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Umfrage: Deutsche trauern D-Mark nicht mehr hinterher

Elf Jahre ist es schon her, dass der Euro eingeführt wurde und erst jetzt haben die Deutschen die "neue" Währung allmählich akzeptiert.

Laut einer aktuellen Umfrage trauert die Bevölkerung nun nicht mehr der D-Mark hinterher und nur noch 27 Prozent der Befragten wünschen sich ihre Wiedereinführung.

"Die für viele nicht durchschaubare Euro-Krise ängstigt die Deutschen zwar", so Forsa-Chef Manfred Güllner. "Die Einstellung zum Euro als Währungseinheit wird davon aber nicht mehr berührt."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Deutsche, D-Mark, Europäische Währungsunion
Quelle: www.spiegel.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2013 11:30 Uhr von sevenofnine1
 
+35 | -9
 
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Also ich wurde nicht gefragt, auch keiner aus meinem näheren Bekanntenkreis. Ich würde aber mal sagen, 99,99 % aller Leute, die ich kenne, sind vom Teuro gar nicht angetan. Könnte daran liegen, dass wir keine Politiker oder Bänker sind und für unser Geld arbeiten müssen.
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09.04.2013 11:30 Uhr von Schelm
 
+31 | -7
 
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habe irgendwie das Gefühl, das die die Umfrage unter Besserverdienenden gemacht haben....

Ich kenne niemanden, der den Euro akzeptiert hat

[ nachträglich editiert von Schelm ]
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09.04.2013 11:42 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+3 | -4
 
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Erstens wären die Preise wie weiter oben schon gesagt die selben und vor allem würde uns die Wirtschaft, bei wiedereinführung der D-Mark, in der Anfänglichen verwirrung wieder das Geld aus der Tasche ziehen, genauso wie bei der Euro umstellung.

Also da behalte ich lieber den Euro, damit komme ich mittlerweile bestens zurecht.

Was ich natürlich favorisiere ist der Nord/Süd Euro, also die Trennung des Euros zwischen den Wirtschaftsstarken und den Wirtschaftsschwachen Ländern.

Die Vorteile für uns Deutsche überwiegen dabei die Nachteile.
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09.04.2013 11:43 Uhr von .saya.
 
+13 | -1
 
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Ich denke dass BastB recht hat...mit der Zeit wäre eh alles teurer geworden. Frage mich aber ob wir dann trotzdem einfach so bei z.b. 10 DM für ne Schachtel Kippen angekommen wären, oder 3DM für einen Liter Benzin, oder 200DM/monatl. für Strom, oder 5DM für ein Glas Nutella uswusw. In DM sind das Wucherpreise irgendwie. Der Euro verblendet uns :)

Abgesehen davon wiegt man uns bzgl. des Euros durch die Medien in Sicherheit. Deutschland als stärkste Euro- Nation, Merkel als Europas Führerin... daher vllt das Gefühl der "Akzeptanz" bei einigen.

[ nachträglich editiert von .saya. ]
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09.04.2013 11:58 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -11
 
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Die DM könnte dauerhaft in dieser Form auf dem Weltmarkt nicht mehr bestehen. Das wird gern mal verschwiegen, aber in nur wenigen Jahren würden wir gegenüber der Dollar- oder der Yen- oder der Real-Währung das Nachsehen haben.

Das wird natürlich damit einher gehen, dass Deutschland als eigenständiges Land allen Prognosen nach auf mittelfristige Sicht auch wirtschaftlich gegen oben genannte Länder keine Chance haben wird.

Die Eurozone ist insgesamt die einzige Chance um gegen große Wirtschaftsräume und aufkommende Wirtschaftsmächte, wie z.B. Brasilien oder Indien, eine realistische Chance zu haben. Das erzählen Euro-Kritiker natürlich nicht, denn dann müsste man ja die rosa Brille absetzen.

Wer glaubt, dass die DM heute noch das gleiche Gewicht hat wie zur Zeit der Einführung des Euro, der glaubt wahrscheinlich auch an blühende Landschaften.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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09.04.2013 12:12 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -4
 
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@.saya

z.B. die Schachtel Kippen für 10 € wurde von den Marktforschern bereits vor 1999 vorrausgesagt, das es jetzt den Euro gibt hat nichts an der vorrausgesagten Preissteigerung geändert.

Teilweise kamen diese Preiserhöhungen durch die Verwirrung bei der Euro einführung früher.

z.B. habe ende 2001 PCs für 1000DM gesehen (Das war der Hammer überhaupt, so günstig gabe es die vorher nie) die nach der Euro einführung 1000€ gekostet haben.

Wie gesagt bei neueinführung der DM würde das gleiche Spiel nochmal ablaufen.
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09.04.2013 12:35 Uhr von Boron2011
 
+11 | -0
 
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Vertraue/Glaube KEINER Statistik, die du nicht SELBST gefälscht hast!
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09.04.2013 12:39 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ .saya.

Einfach mal die Preise Ende der 80er Jahre mit den Preisen 2001 vergleichen und feststellen, dass dieser von dir gefühlte Wucher bereits in dieser Zeitspanne eingetreten ist - obwohl es da keinen Euro gab.

Nachvollziehbares Beispiel: Eine Ausgabe der BILD. Man sieht, dass die Preiserhöhungen bereits in den 90er Jahren Fahrt aufgenommen haben, die DM also einer höheren Real-Inflation unterlag ( http://de.pluspedia.org/... , aktueller Preis 0,60€).

Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Umfang der Bild auch stetig stieg.


Der Euro ist jedenfalls nicht stärker durch Inflation beeinflusst als die DM. Im Gegenteil, bisher liegt er sogar deutlich darunter.
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09.04.2013 13:14 Uhr von ksros
 
+6 | -2
 
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Die Medien betreiben doch eh z.Zt. große Hirnwäsche. Man muss es dem Deutschen nur bis zum erbrechen einreden, dann glaubt er es irgendwann auch. Siehe Energierpsarlampen, hat man keine bekommt man ein schlechtes Gewissen, Klimawandel, kein Furz ohne CO2/Methan-Gedanken, Hitler rauf und runter Sendungen gegen den bösen Nazi in uns und die liebe Mülltrennung, wie schick doch 16 Tonnen vor den Haus aussehen können. Jetzt reden sie uns halt den Euro schön. Auf diese Weise halten sie den Deutschen unten. Denn nichts lässt sich schwerer aus einen Deutschen wieder heraus bekommen als einmal gelernte Sitten. Und wenn er es merkt ist es eh zu spät. Denn seiner Trägheit sei dank wird es von nun an auch so bleiben.

[ nachträglich editiert von ksros ]
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09.04.2013 13:32 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -1
 
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Also es ist für uns doch fast egal was für eine Währung wir haben, die hat wie "BastB" schon erwähnt hat nur einen psychologischer Effekt. Der Euro hat den Vorteil das er gegenüber dem Dollar einen besseren Bestand hat.
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09.04.2013 14:26 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -4
 
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Natürlich würde es uns mit der DM besser gehen.
Mit einer starken Währung werden Öl und Gas als Importprodukte wieder billiger. Und für die anderen Länder unbezahlbar. Während wir unsere Fabriken und Import-Vorprodukte saubillig betreiben können, können die anderen Länder da nicht mit schwachen Währungen mithalten. ==> Deutschlands Produkte bleiben mindestens so billig auf dem Weltmarkt wie zum heutigen Niveau. Wir gewinnen dadurch eher an Wettbewerbsfähigkeit als dass wir verlieren.

Tourismus und andere Importgüter werden für Deutsche unglaublich billig.

Die Preise in unserem Land müssen fallen, andernfalls wird das nicht mehr bezahlt.
Es zahlt keiner 20 DM für ein Schnitzel. Deshalb wird es vielleicht zu einer Deflation kommen.

Hinzu kommt: Die meisten Eurobefürworter erwirtschaften ihren Lebensunterhalt gar nicht selbst. Studenten oder Schüler, die mit dem Euro aufgewachsen sind, haben meist noch gar nichts richtiges gearbeitet.

Die Zustimmuig sinkt, wenn jeder auf eigenen Füßen stehen muss.
Von daher: Wir brauchen eine Rückkehr auf nationale Werte. Nicht nur Wiedereinführung der DM, sondern auch komplett geschlossene Grenzen.
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10.04.2013 15:26 Uhr von KPF-Geronimo
 
+4 | -0
 
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Also mich hat man auch nicht gefragt. Den Sch..ss TEuro hätten sie 1 zu 1 tauschen sollen. Das wäre besser gewesen. Aber so konnte man die Löhne und Renten drücken. Die einzigsten Gewinner sind unsere Politiker und die Arbeitgeber.
Im übrigen, die Franzmänner waren auf Zack. Geht mal da einkaufen, da legt man sich lang nieder. Die haben vor der Währungreform ganz locker ihre eigen Währung zu ihren gunsten hochgerechnet. Nur der Deutsche war gaaaaaanz korrekt. Die Wirtschaft macht 100% Gewinn und der kleine Mann schaut in die Röhre.

[ nachträglich editiert von KPF-Geronimo ]
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10.04.2013 23:14 Uhr von Floppy77
 
+2 | -1
 
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Das tolle am Euro ist doch, dass man mit ihm überall in Europa bezahlen kann und um das zu gewährleisten darf der deutsche Steuerzahler all diese Länder finanziell unterstützen, weil sie ihren Haushalt nicht alleine geregelt bekommen.

Ein Austritt aus dem Euro wäre nicht genug, Deutschland müsste aus dem ganzen Saufhaufen EU austreten.

http://commons.wikimedia.org/...
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13.04.2013 17:43 Uhr von mennse
 
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Diese ganzen Anti-Euro Idioten bedenken nicht, dass dann auch ein großer Teil unserer Exporte schwinden würde, das meiste in das EU-Ausland geht...
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21.04.2013 19:30 Uhr von Slingshot
 
+0 | -0
 
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Die 27 % sind vermutlich alles Rentner die sich an nichts neues mehr gewöhnen können. =/
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13.10.2013 15:55 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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"Der Euro ist jedenfalls nicht stärker durch Inflation beeinflusst als die DM. Im Gegenteil, bisher liegt er sogar deutlich darunter. "

Blödsinn. Wenn ich die Spanne 1992-2002 und 2002-2012 betrachte ist die Teuerungsrate unter dem Euro bei weitem größer. Die Preisgestaltung unterliegt auch einem psychologischen Faktor (50 Pfennig hört sich genauso billig an wie 50 Cent) durch die Umstellung von DM auf Euro wurden alle Preise plötzlich klitzeklein und das wusste man, was zur Folge hatte das viele Sachen des alltäglichen Bedarfs die <= 1 DM kosteten einfach 1:1 umgepreist wurden.

Wenn ich die Preise die inzwischen 1:1 DM zu € eingenommen haben jetzt mit meinem Lohn vergleiche dann fehlen mir gut 5€/pro Stunde um die gleiche Kaufkraft zu haben die ich Anfang 2000 hatte.
Das einzige was (und das auch nur zum Teil) billiger geworden ist sind die elektronischen Geräte, nur die kann man nicht essen.

Aber vielleicht merkst du das nicht weil du noch ein zu hohes Einkommen hast, in den unteren Lohngruppen merkt man jeden Cent der Teuerung.

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