08.04.13 21:34 Uhr
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Fast wie Science Fiction: Laser schießt Drohne vom Himmel

Die US-Navy arbeitet schon länger an einer Methode, um mit Lasern feindliche Drohnen vom Himmel zu holen und gegnerische Schiffe in Brand zu setzen.

Die USS Ponce wird nun das erste Schiff sein, dass 2014 mit einem solchen Geschütz zu Wasser gelassen wird. Das bereits montierte Geschütz feuerte nun eine Testdrohne vom Himmel.

Feuern kann man dabei ganz wörtlich nehmen. Der Laser erzeugt so viel Hitze, dass die Drohne schlicht anfing zu brennen. Das US Militär will in Zukunft verstärkt auf waffenfähige Laser setzen.


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WebReporter: Fragtion
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Drohne, Himmel, Laser, Methode
Quelle: www.theverge.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2013 23:02 Uhr von Didi1985
 
+2 | -4
 
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Cool....
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09.04.2013 00:56 Uhr von fraro
 
+6 | -6
 
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Mit Laser nur gegen Drohnen? Wer´s glaubt...

[ nachträglich editiert von fraro ]
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09.04.2013 01:01 Uhr von Rychveldir
 
+13 | -0
 
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Die Leistung dieses Lasers wäre sehr interessant.
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09.04.2013 01:14 Uhr von sv3nni
 
+6 | -2
 
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naja - wenn die drohne mit chrom lackiert ist kommt der strahl wieder zurueck oderwie
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09.04.2013 05:25 Uhr von iMike
 
+1 | -9
 
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Eistee mit Ketchup
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09.04.2013 06:54 Uhr von Phyra
 
+2 | -1
 
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@sv3nni
die werden mit sicherheit keinen laser im sichtbaren bereich verwenden, ich tippe da mal eher auf mikrowellenlaser.
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09.04.2013 07:54 Uhr von CPSmalls
 
+4 | -3
 
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Uns erwartet noch eine richtig böse Zukunft...!
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09.04.2013 08:28 Uhr von STN
 
+3 | -0
 
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Auch der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat ein Lasergeschütz für die deutsche Marine entwickelt.
http://www.bbc.co.uk/...

@Rychveldir
Die deutsche Version hat eine Leistung von 50kW
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09.04.2013 08:55 Uhr von Karlchenfan
 
+3 | -0
 
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Chromlack nützt da eher wenig,wenn der Laser computergestützt geführt wird,dann wird der jede Lenkwaffe im Visier halten können.Wenn dann da noch ein wenig Bums (Leistung) auf den Laser draufgelegt ist,dann schmurgelt der sich durch alles an Metall durch-kaltlächelnd.Wichtig ist halt nur der Wirkungsgrad des Lasers und die Leistung und ein ausreichendes Zeitfenster zum Bestrahlen.
Aber wenn ein militärischer Laser zum Einsatz kommt,dann kann man auch sicher sein,das das Teil was kann.
Da hilft nur unter dem Radar fliegen und das kann weder eine Drohne,weil die ja noch steuerbar sein sollte, noch eine ballistische Rakete,weil die und ihr Kurs physikalischen Gesetzmäßigkeiten folgen muss.Wie das mit Tomahawks und Cruise Missiles aussieht,weiß ich nicht,aber wenn die erfaßbar sind,sind die auch zu erwischen.Grad auf ´nem Schiff,welches naturgemäß eher selten so dicht unter Land fahren wird,als das das Radar von der Landmasse gestört wird.
Wie schon gesagt,im Endeffekt alles eine Frage des Wirkungsgrades. Und ein Leistungsausstoß von 50 KW bei dem deutschen Taschenlamperich?
Dem möchte ich nicht in die Quere kommen,ist bestimmt sehr unlustig.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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09.04.2013 09:48 Uhr von BeatDaddy
 
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Keine Science Fiction. Die Fiction fehlt inzwischen...
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09.04.2013 11:01 Uhr von Endgegner
 
+1 | -0
 
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News ist hier relativ aber gut geschrieben.

https://www.youtube.com/...
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09.04.2013 11:14 Uhr von Perisecor
 
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@ Karlchenfan

Das Problem bei der Abwehr von modernen Raketen (egal ob nun Marschflugkörper oder spezieller Anti-Schiffs-Flugkörper) sind schnelle und idR unvorhergesehene Kurs- und Höhenwechsel.

Das hat ältere Abwehrsysteme, vor allem auf große und mittlere Entfernung, deutlich abgewertet bzw. sogar komplett lahmgelegt, z.B. Tartar, frühe SM-1 Versionen, Sea Dart, SA-N-3.

Neuere Systeme können das, besser oder schlechter und mit diversenen Methoden, ausgleichen (SM-2/SM-3, ESSM).


Laser haben gegenüber Raketen und Rohrwaffen schlicht den Vorteil, dass die Flugzeit entfällt, Kurskorrekturen des Lasers also unverzüglich sind. Ein Ausweichen wird dadurch stark erschwert und es werden weder zu viele, noch zu wenige Wirkmittel eingesetzt. Dazu entfällt potentieller Munitionsmangel bei (größeren) Sättigungsangriffen oder längeren Kampfhandlungen.
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09.04.2013 11:42 Uhr von Johnny Cache
 
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@ Perisecor
Munition wäre bei diesen Waffensystem selbstverständlich nicht das Problem, denn Energie haben die Schiffe ja mehr als genug, aber die Frage ist wie lange ein solches System aktiv sein kann ohne zu überhitzen.
Ich gehe mal davon aus daß ein CIWS auf jeden Fall seine gesamte Munition verbraten kann ohne zu überhitzen, was bei den dicken Magazinen schon für ein paar Ziele reichen sollte.
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09.04.2013 12:14 Uhr von Perisecor
 
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@ Johnny Cache

Jeder Burst von z.B. Phalanx CIWS jagd 100 Schuss durch. Das Magazin mit 1500 Schuss ist also nach 15 Bursts weg. (Random Youtube-Video http://www.youtube.com/... ) Damit kann man, je nach Art des Zieles, 2-7 bekämpfen, im alternativen Modus mit etwas kleineren Bursts auch mehr. Da sind wir dann aber bei den eingesetzten Feindtechnologien in den frühen 80er Jahren oder davor.

Das war auch schon immer der Knackpunkt bei Rohrwaffen CIWS. Die Abschussrate ist im Nahbereich richtig gut, allerdings geht irgendwann die Munition aus. Deswegen schwenkt man ja um auf z.B. RIM-116 RAM. Neben mehr Reichweite senkt man so den Einsatz Wirkmittel vs. Ziel auf 1:1, 2:1 oder, wenn es mies kommt, auch mal 3:1. Dafür kann aber deutlich ausdauernder agiert werden.


Laser CIWS sollen hier gegenüber Raketen CIWS nochmal eine Verbesserung darstellen.
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09.04.2013 14:17 Uhr von Kingbee
 
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@CPSmalls

Kommt ganz darauf an, wen man unter "uns" versteht ;-)

Ich, jedenfalls, frrreu mich !
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09.04.2013 19:59 Uhr von Again
 
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@ fraro:
"Mit Laser nur gegen Drohnen? Wer´s glaubt..."
Es handelt sich um einen Test. Natürlich soll es nicht bei Drohnen bleiben. Als Raketenabfangsystem ist sowas natürlich auch interessant

@sv3nni:
Der Laser arbeitet nicht im optischen. Ich weiß nicht ob Chrom vielleicht durchsichtig oder absorbierenden ist, wenn der Laser darauf trifft.
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09.04.2013 21:54 Uhr von Karlchenfan
 
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Ich denke mir schon,das bei einer Anmarschzeit von über 2 oder 3 min. ein Laser in der Lage sein sollte,anfliegende Flugkörper lange genug im Visier zu halten,um die zu braten.
Durch die Hitzeentwicklung binnen weniger Sekunden wird das Metall der Flugkörper nicht durchhalten.Einzige Möglchkeit,die ich sehe,an der Lampe vorbei zukommen,ist ein Overkillatt.
Heißt also,auf kurze Strecke soviel Angriffsmasse auf den Weg zu bringen,das ein einzelner Laser einfach an der Masse der Ziele scheitert.Die Frage ist also,wie die Anzahl der Laserwaffen auf einem Schiff verteilt werden kann und wie die Energieversorgung bei Volllast aussieht.Mit nur einer Laserwaffe,auch von erklecklichem Abstrahldurchmesser, wäre der Zielcomputer auf Grund der Anzahl an Zielen überlastbar.Weil auch der Schwenkmechanismus des Lasers immer noch ein motorbetriebener sein wird und entsprechend "träge" im Vergleich zur Waffe selbst.Also der Weißheit letzter Schluß ist das System wohl immer noch nicht.Und was eben auch keiner verrät,auf welche Distanz der Laser effektiv sein kann.
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09.04.2013 23:38 Uhr von Perisecor
 
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@ Karlchenfan

Neuere AEGIS-Versionen können quasi eine unendliche Anzahl an Zielen erfassen, verfolgen und priorisieren.

Laser-CIWS wird Rohrwaffen-CIWS 1:1 ersetzen, RIM-116 soll aber noch eine ganze Weile ausgerüstet bleiben, u.a. aufgrund der deutlich höheren Reichweite und der sehr guten Abschussrate.




"Und was eben auch keiner verrät,auf welche Distanz der Laser effektiv sein kann."

1000+ Meter bei aktuellem Entwicklungsstand. Raytheon arbeitet aber bereits an weiter verbesserten Versionen.
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10.04.2013 12:42 Uhr von Karlchenfan
 
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@ Perisecor

Danke für Info,bin in Militaria nicht mehr so uptodate,zulange davon weg.Hab heut morgen Fernsehbericht über die Kanone gesehen,da war man mit mir aber einer Meinung,das dies erstmal ein Test ist und noch nicht der Weissheit letzter Schluß.Aber wenn man sich mal die Entwicklung betrachtet,zu meiner Schulzeit gab es erste größere Versuchsanordnungen,da wurde noch mit Rubinen gearbeitet,heute sind die schon bei Mikrowellenlasern und waffenfähigen Anlagen.Heftig,heftig.

1000 Meter ist für ´n Testgerät schon recht nett,wenn man die Fokusierung und den Randverlust durch noch stärkere Bündelung hinbekommt,dann werden die sicherlich mal echt übel.Naja,Reichweite ist durch Erdkrümmung natürlich begrenzt,aber wer sich als Ziel innerhalb des Horrizontes befindet,der wird darüber bestimmt nicht glücklich sein.Wenigstens ist die Ausführung als Satellitenbestückung kaum denkbar,da die Versorgung nicht möglich und Luftschicht zu dick.
Jedenfalls als Bodenbedrohung (noch) nicht einsetzbar.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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10.04.2013 12:57 Uhr von Perisecor
 
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@ Karlchenfan

Ja, von der Serienreife ist man noch eine Weile entfernt. Aktuelle und absehbar zukünftige Schiffe der USN setzen weiter auf RIM-116 und CIWS, wobei hier nicht überall Phalanx eingerüstet wird, sondern die Plattofrm für eine spätere Einrüstung von was auch immer nur vorgehalten wird.

Die Zeit der Grundlagenforschung scheint nun aber auch so langsam vorbei zu sein, die Entwicklung (bei Raytheon) scheint nun extrem schnell voranzuschreiten.
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12.04.2013 11:23 Uhr von yeah87
 
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Nette erfindung....
Star wars kommt das kann man bestimmt bald als handwaffe kaufen...

Aber das schöne tack tack tack mit fallenden kugeln fehlt...
Oder die abgefeuerten raketen optisch schöner....

Auch wenn krieg nie schön is

[ nachträglich editiert von yeah87 ]
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26.04.2016 15:58 Uhr von Momortui
 
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