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Celle: Diskriminierungsfreies Bewerberverfahren beschert T. Edathy Spitzenposten

Die Kommune Celle hat im Zusammenhang mit der Stellenausschreibung für den Posten des Geschäftsführers der dortigen Stadtwerke erstmals in Deutschland das anonymisierte Bewerberverfahren eingesetzt.

Durch dieses Verfahren soll verhindert werden, dass Bewerber beispielsweise wegen ihres Geschlechtes oder wegen ihrer ethnischen Herkunft diskriminiert werden. Im Auswahlverfahren konnte sich Thomas Edathy, der Bruder des SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, durchsetzen.

Edathy hat indische Wurzeln. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, lobte die Stadt Celle für ihr vorbildliches Handeln. Der Fall sein ein Beispiel dafür, dass das anonymisierte Bewerberverfahren leicht in die Praxis umzusetzen sei.


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verfahren, Bewerbung, Anonymität, Celle
Quelle: nachrichten.freenet.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2013 14:02 Uhr von GixGax
 
+10 | -2
 
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Wusste garnicht, dass Vornamen, wie Thomas oder Sebastian diskiminierend sind...
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11.04.2013 15:26 Uhr von 24slash7
 
+7 | -2
 
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Erst wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch ausgesprochen ist, erhält das Personalmanagement Einblick in die persönlichen Daten. Bleibt immer noch genügend Zeit und genügend Möglichkeiten, den Wunschkandiaten ausfindig zu machen.

Bewerber auf solche Posten sind ja nicht Hiunz und Kunz, sondern sicher auch an Hand ihres Curriculum zu identifizieren. Bei Vetternwirtschaft reichen auch gewisse abgesprochenen oder bekannte Merkmale in den Unterlagen.

Was Qualifiziert eigentlich den Bruder des Bundestagsabgeortneten für diese Stelle? Das hätte mich genauso interessiert.
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11.04.2013 18:41 Uhr von shadow#
 
+0 | -3
 
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Vetternwirtschaft?
Ob es in einem schwarzen Wahlkreis mit einem Stadtrat in dem Union und FDP die Mehrheit haben sonderlich hilfreich ist, dass der Bruder Bundestagsabgeordneter der SPD ist, wage ich dann doch zu bezweifeln ;)

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