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Hans-Dietrich Genscher zieht über verstorbene Margaret Thatcher her

Der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher findet keine guten Worte über die verstorberne britische Premierministerin Margaret Thatcher.

"Wenn alle sich so verhalten hätten wie sie, wäre Europa in einer anderen und bei weitem schlechteren Lage als es heute ist", so der FDP-Politiker und weiter: "Man kann nicht sagen, dass sie außenpolitisch irgendwie erfolgreich gewesen wäre."

Innenpolitisch habe sie Großbritannien zwar wirtschaftlich nach vorne bringen können, allerdings zum Preis der Spaltung der Gesellschaft.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Außenpolitik, Margaret Thatcher, Hans-Dietrich Genscher
Quelle: www.express.de

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10.04.2013 15:32 Uhr von sicness66
 
+10 | -7
 
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Herr Genscher beschäftigt sich wohl nicht mehr mit der aktuellen Lage in Europa... Und das Thatcher innenpolitisch erfolgreich war, bezweifle ich mal stark, wenn man den tiefen Hass spürt, der trotz ihres Todes immer noch in der Bevölkerung vorhanden ist.
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10.04.2013 15:53 Uhr von Ihatenazis
 
+14 | -9
 
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Alles nur Schnee von gestern,
die BRD und die DDR wären 2005 eh wieder vereint worden.
Das Ganze ist nur vorgezogen worden weil die DDR Pleite war und das geldgierige Kapital einen neuen Markt brauchte.
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10.04.2013 15:58 Uhr von Bildungsminister
 
+11 | -2
 
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Beim Telegraph gibt es heute Auszüge aus einem bis dahin unveröffentlichten Interview mit Kohl, aus dem sich auch ganz gut raus lesen lässt, wie sich die Deutsche Wiedervereinigung und die Einführung des Euro, dessen Pläne es bekanntlich seit den 70ern gibt, zueinander verhalten, auch im Bezug auf Thatcher. Sehr interessant. Auch die Aussage Kohls, dass der Euro nie eingeführt worden wäre, wenn er damals das Volk gefragt hätte.

http://www.telegraph.co.uk/...

Was Genscher da sagt ist durchaus richtig. Allerdings haben er und sein Freund Kohl letztendlich das andere Extrem begannen. Thatcher hätte Europa und den Euro gern um jeden Preis verhindert, Kohl und Genscher haben ihn um jeden Preis umgesetzt. Koste es was es wolle. Besser ist da wohl keine der Seiten.
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10.04.2013 16:05 Uhr von psycoman
 
+5 | -0
 
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@F-13:
Natürlich war sie dagegen. Wer hat schon gern Konkurrenz. Ein geeintes Deutschland löst ja grundsätzlich Panikattacken bei Franzosen und Briten aus, weil die nicht gegen die deutsche Wirtschaf ankommen.

"„Zweimal haben wir die Deutschen geschlagen, jetzt sind sie wieder da. (...) Wir wollen kein vereintes Deutschland"

Ihr schon einmal überhaupt nicht, sondern Amerikaer und Russen, ein wenig die Briten, die Kanadier, dann lange nichts und anschließend die "Siegermacht" Frankreich.

Genscher war jetzt auch nicht unbedingt ein netter Zeitgenosse zur seiner Außenministerzeit und beliebt ist da auch nicht das Wort der Wahl. Als FDP-Mann müsste ihm eine besser Wirtschaft doch gefallen.
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10.04.2013 17:14 Uhr von dieterzi
 
+5 | -0
 
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die gespaltene Zunge ist geblieben. Seinen damaligen Kollegen den Herrn Lambsdorf hätte er mal ähnlich kritisieren sollen. Das die Thatcher außer den Banken und Konzernen niemandem genutzt hat ist bekannt. Und ich kann die berechtigte Wut der Briten verstehen was die Thatcher angeht. Aber Genscher?
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10.04.2013 17:17 Uhr von magnificus
 
+5 | -0
 
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Aktuell auf Platz 1 der engl. download Charts!

The Witch is dead von Judy Garland lol

@nazihasser, was wäre 2005 passiert, und warum?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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10.04.2013 17:33 Uhr von mort76
 
+9 | -2
 
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ihatenazis,
die DDR hatte ja nur wenige Schulden (von Geld in Höhe derer Schulden hätte man nichtmal Stuttgart21 bauen können), man hat denen nur kein frisches Geld mehr geliehen.
So relativ schuldenfrei wie die DDR werden WIR niemals dastehen.
Uns leiht man unbegrenzt Geld, welches wir nie wieder zurückzahlen können- wir bleiben ewig auf den Schulden pappen und zahlen uns dumm und dämlich allein an den Zinsen.
Und da setzt dann ja die Sache mit dem geldgierigen Kapital ein...Hurra, jemand neues zum ausplündern!
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10.04.2013 18:22 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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@ bertl058
Und würden wirtschaftlich ca. so beschissen dastehen wie die Insel...
Nein Danke.
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10.04.2013 20:40 Uhr von internetdestroyer
 
+4 | -2
 
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Irgendwann gehts Deutschland wie Zypern. Auch mit Zwangsenteignung allerdings gehe ich bei unseren gierigen und korrupten Politis davon aus, daß alles über 100 Euro enteignet wird...

Wer glaubt denn bitt wirklich, daß wir unsere Schulden noch begleichen könnten + Zypern-Stütze + Griechenstütze + etc. was halt kommt.
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10.04.2013 22:50 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Thatcher hatte die britischen Gewerkschaften und die britische Sozialdemokratie in die Knie gezwungen. — Aber hatten Genscher und Kohl in Deutschland denn etwas anderes getan, als Thatchers Werk fortzusetzen?

Es sind unsere demokratischen Versäumnisse der achtziger und neunziger Jahre, mit denen wir die Weichen gestellt haben.

Und dieser Zug ist schon lange abgefahren.

So abgefahren, dass heute das Kapital für den Erhalt unseres wirtschaftlichen und politischen Systems unverzichtbar ist, nicht aber die Menschen, welche dieses System er-tragen.

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