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Zensurversuch von Wikipedia durch Geheimdienst löst Streisand-Effekt aus

Nachdem bekannt wurde, dass der französische Geheimdienst DCRI eine Wikipedia-Seite zensieren wollte, verbreitet sich der Artikel nun im Netz und wurde dabei mittlerweile in über 20 Sprachen übersetzt. Es ist mittlerweile der populärste französischsprachige Artikel von Wikipedia.

Der DCRI hatte ursprünglich vor, einen Beitrag zur militärischen Sendeanlage Pierre-sur-Haute in Frankreich bei der Online-Enzyklopädie vom Netz zu nehmen und machte dazu Druck bei der Wikimedia Foundation. Diese lehnten die Löschung des seit 2009 existenten Artikels ab.

Der französische Inlandsgeheimdienst sieht in dem Bericht ein Problem für die nationale Sicherheit. Wikipedia wurde zudem über rechtliche Folgen aufgeklärt, sollte der Artikel nicht verschwinden. Kurzzeitig wurde dieser auch entfernt, später aber wieder freigeschaltet.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geheimdienst, Zensur, Artikel, Wikipedia
Quelle: www.heise.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2013 10:14 Uhr von Kamimaze
 
+12 | -1
 
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Stimmt, in Deutsch gib´s ihn mittlerweile auch:

--> http://de.wikipedia.org/...
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09.04.2013 11:42 Uhr von LucasXXL
 
+9 | -7
 
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was bitte schön ist ein "Streisand-Effekt"??? Ich weiß es steht in Wikipedia nur wissen das alle?

[ nachträglich editiert von LucasXXL ]
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09.04.2013 11:55 Uhr von Fomas
 
+7 | -6
 
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Ich behaupte mal, dass 99% der Leute hier nicht wissen was mit "Streisand-Effekt" gemeint ist. Den Ausdruck nur in der Überschrift plakativ zu verwenden war keine gute Entscheidung.
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09.04.2013 12:19 Uhr von dunnoanick
 
+8 | -0
 
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Wenn jemand ein Foto / Video oder ähnliche Informationen aus dem Internet entfernt haben will und stattdessen große Aufmerksamkeit auf diesen Sachverhalt lenkt, dann spricht man von einem Steisand-Effekt.

Barbara Streisand wollte ein Bild von ihrem Haus von einer Website entfernt haben und ist vor Gericht gezogen. Nur kurze Zeit später war das Bild überall im Netz zu finden.

http://de.wikipedia.org/...
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09.04.2013 12:20 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
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Ich kann verstehen, warum der Artikel gelöscht, oder zumindest zensiert werden soll, stehen in diesem ja sogar die Längen und Breitengrade der Stationen sehr exakt darauf.
Gut, sowas wird in Militärkarten eh verzeichnet sein, aber dennoch für einen OttoNormal Surfer irrelevant.
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09.04.2013 12:22 Uhr von Botlike
 
+4 | -2
 
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"Streisand-Effekt" ist ein ganz normaler Begriff, wie sollte man das denn sonst nennen? Der "Weil-man-es-zensieren- will-interessieren-sich-erst-alle-dafür-Effekt"? Dann doch lieber nach dem ersten wirklich populären Fall betiteln.
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09.04.2013 12:24 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -0
 
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The_Insaint Nein ist es eben nicht! wie "dunnoanick" schon erwähnt enstand der Name aus aus dem Babara Streisand Fall.
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09.04.2013 12:40 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -4
 
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Nur weil die Leute nichts von ihrer Umwelt mitkriegen muss ich mich künstlich dümmer stellen oder soll man news absichtlich dümmer schreiben?

Das Grenzt ja fast an Bild Niveau. Dort schreibt man so. Jeder Idiot versteht es und kann es lesen.

Schreibt ihr eigentlich auch der Zeit etc. Leserbriefe und beschwert euch das sie Fremdwörter benutzen die ihr nicht kennt?

Man sollte sich nie nach unten Orientieren.
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09.04.2013 13:06 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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Nun das du kein Journalist bist ist ja völlig klar aber wenn du schon so vieles weisst dann halte dich bitte an den Richtlinien der Journalisten: " ...sichtbar herausragen und ihren Inhalt sehr kurz, verständlich und prägnant darbieten und dabei nicht den Inhalt des Artikels verfälschen. Eine Schlagzeile muss eingängig sein, auffallen und zugleich verstanden werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wird oft mit einer sprachlichen Zuspitzung gearbeitet." Quelle: Wikipedia

[ nachträglich editiert von LucasXXL ]
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09.04.2013 13:28 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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@lucasxxl
Wow das Argument bring ich mal bei der Technology Review wenn ich ein Wort aus einem der Wissenschaftlichen Fachbereiche nicht kenne. Mal sehen was die sagen.

Und in deinem Quote steht nichts davon, dass man auf Fremdwörter etc. verzichten muss.

Und wenn du schon zitierst, dann halte dich doch bitte an die Regeln zum zitieren. Ohne Quellenangabe ist zitieren nichts Wert. Hat schon so manchen den Doktortitel gekostet.
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09.04.2013 13:36 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -0
 
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Hm also ich kann meinen Quellenangabe deutlich lesen. Nun ja ich habe auch geschrieben, besser gesagt in Wikipedia steht "und zugleich verstanden werden" Ich habe deine Headline nicht sofort verstanden. Dein Vorteil das die Headline neugierig gemacht hat :-)
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09.04.2013 13:47 Uhr von sooma
 
+0 | -1
 
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Nörglers gonna nörgel... ^^

Von mir ein + für die orthografisch korrekte und gut formulierte News.
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09.04.2013 13:54 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -0
 
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@sooma ich geb dir recht, diese News ist mit Abstand sehr gut verarbeitet :-)
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09.04.2013 16:27 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -2
 
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@lucasxxl
Zitierst du so auch URL in wissentschaftlichen Texten? Wie gesagt falsch zitiert. Man gibt ja nicht nur das Buch an, sondern Autor, Buch, Seite, Absatz. Warum nur? Weil ich jetzt nicht weiss aus welchen Artikel das Zitat stammt. Stammt es aus der Mikrobiologie ? Man gibt URL GANZ an. In einer Ausarbeitung hängt man sogar noch einen Screenshot der Website an. Aber das muss ja hier nicht sein.

Ich empfehle jedem, der nicht weiss was der Streisand Effekt ist und nicht fähig oder willig ist das zu lernen, einfach computerbild.de zu besuchen. Und andere schwierige Medien, die den Horizont erweitern könnten zu meiden.
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09.04.2013 18:19 Uhr von jpanse
 
+0 | -3
 
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Benutz google wenn du was nicht weisst...Wie kann meine seine Unwissenheit noch so offen ausleben.
Der Streisand-Effekt ist hinreichend bekannt und wenn ihn jemand nicht kennt WIR SIND HIER IM INTERNET!

1. Ist nicht korrekt, ich möchte wetten eine Menge Leute wissen damit was anzufangen.

[ nachträglich editiert von jpanse ]

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