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Pferdefleisch-Skandal: Verbraucher sollen Mitschuld tragen

Im Vergleich zu den europäischen Nachbarn geben Deutsche wenig fürs Essen aus. Laut dem Statistischen Bundesamt sind es durchschnittlich 50 Euro im Monat (je Haushalt) für Wurst und Fleisch. Die meisten Menschen essen jeden Tag Fleisch und Wurst, Frauen etwa 50 Gramm und die Männer 100 Gramm.

Franz Daschner ist Umweltmediziner und Vorstandsvorsitzender der Viamedica Stiftung. Er ist der Meinung, dass die Deutschen durch die Billig-Mentalität und die ständige Schnäppchenjagd eine Mitschuld tragen würden.

Wenn man für Fleisch und Wurst weniger ausgibt als für Katzen- oder Hundefutter, müsse man sich nicht wundern, dass die Ware nicht hochwertig genug ist. Lasagne für 1,50 Euro könne kaum sehr gutes Fleisch enthalten.


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WebReporter: Der.SePPel
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Skandal, Verbraucher, Mitschuld, Pferdefleisch, Pferdefleisch-Skandal
Quelle: www.focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2013 17:07 Uhr von shadow#
 
+22 | -23
 
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Volle Zustimmung.

Es gibt da diese Läden genannt Metzgereien, in denen Tiere zerlegt werden deren Teile man dann am Stück kaufen kann. Im Zweifelsfall kann man sogar rausfinden auf welcher Weide das Steak vorher mal gegrast hat.
Wenn man allerdings die durch den Wolf gedrehten Fleischbestandteile für 1.99 aus dem Discounter holt, muss man auch mit Überraschungszutaten rechnen.

Mit BSE, Tierquälereien, Gammelfleisch und Ackergäulen hatten die Verbraucher in den letzten Jahren so viele Chancen, den "Hauptsache billig"-Trend zu beenden, dass sie es mittlerweile gar nicht mehr anders verdienen als Hund und Katze unter die Lasagne gemischt zu bekommen.
http://www.youtube.com/
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11.04.2013 17:21 Uhr von keineahnung13
 
+22 | -11
 
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wenn ich mir das Leisten könnte nur beim Fleischer alles zu kaufen würde ich das tun...

und oft ist das Fleisch beim Fleischer schlechter als z.B. das eingeschweißte im Kaufland, was man sich noch angucken kann obs einen Gefällt... beim Fleischer hatten wir oft nur den Müll.... total fettig, verwachsen oder die Wurst schon grün....

Also ich bin kein Fleischerfan.... aber wie gesagt sehr viele könn sich das auch nicht leisten...
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11.04.2013 17:30 Uhr von FETTLORD
 
+10 | -9
 
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@keineahnung13

also entweder du hast das zeug erst ne woche in der sonne stehen lassen oder man sollte diese metzgerei ganz schnell dicht machen. In einer normalen Metzgerei ist das Fleisch schon besser als im supermarkt.

Und diese richtig billige wurst würd ich eh nicht kaufen, die sieht doch schon total eklig aus...
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11.04.2013 17:33 Uhr von Kanga
 
+34 | -6
 
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ja genau..der verbraucher ist schuld...
wie immer ist ein anderer schuld..

wenn ich was kaufe...und drauf steht was drinne ist..
dann ist es scheißegal wie teuer oder billig es ist..
es darf nur drinne sein was draufsteht..

und der spruch "Lasagne für 1,50 Euro könne kaum sehr gutes Fleisch enthalten. " den kann man sich echt sparen...es war ja teures Pferdefleisch drinne...also noch besseres fleisch als draufsteht...
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11.04.2013 17:39 Uhr von Joker01
 
+19 | -1
 
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war ja wieder mal klar, dass ein Politclown die Schuld den Verbrauchern gibt.
Über strengere Kontrollen der Lebensmittel-Mafia denken diese Schwachköpfe nicht mal ansatzweise daran.
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11.04.2013 18:07 Uhr von Schlauschnacker
 
+10 | -4
 
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Das Fleisch beim Schlachter oder auf dem Wochenmarkt immer teurer ist als im Supermarkt, kann ich nicht bestätigen. 1 Kg Hähnchenbrust für 5,40 €, oder 1 Kg Nackenbraten für 2,99 € sind doch günstig. Da bekommt man Fleisch aus der Region für wenig Geld. Das Problem ist wohl auch weniger der Preis, sondern das Unvermögen und fehlende Lust, aus frischen Zutaten eine Mahlzeit zu bereiten.
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11.04.2013 18:34 Uhr von keineahnung13
 
+7 | -3
 
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@Fettlord

nein war vorm gleichen Tag und im Kühlschrank... naja den Fleischer gibts auch nimmer Pleite^^

aber oft ist es echt sehr Teuer... bin echt selten da... wir haben hier ein Fleischer beim Lidl gleich gegenüber... aber der hat schon oft zu eh ich überhaupt es schaffen kann da überhaupt was kaufen zu wollen^^

Aber wenn zu viele z.B. ein Dacia kaufen statt ein Opel braucht sich keiner wundern das sich nicht mehr so viele Leute den Fleischer leisten können. Ist aber bei vielen Dingen so nicht nur bei den Autos... eigentlich ist Deutschland so ziehmlich am Ende...
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11.04.2013 19:04 Uhr von thaima
 
+8 | -2
 
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die hat wohl ne panne! wir kommen mit unserem geld gerade so um die runden und versuchen durch frau merkel zu sparen wo es geht. nun sind wir wieder an allem schuld. die da oben, die das 6 - 8 fache erhalten (nicht verdienen) als wir, reizen das maul auf. es ist immer das gleiche mit den politikern. erhalten ne menge kohle von uns und verjubbeln unsere steuergelder. verstehen nicht 5 % von ihren job!

[ nachträglich editiert von thaima ]
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11.04.2013 19:39 Uhr von Kimera
 
+2 | -14
 
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11.04.2013 19:46 Uhr von stoske
 
+4 | -1
 
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Natürlich sind nur wir selbst schuld, wer denn sonst? Da ist ja sonst keiner. Die "Anderen" - das sind wir.
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11.04.2013 19:47 Uhr von Gringo75
 
+5 | -0
 
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Lt Quelle:
>>Die Preise belaufen sich oft nur auf weniger als drei Euro für ein Kilogramm Hackfleisch, auf knapp zwei Euro für Schweinefleisch<<

ich möchte bitte mal die adresse von dem laden haben wo man rinderhack für 3 euro pro kilo bekommt!

ok, ich habe hier einen "türken", der hat oft ein sonderangebot, 3kg für 10,- euro... halb rind, halb lamm als hack.
rinderhack ist bei dem auch einigermaßen günstig... ca 5,- euro/kg
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11.04.2013 19:51 Uhr von a.j.kwak
 
+3 | -4
 
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wenn man wenig verdient kann man sich halt nicht jeden tag fleisch leisten, so schauts halt ma aus. ich kauf auch kein billigfleisch obwohl ich kein geld hab, ich ess halt nur 1-2 mal pro woche fleisch, je nachdem wieviel geld übrig ist...
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11.04.2013 20:28 Uhr von web-it
 
+11 | -1
 
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Ich kenne ein Land, im Süden Europas, wo die Lebensmittelpreise erheblich teurer sind als in Deutschland.
Dort gibt es auch die meisten Lebensmittelskandale.

Nein. Nicht der Verbraucher ist schuld, sondern die Gier der
Produzenten und die Tatsache das keiner von denen ins
Gefängnis muss.
Wenn jeder von denen 5 Jahre in den Knast gehen müsste,
hätten wir die saubersten Lebensmittel.
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11.04.2013 23:32 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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Kimera,
als wenn vegetarische Ernährung billiger wäre...und ich erinnere mal an den Erdbeeren-Durchfall-Skandal, beispielsweise.
Ich habe auch 10 Jahre lang vegetarisch gelebt, und...man zahlt drauf und hat nur eine kleine Auswahl, wenn man nicht viel Geld hat.
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12.04.2013 00:49 Uhr von ElChefo
 
+5 | -0
 
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Gut, das der werte Herr Vorsitzende überhaupt nicht verstanden hat, worum es geht.

Es geht nicht um "gut" oder "schlecht", sondern lediglich um "korrekt" etikettiert. Bei solchen Leuten kommt man sich vor wie in der Klötzchenaufbauschule. Ist es denn so schwer, zu verstehen, das ich wenn ich Hühnchen kaufen will, die Packung nehme, wo Hühnchen drauf steht und nicht die, wo Pferd drauf steht?
Auch billiges Hühnchen hat Hühnchen zu sein, punktum.
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12.04.2013 01:15 Uhr von Maaaa
 
+4 | -1
 
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Ein Vorstandsvorsitzender erlaubt sich so eine beleidigende Aussage im Billiglohnland Deutschland!
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12.04.2013 05:02 Uhr von Fomas
 
+3 | -1
 
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Es stimmt, aber "die Deutschen" sind sicherlich daran nicht schuld. Die Ware wird nunmal so billig im Laden angeboten und wenn man knapp bei Kasse ist dann greift man eben auch öfters mal zu den Billigprodukten. Diese Meinung diskriminiert im Übrigen alle die nicht viel Geld haben. Als wäre den Leuten das Essen das Geld nicht WERT. So ein Blödsinn. Wenn man es sich locker leisten könnte würde man doch die qualitativ besseren Produkte holen.
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12.04.2013 09:51 Uhr von Tinnu
 
+3 | -1
 
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Der deutsche gehört zu den ärmsten in Europa weil er sich ausnehmen lässt wie eine weihnachtsgans.
Aber Hauptsache wir retten andere und sind an allem Schuld.

http://www.faz.net/...
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12.04.2013 12:38 Uhr von jens3001
 
+4 | -1
 
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Ich stimme dem 100%-ig zu.

ABER.... der Grund für die Geiz-ist-geil-Mentalität ist, dass das Lohnniveau in Deutschland stark gesunken ist.

Im Zuge der "Exportweltmeisterschaft" wird der Binnenmarkt zu stark vernachlässigt.
Die Leute verdienen zu wenig. Wir produzieren für andere, können uns unsere eigenen Produkte aber nicht mehr leisten.
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12.04.2013 13:09 Uhr von bigpapa
 
+2 | -1
 
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Das Problem ist, das solche Sprüche immer von Leuten kommen die sich mindestens Ihre 4000 Euro NETTO !! im Monat haben.

Normale Leute müssen halt sehen wie sie mit den Geld auskommen, was sie im Monat haben. Und da wird halt mal gespart.

Davon abgesehen glaube ich bei der Gier der Unternehmen nicht, das eine höhere Preise auch für bessere Qualität sorgen.
Immerhin haben ja in einigen Branchen alle Unternehmen ihre Produktion nach Asien ausgelagert um den Gewinn zu maximieren.

Das die Leute nun sparen, und den Cent 3 x rum drehen, ist in mein Augen nur die logische Konsequenz.

Gruß

BIGPAPA

Nachtrag : Das Fleisch mag zwar nicht so edel sein. Aber ich hab noch von kein Fall gelesen, wo man nach den Verzehr ins Krankenhaus musste, weil das Fleisch nicht so edel war. Selbst an den Gammelfleisch ist nach meinen Wissen keiner gestorben. Und ne Runde Durchfall hab ich auch schon gehabt, nachdem ich in ein guten Restaurant gegessen habe. Hat man halt Pech gehabt.


[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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13.04.2013 16:15 Uhr von sooma
 
+0 | -2
 
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Es geht vor allem darum, dass ZUVIEL Fleisch gegessen wird! Klar, dass der übermässige Konsum zu Geiz an der falschen Stelle führt. Wer sich auf den "Sonntagsbraten" beschränkt und nicht täglich die Wurst ohne Brot und nebenbei futtern muss, kann sich auch hochwertigeres Fleisch als das aus dem Diskonter leisten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, allein der eigenen Gesundheit zuliebe maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche zu verzehren. Wieviel Diskonter-Aufschnitt liegt bei denen, die abstreiten, als Verbraucher mitverantwortlich zu sein, im Kühlschrank?
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17.04.2013 07:53 Uhr von esie
 
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Wie doof ist das denn, zu behaupten der Verbraucher habe Mitschuld. Diese Aussage bedeutet auf jeden Fall, dass dieser Pferdefleisch-Skandal nur billiges Fleisch betrifft. Damit wäre ich zwar wieder außen vor (ich esse wenig Fleisch und kaufe dann nicht billig), dennoch bin ich der Meinung, dass den Verbraucher erst dann eine Mitschuld trifft, wenn er darüber unterrichtet wurde, dass Pferdefleisch im Billig-Produkt enthalten ist. Und an der Stelle wäre es dann kein Skandal mehr. Billig kann nur gekauft werden, was auch billig anngeboten wird.

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