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Studie deckt verheerende Versäumnisse beim Umgang mit Rechtsextremismus auf

In Berlin wurde nun eine Studie über den Umgang mit rechtsextremen Straftaten in Westdeutschland veröffentlicht. Aus dieser soll hervorgehen, dass Ermittlungsbehörden häufig die nötige Sensibilität im Umgang mit Opfern rechtsextrem motivierter Gewalt vermissen lassen würden.

Entsprechende Tatvorwürfe würden Polizisten oftmals nur inkonsequent verfolgen. Ebenfalls werde die Gefahr von links und rechts gleichgesetzt, was einer Verharmlosung rechter Gewalt gleichkomme.

Politiker hätten demnach oft Bedenken, sich kritisch gegen Rechtsextremismus zu äußern, um nicht als Nestbeschmutzer zu gelten. Auch habe in den staatlichen Institutionen bislang kein grundsätzliches Umdenken bezüglich des Umgangs mit Rechtsextremismus stattgefunden.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Mangel, Rechtsextremismus, Umgang
Quelle: www.zeit.de

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10.04.2013 13:57 Uhr von ShadowDriver
 
+9 | -6
 
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Wetten das selbe wird in ein paar Jahren über gewalt von Ausländern gegen Deutsche gesagt?

Die Politik verschließt ja bekanntlich eh vor problemen die augen...
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10.04.2013 14:02 Uhr von NoPq
 
+6 | -11
 
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Die Quelle ist es wirklich wert, gelesen zu werden.

Was dort steht, kann auch auf ShortNews im Kommentarbereich oft beobachtet werden.

Da werden dann Leute wie diese hier (http://www.ich-bin-linksextrem.de) mit Mitgliedern von Kameradschaften gleichgesetzt.
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10.04.2013 14:06 Uhr von Katzee
 
+13 | -1
 
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Der Polizei mangelt es an Sensibilität gegenüber den Opfern rechter Gewalt? Ich würde eher sagen, dass es der Polizei generell an Sensibilität im Umgang mit Opfer von Gewalt mangelt. Dafür müssen die Polizisten sich tagtäglich einfach mit zuviel davon auseinander setzen, nesonders in Großstädten. Auch bei der Polizei wird massiv gespart. Da fehlt es hinten und vorne an Personal.

Edit: Der Artikel behandelt übrigens keine wissenschaftliche Studie sondern eine "Untersuchung" durch eine Journalistin im Auftrag einer Stiftung.

[ nachträglich editiert von Katzee ]
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10.04.2013 14:17 Uhr von ShadowDriver
 
+7 | -5
 
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@ATA

Hier hat zwar keiner was ausländerfeindliches gesagt, du musst wohl kommentare lesen die nicht da sind.

Fakt ist doch es wird zu wenig gegen Gewalt allgemein gemacht. Egal ob das jetzt von den Glazenspinnern kommt oder von Türken.

Mich regt es immer auf das man am tag 100 News ließt in denen steht das Leute die meist nichts getan haben verprügelt werden und Die polizei die täter sucht aber meistens läuft das ins leere oder in viel zu knappen strafen.

Da spielt die Rasse oder Religion absolut keine Rolle!

[ nachträglich editiert von ShadowDriver ]
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10.04.2013 15:48 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -1
 
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"Politiker hätten demnach oft Bedenken, sich kritisch gegen Rechtsextremismus zu äußern, um nicht als Nestbeschmutzer zu gelten."

Das kann ich jetzt nicht mal im Ansatz nachvollziehen...

Worauf beruht diese Behauptung?

Fakt ist, dass generell viel zu wenig gegen Gewalt getan wird. Stichwort Kuscheljustiz.
Problem daran ist natürlich, dass man dann wiederrum einen Polizeistaat heranzüchtet, was nun auch nicht das Ziel ist.

Aber dass man nichts gegen Rechtsextremismus sagen darf, ist schon sehr weit an der Realität vorbei....das kennt man eher von ... ach egal....ich trau mich nicht.


"Schröder wollte Initiativen per Klausel verpflichten, sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu bekennen, wenn sie Fördermittel beantragen. "

So eine Sauerei aber auch....
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10.04.2013 15:51 Uhr von Azureon
 
+6 | -1
 
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@ ATAdoitscher:

Ich persönlich äußere mich auch häufig kritisch zu gewissen News. Das tue ich aber entgegen der Meinung von Leuten wie dir nicht um "rechtes Gedankengut" oder "braune Seuche" zu verbreiten sondern ich beziehe ganz klar Stellung dazu was mir nicht passt. Dass das ewig als Nazitum oder sonstigem Bockmist der aus euren Hirnwindungen quillt, ist dabei leider euer eigenes Problem.

Mir passen viele Sachen nicht und davon sind gewalttätige Migranten nur ein Teil davon. Ich für mich sehe mich in der Mitte zwischen Links und Rechts. Meine Ansicht von einer Gesellschaft lässt sich weder auf die eine Seite, noch auf die andere Seite pressen.

Für mich gilt nur eines: Ich will in einer Gesellschaft leben, wo jeder der dieser Gesellschaft beitritt, den gleichen Regeln zu folgen hat. Keine Ausnahmen wegen Religionen, ethnischer Herkünfte, Sonderrechte oder was auch immer manche Leute meinen an Extrawürsten gebraten zu kriegen. Das passt für mich in eine moderne Gesellschaft nicht hinein. Wir wollen alle Gleichheit. Dann tragt dafür auch die Konsequenzen. Ich habe viele Freunde ausländischer Herkunft. Diese haben sich integriert und bereichern die Gesellschaft mit genau dem was wir eigentlich wollen. Ganz normale Menschen zu sein die Miteinander leben, die das gleiche Empfinden von Recht und Unrecht besitzen und sich keine Rechte rausnehmen weil sie sich für den Nabel der Welt halten.
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10.04.2013 16:06 Uhr von One of three
 
+9 | -3
 
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@ NoPq

Die aus Deinem Link sind doch keine linksextreme.

Interessant ist aber folgendes:
Schau Dir mal diese Lisa an, sie wehrt sich (absolut zu Recht!) mit ihrer Aussage gegen Grapscher - und meint sie wäre deswegen linksextrem.
Würde sie sich gegen Grapscher aus dem Migrantenkreis äußern wäre sie für viele was? Richtig.

Sorry, das sind für mich dumme Aussagen, die eher kindisch als linksextrem sind.

Ein gefährlicher Satz ist dieser:
"Ebenfalls werde die Gefahr von links und rechts gleichgesetzt, was einer Verharmlosung rechter Gewalt gleichkomme."

Sorry, das hört sich beinahe wie ein Freibrief für linke Gewalt an.

Für mich ist Gewalt Extremer immer gefährlich, egal ob von links oder rechts ...

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