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Dresden: Erneut wurden massenhaft Handydaten während einer Demonstration abgefragt

Die Polizei hat im Februar dieses Jahres während einer Demonstration in Dresden erneut sogenannte Funkzellenabfragen durchgeführt und dabei massenhaft Handy-Verbindungsdaten ausgewertet. Man will damit angeblich Angriffe auf Polizisten aufklären.

Die Staatsregierung in Sachsen bestätigte damit eine Anfrage des Grünen Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi. Dieser kritisierte diese Methoden scharf, da nicht bewiesen sei, dass sie "beweisverwertbar zum Täter" führten. Allerdings werden dabei massenhaft Daten von Unbeteiligten ausgewertet.

Im Jahr 2012 gab es in Sachsen insgesamt 104 derartige Funkzellenabfragen, nur drei Betroffene wurden später darüber informiert. Angeblich liegt dabei eine "unerhebliche Betroffenheit" vor, weshalb eine Information der Betroffenen nicht nötig sei.


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WebReporter: Photronics
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Handy, Dresden, Demonstration, Abfrage
Quelle: www.dnn-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2013 15:03 Uhr von NoPq
 
+19 | -5
 
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Gute geschriebene News, daher ein Plus.

Bezüglich des Inhalts fehlen mir die Worte...
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11.04.2013 16:27 Uhr von Katastrophenschutz
 
+8 | -1
 
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@ATAdoitscher

das bringt dir auch nicht wirklich viel, schonmal davon gehört das es funkzellen-nutzerprofile gibt. das man die nummer deiner adresse zuordnen kann, oder da wo du dich aufhälst, bis auf ein paar meter genau... ganz egal auf wen die sim registriert ist... es ist technisch nicht aufwendig dich zu lokalisieren um dich und dein handy mit dir in verbindung zu bringen...
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11.04.2013 16:47 Uhr von User567
 
+3 | -5
 
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Ich kann daran jetzt nicht wirklich was schlimmes finden. Bei dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens geht es doch immer weniger um die Sache an sich, sondern es wird mehr und mehr ein Fest von linksautonomen Spinnern, die aus dem ganzen Bundesgebiet anreisen, um Bullen aufzuklatschen.
Wer das hier einmal mitgemacht hat, der findet die Abhöraktion als das kleinere Übel, wenn damit die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet werden kann.
Denn wenn bei der nächsten Steinewerfer-Aktion mal ein Kind getroffen wird, ist das Geschrei über das Polizei-Versagen ja auch wieder groß
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11.04.2013 16:52 Uhr von iMike
 
+1 | -4
 
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Seit einigen Monaten darf die Polizei in einem Bundesland im Osten (glaube das war Sachsen) ganze Handynetze ohne Vorwarnung und richterliche Erlaubnis für einige Tage abschalten. Z.B. Bei Demos.

Habe keinen Link mehr, glaube aber das stand bei onlineaktivisten.de

Eine sehr empfehlenswerte Seite übrigens. Unter der Kategorie News gibt es so einige Interessante Dinge.
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11.04.2013 17:01 Uhr von MurrayXVII
 
+3 | -1
 
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Stalking durch den eigenen Staat...und wieder kommt Nordkorea ein Stück näher^^

Mal ganz davon abgesehen dass damit überhaupt nicht bewieser werden kann dass eine bestimmte Person da war (geschweigedenn diese Person irgendetwas bestimmtes getan hat) muss ich einfach mal fragen warum sich einige Bürger überhaupt noch über die Stasi aufregen. Heute brauch unsere Regierung ja nichtmal IMs um rumzuschnüffeln wann wir wo sind...ganz zu schweigen davon dass mir von einigen die die Zeit damals etwas mehr miterlebt haben als ich (3 Jahre war was knapp) erzählt wird dass immernoch ab und zu ein verräterisches Knacken im Telefon zu hören ist.

Jeder Bürger steht erstmal unter Generalverdacht...wie in dem Fall zum Beispiel wenn er sich zufällig in einer bestimmten Funkzelle aufhält.

Nur weil ich paranoid bin heißt es nicht dass sie nicht doch hinter mir her sind und so^^
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11.04.2013 17:12 Uhr von mardnx
 
+3 | -1
 
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ich denke, dass man hier mit den daten aktenschränke füllt, wer hat sich wann, wo und wie oft und intensiv kritisch gegenüber dem verhalten.
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11.04.2013 18:05 Uhr von GroundHound
 
+0 | -1
 
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Es gibt eine Möglichkeit sich zu wehren: Bei Demos das Handy einfach abschalten.
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11.04.2013 22:12 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Warum ist noch keiner auf die Idee gekommen Handy-Störsender bei einer Demo zu verwenden? Dann können die blöden Krawall-Demonstranten trommeln.
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12.04.2013 08:30 Uhr von haguemu
 
+0 | -0
 
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Wenn der Staat, bzw. seine Organe nich nichts um Datenschutz scheeren, wie soll sich dann ein vernünftiger Umgang mit personenbezogenen Daten in der Wirtschaft und Verwaltung durchsetzten?
Datenschützer (auch der DSB) wird ja dann nur als Depp belächelt.
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12.04.2013 15:34 Uhr von MurrayXVII
 
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@Neu555: Es wird kontrolliert welches Handy sich zu der Zeit in der Funkzelle befunden hat...wo ich bin geht eigendlich niemanden was an also sollte das auch nicht einfach so festgestellt werden.

Wer vernommen wurde oder nicht ist egal. Jeder der sich in der Zelle aufgehalten hat wird verdächtigt und kontrolliert.

Das nenne ich Generalverdacht...und das ist keine "Dumme Phrase"

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