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Technische Revolution: Statt vier Jahre in Zukunft nur noch 30 Tage bis zum Mars?

Nach Angaben eines Wissenschaftlers von der Universität von Washington in Seattle ist es bislang nicht möglich, sich mit den bekannten Raketentreibstoffen wirklich weit von der Erde zu entfernen. So geht zum Beispiel die NASA davon aus, dass man vier Jahre zum Mars und zurück bräuchte.

Doch das könnte schon bald vorbei sein. Mit einer jetzt von Forschern entwickelten Triebwerkstechnik könnten Reisen zum Mars in Zukunft schon in rund 30 Tagen möglich sein. Dafür sollen Raumfahrzeuge mit Kernfusions-Antrieb sorgen.

Als Treibstoff soll dabei das Wasserstoff-Isotop Deuterium dienen. Zudem würde diese Antriebsart wesentlich billiger sein als die einer normalen Rakete.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zukunft, Mars, Revolution, Raumfahrt, Antrieb, Kernfusion
Quelle: www.golem.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2013 07:31 Uhr von jschling
 
+11 | -9
 
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ob das wirklich realistisch ist ? bezweifle ich doch stark :-(

seit Jahrzehnten arbeiten Forscher mit mässigem Erfolg an einem Fusionsreaktor hier auf der Erde - und die wollen da gleich was auf Mobil + Weltraum-tauglich machen ?
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11.04.2013 07:34 Uhr von keineahnung13
 
+11 | -1
 
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naja wenns funktionieren würde hätten wie vielleicht kein Energieproblem mehr
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11.04.2013 08:35 Uhr von Zintor-2000
 
+32 | -9
 
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Energieprobleme?

Haben wir nie und werden wir nie haben. Aktuell wird nur alles zurückgehalten damit Öl, Erdgas und Co. möglichst viel Geld bringen.

Sobald es sich abzeichnet das diese zu Ende gehen, werden neue Techniken präsentiert, die wir schon lange haben.

Nicht umsonst kaufen die großen Firmen immer wieder Ideen und Entwicklungen einfach auf und lassen diese verschwinden.

Zur News:

30 Tage wäre ja mal was, dann könnte man den Mars wirklich als große Müllkippe verwenden oder aks Straflager ;)
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11.04.2013 08:37 Uhr von maldin
 
+24 | -0
 
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@Vorredner:

Ich glaube da liegt ein kleines Missverständniss vor.

Genau dieses Phänomen der Explosion ist das Problem bei der Forschung auf der Erde. Wie eine Kernfusion eingeleitet und Realisiert wird ist bereits bekannt und kann Experimentell durchgeführt werden.

Allerdings ist das Problem, dass man auf der Erde in einem Kernfusionsreaktor Energie gewinnen will die nicht durch eine Explosion "verpufft".

Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, aber mein letzter Stand ist, dass man kramphaft versucht ein künstliches Plasma um diesen Fusionsprozess herum zu generieren, damit der Reaktor nicht mit 30km/s durch die Gegend fliegt:-)

Bei einer Antriebstechnik wie dieser ist genau der Effekt gewollt und wird ausgenutzt. Die Energie für Bordinstrumente und ähnliches wird nicht durch den Fusionsprozess gewonnen.

[ nachträglich editiert von maldin ]
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11.04.2013 08:47 Uhr von DerPunkt
 
+0 | -2
 
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Unterschied von der heißen Fusion und der kalten (Das was momentan noch niemand wirklich hinbekommt)
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11.04.2013 08:58 Uhr von gugge01
 
+0 | -0
 
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Na toll, geht es nicht auch etwas kleiner. Z.B mit einen Plasma-Ionisations-Antrieb der ist zwar etwas leistungsschwächer aber dafür sehr weit entwickelt, viel betriebssicher, Langzeitstabil und im Miniatur Ausführung schon erfolgreich genutzt.

Bei den Kleinen Systemen mit geringem Massedurchsatz wird schweres Edelgasen oder Quecksilber als Antriebsmedium genutzt.

Größere Systeme mit hohen Massedurchsatz können je nach Ausführung mit normalen Wasserstoff oder in noch einfacher Form mit Wasser betreiben werden.
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11.04.2013 09:27 Uhr von jens3001
 
+0 | -1
 
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Die Energieerzeugung durch Fusion hat den großen Nachteil, dass sie zuviel Energie benötigt um sich selbst stabil zu halten (wie maldin es auch so schön erklärt hat).

Das man mit Fusionsenergie die Energieprobleme der Welt lösen kann ist eine Erfindung von Hollywood.


Allerdings könnte man mit Fusionsreaktoren eine sichere und "saubere" Backup-Energiequelle haben und so Kohle- Atomkraft, etc. entlasten.
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11.04.2013 09:34 Uhr von Flow86
 
+3 | -0
 
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Naja ein Fusionsreaktor und ein Fusionsantrieb sind zwei verschiedene Dinge.

Beim einen muss man das Plasma stabil halten, um mehr Energie herausziehen zu können als reinzustecken.

Beim Fusionsantrieb erzeugt man das Plasma, welches man dann "hinten" ausstößt - das funktioniert auch jetzt bereits. (Ich sage nur "gerichtete" Wasserstoffbombe) Ich frage mich nur wo die die Energie hernehmen wollen, um die Fusion einzuleiten.
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11.04.2013 09:45 Uhr von CPSmalls
 
+2 | -2
 
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O-GAME!
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11.04.2013 09:48 Uhr von DiStephano
 
+2 | -2
 
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Wird auch langsam mal Zeit. Passiert ja früher als gedacht. ;-)

http://de.memory-alpha.org/...
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11.04.2013 09:59 Uhr von aminosaeure
 
+5 | -1
 
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"Nicht umsonst kaufen die großen Firmen immer wieder Ideen und Entwicklungen einfach auf und lassen diese verschwinden."

Das ist nicht möglich die einfach verschwinden zu lassen, die Patente werden offen gelegt und können von jedem gelesen werden.
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11.04.2013 12:05 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -1
 
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Wieviel Jahrzehnte versucht man eigentlich schon, die Kernfusion zu steuern? Erfolg nahe Null!
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11.04.2013 12:15 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -2
 
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Interessant im Star Trek Universum heisst das Ding schlicht Impulsantrieb :) Funktioniert auch mit Deuterium Fusionsreaktoren nach dem Rückstoss Prinzip.

Wenn ich das richtig verstehe gibt es bei Fusionskraftwerken derzeit mehrerere Probleme. Als Laie hab ich das so verstanden das A die Energiebilanz Input / Output nahezu +- 0 war. B. die Reaktion nur extrem schwer stabil zu halten ist über längere Zeit und C. die Strahlungsprodukte der Kernfusion die Reaktorwände extrem schnell degenrieren lassen.
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11.04.2013 12:38 Uhr von Petaa