei passen?
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12.04.2013 09:48 Uhr von Andreas-Kiel
 
+8 | -2
 
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naja, so etwas ist schon nervig.

Bei uns haben wir auch eine Zone 30 Straße (nur aufgrund des schlechten Zustandes, da ja überall Geld fehlt), wo 2 Anwohner gerne häufiger leicht versetzt ihre Anhänger auf der Starße parken. Da hier aber auch Busse, Trecker etc. durchfahren, ist das schon super nervig und hat schon zu diversen Aktionen geführt.

So sollte man es nicht machen, dann zieht man sich den "Hass" aller Umgebenden zu und das kann ja auch nicht gut sein.
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12.04.2013 09:51 Uhr von p-o-d
 
+5 | -6
 
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@Tanaja

Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber schau mal das Originalbild aus der Quelle an:
http://www.maerkischeallgemeine.de/...

bzw. http://tinyurl.com/... , falls der Link von SN zerrissen wird.

Ich hatte selber mal in so einem bayrischen Kaff in einer etwa gleich breiten Straße gewohnt. Mit Mauern und auf der anderen Seite mehreren parkenden Autos, wie im Bild, als Begrenzung. Wenn mir auf dem kurzen Stück (einige 100 Meter) Seitenstraße jemand entgegen kam, ging es nicht ohne Zurücksetzen und Lücke suchen weiter. In dieser Situation kann ich es verstehen und nachvollziehen, weil Parken einfach nicht anders möglich war.

Aber diese Schikane aus reiner Garstigkeit mit geheuchelter Sicherheitsbegründung will mir nicht in den Kopf. "Schikane", weil: wo besteht bei so einem breiten Gehweg, mit Grünstreifen als Abtrennung zur Fahrbahn - zumal bei so einer Schlaglochpiste(man beachte die Pfützen!) - denn bitte die Gefahr durch einen Raser geschädigt zu werden?!

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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12.04.2013 10:10 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -1
 
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Dazu kommt noch folgendes.

Wo die Autofahrer bisher in gleichmässigem Tempo an dem Haus vorbeifahren konnten, sind sie jetzt gezwungen, stehenzubleiben und bei freier Strasse wieder anzufahren.
Den Krach und Gestank (falls da mal so ein paar alte Dieselnagler vorbeikommen) würd ich mir garantiert nicht antun wollen.
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12.04.2013 10:38 Uhr von p-o-d
 
+0 | -1
 
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@Jlaebbischer

Stimmt! Dass der Typ - der Sicherheit wegen - selber aktiv zu Ruhestörung und damit verringerter Wohnqualität beiträgt, setzt dem Ganzen die Krone auf :D.



Aus der Quelle könnte man allerdings noch eine andere Intention als "Sicherheit vor Rasern" herauslesen (Spekulation):
Da alles mit einer Umleitung während des Neubaus einer Brücke begonnen haben soll, könnte sich die Ortsdurchfahrt auch einfach zu einer Art Schleichweg für Pendler o.Ä. entwickelt haben, die diese Abkürzung zuvor nicht kannten. Darauf deutet hin, dass die Brücke bereits 2010 fertiggestellt wurde!

Bei einem extrem gestiegenen Verkehrsaufkommen und dem daraus entstandenen Motiv, den Durchfahrern mit diesem Parken die Nutzung der Ortsumgehungsstraße "nahezulegen", könnte zumindest die Lärmbelästigung sogar noch abgenommen haben. Trotz Brems- und Anfahrtsgeräuschen, einfach weil der Gegenverkehr durch Wegfall der Abkürzung abgenommen hätte und mit der Zeit kein bis wenig Halten (mehr) nötig wäre.

Aber wie gesagt: Spekulation.

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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12.04.2013 11:34 Uhr von gossip
 
+3 | -8
 
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Natürlich kann man aber das Auto abschleppen lassen, wenn sich mehrere Anwohner beschweren. Hier haben zudem mehrere einen Blechschaden erlitten, was die Sache wohl noch eindeutiger macht für die Polizeibehörde.
Die Polizei kann dann den Störer auf dessen Kosten abschleppen lassen, selbst wenn es dort keine Parkbegrenzung gibt.
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12.04.2013 12:49 Uhr von maxyking
 
+7 | -6
 
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Er ist also ein Arschloch. Der Fährt wahrscheinlich auch mit 100 auf der linken Spur.
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12.04.2013 14:49 Uhr von jupiter_0815
 
+3 | -0
 
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@gossip
Kann nicht abgeschleppt werden, auch wenn Anwohner sich beschweren. Solange das Fzg angemeldet ist, kein halte-parkverbot und Tüv hatt, kann der Pkw an der Straße stehen bleiben.
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12.04.2013 15:01 Uhr von jo-82
 
+0 | -1
 
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Einfach Kaputt machen das Ding, ist max. noch 100 Euro Wert -> Die Sachbeschädigung hält sich also in grenzen. Kaputte Autos müssen von der Straße entfernt werden wg. Unfallgefahr Radfahrer/Fußgänger
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12.04.2013 15:01 Uhr von puri
 
+4 | -0
 
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Genau das gleiche gabs in Ingolstadt vor 15 Jahren. Ein Anwohner hat seinen weißen Golf in einer Kurve geparkt, so dass man immer halten und auf den Gegenverkehr achten musste, obwohl der Anwohner genug Platz in seiner Einfahrt (und vielleicht auch Garage) hatte. Auch der Gehweg war durch einen bepflanzten Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt. Das hat die hinter ihm wohnenden Anwohner natürlich auch genervt, aber er hat weder auf Bitten reagiert, noch hat die Polizei eingegriffen (warum auch?).
Eines morgens hat er aber sicher nicht schlecht gestaunt, als er sein Auto auf dem Grünstreifen zwischen zwei Bäumen wiedergefunden hat - ohne die Möglichkeit dort einfach wieder herauszufahren. Jedenfalls hat er die Botschaft wohl verstanden, denn seit dem hat er nicht mehr auf der Fahrbahn geparkt.
Damit war die Selbstjustiz offenbar mit eigenen Mitteln geschlagen...
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12.04.2013 15:56 Uhr von MurrayXVII
 
+4 | -0
 
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"Und es gab bereits einige Blechschäden."...die nicht durch das dort abgestellte Fahrzeug sondern nur durch überhöhte geschwindigkeit oder nicht eingehaltenen Sicherheitsabstand verursacht werden konnten.

"Selbstjustiz" ist das nicht...Herr Kalläne setzt sich ja nicht üner geltendes recht hinweg sondern parkt sein Auto nur vor seiner Haustür...ich würde das maximal stillen Protest nennen^^

Da ist es bei uns an der Straße schlimmer: Manchmal ist die ganze Straße völlig leer bis auf 2 Fahrzeuge und diese parken dann fast direkt gegenüber voneinander. Sodass gerade so noch ein PKW durch passt. Wenn dann wie auf dem Foto ein Ladwirtschaftliches Fahrzeug da durch will hat der Fahrer schlechte Karten.
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12.04.2013 16:16 Uhr von httpkiller
 
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Also fassen wir zusammen.

Er macht die Stelle schlechter einsehbar
=> Gefährdung von Fußgängern und Autos

Er verleitet die Autofahrer zu gefährlichen Manövern (jeder der schon einmal in so einer Situation war, wird mir da zustimmen)
=> Gefährdung von Fußgängern und Autos

Wenn es schon einige Unfälle gab, kann man da ja sogar schon von Vorsatz sprechen. Zum glück war noch kein Fußgänger beteiligt.

Und wenn dann einmal ein Kind an seiner Rostlaube zerquetscht wird, waren es dann die bösen Raser?

Und warum das ganze? Nur um sein Querulantenkomplex zu befriedigen? Manche Leute haben echt zu wenig zu tun und versuchen mit allen Mitteln die Harmonie in ihrem Umfeld zu zerstören um nacher als das Opfer dazustehen.
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12.04.2013 16:29 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -0
 
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Bei mir Parken auch Autos auf der Straße und ich auch selber^^

Aber wenn der Depp die Straße so verspeert das man kaum durchkommt bzw die Feuerwehr nicht durch kommen würde... wünsche ich ihm das sein Haus brennt und die Feuerwehr nicht löschen kann weil die nicht durch kommen....
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12.04.2013 17:40 Uhr von blaupunkt123
 
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Ja und ? Dann bremst er den Verkehr auch nur, wenn Gegenverkehr ist, ansonsten klappt das auch nicht.

Bei uns im Nachbarort hat ein Anwohner auch so eine Hindernisinsel beantragt, damit alles abgebremst wird.

Geholfen hat es logischerweise nichts. Jetzt ist der Blödsinn wieder weg.
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12.04.2013 18:06 Uhr von jupiter_0815
 
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@httpkiller

Ich finde die Stelle jetzt nicht schlecht einsehbar und auf der anderen Seite gibt es keinen Bürgersteig. Warum sollte da ein Fußgänger die Seite wechseln?

Wer das Hinderniß auf seiner Seite hat muß den Gegenverkehr passieren lassen. Gefährliche Manöver? Liegt wohl eher an der ungedult einiger Autofahrer die alles nur mit biegen und brechen durchboxen wollen. Immer nur schnell, schnell. Heute hat keiner mehr Zeit.

Es steht nicht wie die Unfälle passiert sind. Wenn in der Straße aber eine Gefährdung bestehen würde, wäre da schon längst ein Parkverbots Schild.

Zum Schluß noch. Ich wohne selbst auf´n Dorf in so einer Straße. Da parken auf einer Seite mehr Fzg als auf dem Bild in der News. Mein Beruf ist Kraftfahrer ( Lkw ) und glaub mir wenn Du täglich im Straßenverkehr mit einem 40 tonner unterwegs bist, dann siehst du wie engstirnig einige Autofahrer sein können. Weil einige einfach nicht mit dem Kopf dabei sind. Immer nur Vollgas und ich zu erst. Mitdenken und voraus schauend fahren haben viele verlernt.
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12.04.2013 19:56 Uhr von jupiter_0815
 
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@Deppendoctor
Und schon hast Du eine Klage am Ars.. wegen Diebstahl und oder aber auch Sachbeschädigung. Wenn niemand es sieht? Das ist ein Dorf und glaub mir da weiß der Nachbar fünf Häuser weiter wann Du auf´s Klo gehst. :-)
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12.04.2013 22:26 Uhr von olli58
 
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Der Ort heißt Radwege?
Und ich dachte das geht dabei um Ragwege, also Wege wo man mitnem Fahrrad fährt.
Gibt schon skurile Ortsnamen.
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13.04.2013 01:22 Uhr von y0h0
 
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Andreas Kalläne bitte ausweisen, wegen Antifunktionalität - dem Spinner ist wohl zu langweilig...
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13.04.2013 04:04 Uhr von deus.ex.machina
 
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ich hasse Raser. Die hängen einem mit Blinker links und Lichthupe auf der Stoßstange. Die sind fast so schlimm wie die Schleicher, denen kann man mit Blinker links und Lichthupe auf der Stoßstange hängen, die fahren einfach nicht nach rechts rüber.
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13.04.2013 04:58 Uhr von AdvancedGamer
 
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Sieht für mich nach stinknormalem Parkverhalten der deutschen aus. Einfach Kamera hinstellen aufzeichnen und jeden Rempler anzeigen. :)

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