09.04.13 13:05 Uhr
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Fukushima: Weiteres Leck im AKW entdeckt

Tepco teilte mit, dass am unterirdischen Sammelbecken 1 des Atomkraftwerks Fukushima ein weiteres Leck gesichtet wurde. Bisher wurde das Wasser aus Becken 2 in Becken 1 gepumpt.

Insgesamt sind nun drei der sieben Sammelbecken nicht mehr dicht. "Es gibt nicht genügend Kapazität, und wir müssen nutzen, was wir haben", sagte Tepco. Am Wochenende seien über 120.000 Liter radioaktives Wasser aus Becken 2 sowie 3 gelaufen.

Das AKW Fukushima war nach einem Erdbeben und einem darauffolgenden Tsunami zerstört worden. Zur Kernschmelze kam es damals in drei Reaktoren.


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WebReporter: MrGorbatschow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fukushima, Tsunami, AKW, Becken, Radioaktivität, Leck
Quelle: de.reuters.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2013 13:12 Uhr von Zerker
 
+8 | -2
 
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Was für eine grundsolide und sichere Technologie die Atomkraft doch ist. Wenn so etwas in einem Hochtechnologie-Land wie Japan passieren kann, will ich nicht wissen was in schlecht organisierten Ländern in unserer Nähe passiert, wenn da was schief geht.
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09.04.2013 13:17 Uhr von Perisecor
 
+4 | -9
 
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@ Zerker

Wie hoch ist denn die Tsunami-Wahrscheinlichkeit in diesen Ländern aktuell?
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09.04.2013 13:24 Uhr von Zerker
 
+3 | -2
 
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@Perisecor Es gibt ja nicht nur Tsunamis, Tschernobyl hat auch keinen Tsunami gebraucht. Technisches oder menschliches Versagen, Fluten, Erdbeben. etc. Such mal bei google nach einer Liste mit Unfällen in Atomkraftwerken, das sind etliche.
Meinst du Deutschland unterhält aus Jux in jedem Kreis einen ABC Zug der Feuerwehr?
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09.04.2013 13:30 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
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@ Zerker

Tschernobyl war kein menschliches Versagen, sondern schon Vorsatz, der so seitdem auch nicht mehr möglich ist.

Ja, es gibt Unfälle in Atomkraftwerken. Deshalb ist es ja auch wichtig, dass man alte Meiler abschaltet und dafür hochmoderne baut.



Mehr Sorgen sollte man sich dann doch schon wegen Chemiewerken etc. machen. Dafür sind dann auch die ABC-Züge und hier im Raum Stuttgart sind die auch oft genug unterwegs - allerdings nie zu Atomkraftwerken.
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09.04.2013 13:57 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor Wollte dir nur mal sagen das die USA auch Atomkraftwerke mit Vorsatzt bauen :-)
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09.04.2013 14:03 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ LucasXXL

In den USA werden keine Tests durchgeführt, die wissentlich zu einer massiven Schädigung der Anlage führen können.

Genau das wurde in Tschernobyl nämlich gemacht - das Abschalten aller Sicherheitssysteme, teilweise durch mechanische Einwirkung, und dann schauen, ob der Reaktor das mitmacht. Hat, wie wir alle wissen, so nicht geklappt.


Das ist dann auch der Punkt, wo sich Fahrlässigkeit in Vorsatz umschlägt. Fahrlässigkeit setzt zusätzlich auch nicht alle Sicherheitsvorkehrungen in Kraft, die ja nach Tschernobyl auch nochmal deutlich verbessert wurden. Die RMBK lassen sich z.B. so nicht mehr vernichten.
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09.04.2013 14:20 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -2
 
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nein aber vorsätzlich werden Atomkraftwerke da gebaut wo sie gefährdet sind. Sorry aber das ist Tatsache und da brauchen wir auch nicht drüber diskutieren!

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