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Studie deckt verheerende Versäumnisse beim Umgang mit Rechtsextremismus auf

In Berlin wurde nun eine Studie über den Umgang mit rechtsextremen Straftaten in Westdeutschland veröffentlicht. Aus dieser soll hervorgehen, dass Ermittlungsbehörden häufig die nötige Sensibilität im Umgang mit Opfern rechtsextrem motivierter Gewalt vermissen lassen würden.

Entsprechende Tatvorwürfe würden Polizisten oftmals nur inkonsequent verfolgen. Ebenfalls werde die Gefahr von links und rechts gleichgesetzt, was einer Verharmlosung rechter Gewalt gleichkomme.

Politiker hätten demnach oft Bedenken, sich kritisch gegen Rechtsextremismus zu äußern, um nicht als Nestbeschmutzer zu gelten. Auch habe in den staatlichen Institutionen bislang kein grundsätzliches Umdenken bezüglich des Umgangs mit Rechtsextremismus stattgefunden.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Mangel, Rechtsextremismus, Umgang
Quelle: www.zeit.de

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