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Chile: 120.000 Menschen demonstrieren für ein gerechteres Bildungssystem

"Bildung ist kein Privileg", so lautete der Schlachtruf bei erneuten Demonstrationen in Santiago de Chile für eine bessere Bildung. Auch in anderen Städten wie Valparaiso oder Concepción fanden Demonstrationen statt. Allein in Santiago waren gut 120.000 Menschen auf der Straße.

Am Rande der Demonstrationen ist es erneut zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Dabei wurden drei Demonstranten und ein Polizist verletzt. Die Polizei sprach anschließend auch von mehreren Festnahmen.

In Chile ist fast der gesamte Bildungssektor in privaten Händen und die Familien müssen für Schule oder Studium hohe Gebühren bezahlen. Die Privatisierungen im Bildungssektor sind ein Überbleibsel aus der Zeit der Pinochet-Diktatur.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Demonstration, Chile, Privatisierung, Gerechtigkeit, Bildungssystem
Quelle: de.euronews.com

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22.04.2013 22:51 Uhr von AndyQuant
 
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Wenn ich immer lese das die sog. "Freie Bildung" in Chile gefordert wird dann kann ich nur lachen. Es geht nicht um "Freie Bildung" sondern um "Bildung Gratis für Alle, egal welcher Einkommensschichten aber für die Wohlhabenden soviel das ein anspruchsvoller Lebensstil garantiert wird ". In Chile ist die Bildung wesentlich freier als z.b. in Deutschland, man kann sich in Chile einschreibend wo, wie und für was man Lust hat. Man kann nicht abgewiesen werden weil keine Plätze mehr frei sind.
Auch ist es irreführend zu schreiben die Familien müssten horrende Gebühren bezahlen. Es gibt genug staatliche Universitäten an denen man umsonst studieren kann, bis zu einem bestimmten Einkommen, selbstverständlich. Darüber hinaus fallen Studiengebühren an. Das ist in anderen Lateinamerikanischen Ländern, den USA und vielen Europäischen Ländern nicht anders.
Was die Camilla Vajello usw angeht, das sind alles Studentenführer aus wohlhabendem Elternhaus, Vajellos Vater ist kommunistischer Parlamentsabgeordneter. Die sog. Studentenführer haben sich schick im Vorfeld ihr Studium aussetzen lassen, die Studenten die wegen der Streiks nicht studieren konnten und keine Möglichkeit ihr Studium auszusetzen weil sie am Geschieben hinter verschlossenen Türen nicht teilhatten, wie z.b. meine Stieftochter, müssen jetzt darunter leiden weil sie 1 und teilweise sogar 2 Semester verloren haben.

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