10.04.13 06:31 Uhr
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ADAC-Test: Airbag-Weste für Motorradfahrer

Die meisten Motorradfahrer sterben bei Unfällen an Kopf- und Brustverletzungen. Dagegen schützen sollen ein Helm für den Kopf und ein Airbag-System für den Brustbereich. Diese hat der ADAC getestet.

Die erste Weste kostet 749 Euro. Hinzu kommen 459 Euro für das M-Kit, welches aus Sensoren und der elektronischen Zentraleinheit besteht. Es wird fest an der Maschine installiert. Bei einem Unfall sendet das Kit per Funk ein Signal an die Weste, die nach 45 Millisekunden einen Airbag bereitstellt.

Die zweite Weste kostet 549 Euro. Sie funktioniert mit Reißleine und muss am Motorrad fixiert werden. Die Reaktionen waren ebenfalls sehr schnell. Das erste System bekam die Note "sehr gut", das zweite aufgrund der Reißleine nur ein "gut".


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WebReporter: Der.SePPel
Rubrik:   Auto
Schlagworte: ADAC, Motorradfahrer, Airbag, Weste
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2013 08:31 Uhr von Steel_Lynx
 
+3 | -4
 
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Bei dem heutigen Mischmasch an Funkwellen (vom Garagenöffner, über Fahrzeugelektronik, bis Handyfunkwellen), wo auch immer wieder Fehlschaltungen bei Funkempfängern vorkommen, ist das eine "sehr gute Idee".
Ich warte nur darauf, bis der erste Motorradfahrer bei voller Fahrt von seiner Maschiene geschleudert wird.

100km/h auf der Landstrasse, Garagentoröffner, und aufeinmal macht das an deiner Brust: Puff .... :-)
Ich glaube für den Gedanken: "SCHEISSE!!!!" hast du dann keine Zeit mehr.
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10.04.2013 14:13 Uhr von Steel_Lynx
 
+1 | -1
 
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Du meinst so wie der Fiat500 Neuwagen, welcher immer an einer bestimmten Strassenecke aus ging, weil da ein Amateurfunker mit einem Brenner war (vor ca 2 Jahren in der Zeitung)?

Oder ein Bekannter von mir mit seiner Funkklingel, welche auf den Taster, den Garagentoröffner vom Nachbarn und auf ein Nachbarauto reagiert. Und dann sogar eine andere Melodie spielt, obwohl da keine Geräteeinstellungen vorhanden sind?

Oder wie zuhause mein W-Lan, dass nicht funktioniert, wenn ich meine Microwelle anschalte. Nur weil beide auf 2,4Ghz laufen?

Oder mein altes (sehr altes) UKW Kofferradio, mit dem ich den Krankenwagenfunk mithören kann?


</ironieon>STIMMT hast recht......kann nicht passieren das so eine Weste per Funk fremdausgelöst wird. Wie wir ja wissen, sind Rückrufaktionen in Deutschland nur sehr selten, weil Produkte ja getestet sind! </ironieoff>

Weist du eigentlich wieviele Produkte in Deutschland zugelassen sind, die nicht "ausgiebig getestet" sind?
Von Medikamenten, über Kinderspielzeug, bis zu Elektroartikel.
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10.04.2013 15:13 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -1
 
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http://forum.chip.de/...

http://www.funkbasis.de/...

http://forum.virtualracing.org/...

http://www.funkfreunde-landshut-ev.de/...

http://www.lte-anbieter.info/...

http://www.ake-electronic.de/...

Wieviele Quellen willst du noch?!?!

Und ein Beispiel aus eigener Erfahrung.
Wenn ich mit meinem Motorad in der Stadt zwischen den einfahrbaren Botonpfählen (Zufahrtsbegrenzung Fussgängerzone) stehe und meine Zündung betätige, fahren diese Dinger in den Boden.....muss wohl irgendwie die Frequenz der Fernbedienung sein.

Ausserdem wenn ich so eine Weste anhabe und diese Auslöst bei 140km/h auf der Autobahn, ist das schlieslich egal ob das der GS-Geprüfte Garagentoröffner war oder der China-Import-Radarwarner von einem LKW-Fahrer.
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16.04.2013 16:40 Uhr von Andy81DD
 
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@Steel_Lynx

aber alle Beispiele sind hier von "offenen" Funksystemen.

Sicherheitsrelevante Systeme laufen zwar über Funk, sind aber verschlüsselt.

Daher kann ein vverschlüsselter Funksender zwar ein "offenes" Funksystem beeinflussen, da dieses nur auf irgend ein Signal auf dem richtigen Kanal wartet, aber andersrum, kann ein "offenes" System, kein verschlüsseltes System auslösen, da dort immer noch der richtige Schlüssel benötigt wird.

Natürlich stören sich alle Funksysteme gegenseitig, aber wenn ein "verschlüsseltes" Funksystem einfach mal so durch einen Geragentoröffner geöffnet werden kann, ist es mit der Sicherheit nicht allzu weit.

Wobei natürlich mit der richtigen Technik auch auf diese sicheren Funksysteme Zugriff erlangt werden kann, aber dazu muss man die richtige Technik und das Fachwissen besitzen und räumlichen Zugriff auf das zu kompromittierende System (abfangen von gültigen Funksignalen des sicheren Systems zwischen Empfängern und Sendern).

Oder soviel Wissen über das zu kompromittierende System, das man mit einfachen "Brute Force" das richtige Signal innerhalb kürzester Zeit ermitteln kann.

Also wenn es eine entsprechende Verschlüsselung/Schlüssel nutzt, ist es als sicher anzusehen. Denn diese Schlüssel sind nur mit spezieller Technik abgreifbar und decodierbar. Und das fällt dann unter vorsätzlichees kriminelles Handeln und nicht unter zufällige Auslösung durch ein x-beliebiges Funksignal.

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