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Kaimaninseln: In einzigem Haus sind 18.000 Firmen "beheimatet"

Die karibischen Kaimaninseln sind nicht nur ein Urlaubsparadies, sondern auch eine Steueroase.

Auf 56.000 Einwohner kommen insgesamt 92.664 Firmen, 10.841 Hedge-Fonds und 226 Banken.

In einem einzigen Haus in George Town sind beispielsweise 18.000 Firmen gemeldet. US-Präsident Barack Obama sieht dies als Symbol für das Übel: "Entweder ist es das größte Gebäude der Welt oder der größte Steuerschwindel."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Haus, Firmen, Steueroase, Kaimaninsel
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2013 12:09 Uhr von Redditor
 
+20 | -0
 
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Scheinbar brauchen die noch nicht mal mehr einen Briefkasten ^^
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09.04.2013 12:37 Uhr von Allmightyrandom
 
+18 | -1
 
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Und das ist schon lange so...

Hierzulande geht langsam aber sicher alles zu Grunde weil sich ein paar Individuen gierig bereichern.

Steuern haben da gezahlt zu werden wo der Umsatz erwirtschaftet wird. Basta.

So lange es 1000 Tricks gibt das Geld (z.B. über Lizenzgebühren etc.) außer Landes zu bringen wird dies von den großen Konzernen auch gemacht - und die Manager kassieren Millionen, weil Sie Milliarden "sparen", die danach der Bevölkerung fehlen um weiterhin "deren" Produkte zu kaufen.
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09.04.2013 13:02 Uhr von Zerker
 
+10 | -2
 
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Firmen werden immer gewinnorientiert Arbeiten und wenn die Politik ihr diese Möglichkeiten lassen, werden sie sie auch wahrnehmen. Die wirklich Schuldigen hier, sind diejenigen die diese Möglichkeiten bewusst oder unbewusst ermöglichen.
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09.04.2013 13:08 Uhr von Slyzer
 
+1 | -2
 
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"Die wirklich Schuldigen hier, sind diejenigen die diese Möglichkeiten bewusst oder unbewusst ermöglichen."

Nö. Wenn dann sind nur diejenigen Verantwortlich, die sowas ausnutzen.

Du kannst ja auch nicht einfach so jemanden umbringen und dann sagen die Polizei wäre schuld, weil sie dich daran nicht gehindert haben...
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09.04.2013 13:22 Uhr von Brainfried
 
+1 | -0
 
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Seit wann sitzt denn Google in Dalaware? Oo
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09.04.2013 13:25 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -2
 
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@ Slyzer ich will dir mal ein sagen unser Steuersystem verlangt einfach nach Schlupflöcher. Wenn dieses Steuersystem gerechte wäre, dann würde es sowas wie Steuerflüchtige nicht geben!
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09.04.2013 13:57 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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@Zerker
"Die wirklich Schuldigen hier, sind diejenigen die diese Möglichkeiten bewusst oder unbewusst ermöglichen."

Ok da diese "Steueroasen" zumeist unabhängige Länder sind mit einer eigenständigen Gesetzgebung, bleiben da nicht viele Möglichkeiten.
Empfiehlst du den Einmarsch und die Besetzung?
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09.04.2013 14:02 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Der arme Postbote...

Wenn auch nur die Hälfte der Unternehmen am Tag Post bekommt, brauchen die ja ein eigenes Postamt nur für das eine Gebäude.
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09.04.2013 14:26 Uhr von deraufdersucheist
 
+0 | -2
 
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Jeder Staat der sich über Steuerflüchtige beklagt, sollte zuerst mal sein Steuergesetz auf die Prüfbank legen. Jeder Staat der andere Staaten als "Steueroasen" beschimpft sollte zuerst in der eigenen Steuerwüste Bilanz machen.

Es ist ganz einfach: jeder Bürger und jede juristische Person muss und soll Steuern bezahlen. Der matchentscheidende Faktor ist lediglich die Höhe der Steuern. Und da wurden in der Vergangenheit massive Fehler gemacht. Allzuviel Geld wurde sinnlos verschwendet, welches jetzt bei den Bürgern wieder hereingebracht werden soll. Irgendwann ist genug, irgendwann ist man nicht mehr bereit für so viel Arbeit so wenig Geld zu erhalten.

Darum: Solange es die Kaimanen und andere Offshore-Länder gibt, solange müssen sich die Steuerwüsten-Ländern damit abfinden. Gibt es die mal nicht mehr, dann gehört auch Dein Gehalt dem Staat!
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09.04.2013 15:16 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Auf Zypern gibt es doch ein Haus, in dem über 160000 Firmen ihren "Sitz" angemeldet haben.
Kam vor ein paar Tagen im ZDF

VW, Coca Cola, Ford, Google und Co.
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09.04.2013 19:37 Uhr von lopad
 
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Und das haben die erst jetzt bemerkt?

Das die Kaimaninseln quasi nur aus Briefkastenfirmen bestehen ist nicht erst seit gestern so, das läuft schon mehr Jahre als die meisten hier auf dem Buckel haben.

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