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Iran: Ahmadinedschad will seinen Schwager als Kandidaten ernennen

Bei der kommenden Präsidentschaftswahl darf Ahmadinedschad nach zwei Amtsperioden nicht mehr antreten. Nun möchte er seinen Schwager und bei den Mullahs umstrittenen Politiker Rahim Maschai als Kandidaten benennen. So könnte ein Modell ähnlich wie in Russland entstehen.

Ahmadinedschad könnte sich nach einer Amtszeit erneut zur Wahl stellen. Doch sein Kandidat sorgt schon jetzt für Zündstoff, da er bei den Mullahs aufgrund seines Mahdi-Kultes nicht gern gesehen ist. So könnte der Wächterrat, der die Kandidaten zulassen muss, Maschai ablehnen.

Darauf bereitet sich Ahmadinedschad schon jetzt vor und erklärte, dass die Regierung für eine transparente Wahl sorgen würde. Es solle ein gesunder Wettbewerb herrschen. So setzt er schon jetzt Ajatollah Chamenei unter Druck. Sollte Maschai abgelehnt werden, sind Proteste vorprogrammiert.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Iran, Nachfolge, Schwager
Quelle: www.spiegel.de

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10.04.2013 14:04 Uhr von blonx
 
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Maschai behauptet in direktem Kontakt mit dem Mahdi, dem verborgenen Imam, zu stehen, welcher zusammen mit Jesus eines Tages zurückkehren wird, um die Menschheit zu erlösen.

Der Mahdi-Kult ist eine Gefahr für die Mullahs im Iran, da derjenige, der Kontakt zu Erlöser hat, keine Klerikalen braucht.

Ahmadinedschad gehört übrigens ebenfalls diesem Kult an.