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Bremen: Bürgerinitiative fordert Denkmal für verstorbenen Drogendealer

Eine Bürgerinitiative fordert in Bremen ein Denkmal für einen Drogendealer. Der Mann war 2004 verhaftet worden. In seinem Magen befanden sich Kokainkugeln. Der Arzt Igor V. verabreichte mit Hilfe einer Magensonde ein Brechmittel. Der Mann verstarb einige Tage später.

Igor V. wurde zuerst vom Vorwurf der Fahrlässigen Tötung freigesprochen, das Bundesgericht hob das Urteil jedoch wieder auf. Die Nebenklage hat Revision beantragt. Jetzt wird der Prozess erneut aufgerollt. Das Denkmal soll die Würde aller "Brechmittelopfer" wieder herstellen.

"Es geht nicht darum, ob jemand ein Dealer ist oder nicht. Oder welche Hautfarbe er hat. Niemand darf um sein Leben fürchten, wenn er in staatlicher Obhut ist", meinte Oberamtsleiter Robert Bücking. Wilhelm Hinners (CDU) hält es für fragwürdig, einem Dealer ein Denkmal setzen zu wollen.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Einsatz, Bremen, Denkmal, Drogendealer, Bürgerinitiative, Brechmittel
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2013 10:13 Uhr von Sir.Locke
 
+25 | -3
 
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dann halte ich es mal wie herr hinners, tragisch was da passiert ist, aber einem straftäter ein denkmal zu setzen wäre der nächste schlag ins gesicht jedes opfers...
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11.04.2013 10:37 Uhr von bpd_oliver
 
+21 | -3
 
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Der Mann hat in dem Moment sein Leben aufs Spiel gesetzt, als er die Kokainbehälter geschluckt hat. Ob die Medien da auch so ein Spektakel gemacht hätten, wenn während der Haft eines der Kügelchen geplatzt und der Dealer daran verreckt wäre?

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, und verdient auch kein Denkmal.
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11.04.2013 11:10 Uhr von blade31
 
+1 | -0
 
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Warum überhaupt ein Denkmal für Brechmittel Opfer das ist so ein Schwachsinn
Die Abermillionen Toten durch Brechmittel...
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11.04.2013 11:25 Uhr von Lornsen
 
+6 | -0
 
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ich weiß, wie diese Typen von der Bürgerinitiative aussehen. da kannst du keine Lebensfreude feststellen.
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11.04.2013 11:29 Uhr von psycoman
 
+11 | -1
 
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Hätte er nicht Drogen geschluckt, wär er nicht gestorben, egal ob an den Drogen selbst, oder an falsch verabreichtem Brechmittel. Selbst schuld.
Eine Drogenhändler ein Denkmal zu setzen ist absurd.

"Das Bundesgericht". So, so. Welches denn. Der Bundesgerichtshof war gemeint.

Tja, der Typ ist bestimmt nicht das erste Mal durch kriminelle Handlungen aufgefallen. Man hätte ihn direkt nach dem ersten mal nach Sierra Leone zurück schicken sollen. falls er kein deutscher Staatsbürger sein sollte.

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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11.04.2013 12:30 Uhr von Jorka
 
+2 | -1
 
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Manchmal frag ich mich echt was in dieser Stadt eigentlich vor sich geht...
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11.04.2013 13:56 Uhr von helldog666
 
+1 | -3
 
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Brechmittel sind für mich eh schwere Körperverletzung, aber hey die haben ja nen Adler auf dem Hemd *seufz*
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11.04.2013 14:49 Uhr von 24slash7
 
+0 | -0
 
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Wäre der Dealer an einer Überdosis Kokain gestorben, weil einer der gefüllten Fingerlinge sich in der Magensäure aufgelöst hätte, wäre die Kacke aber auch am dampfen.

Was war Tage nach der Applikation des Brechmittels eigentlich die Todesursache? Magen perforiert? Nicht alles ausgekotzt?

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