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Die Deutschen werden zu oft operiert

In kaum einem anderen Land wird nach einer vergleichenden Studie der OECD so viele Menschen stationär behandelt wie in Deutschland. Da kommt der Verdacht auf, dass dies eher den Krankenhäusern gute Einnahmen bringen soll, als den Patienten zu helfen.

Mit statistischen 240 Klinikaufenthalten pro 1.000 Einwohner wurden in Deutschland nach Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einem Jahr so viele Menschen stationär behandelt wie in kaum einem anderen Industrieland.

Der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will Fehlanreize für medizinisch unnötige Operationen beseitigen. Die "Mengensteigerungen" der vergangenen Jahre seien nicht allein mit der alternden Bevölkerung und dem medizinischen Fortschritt zu begründen.


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WebReporter: Katastrophenschutz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Gesundheit, Operation
Quelle: www.welt.de

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12.04.2013 10:44 Uhr von D_C