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Auschwitz: Marsch der Überlebenden mit über 10.000 Teilnehmern

Rund 500 Holocaust-Überlebende und Juden aus aller Welt haben sich zum 70. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghettos zum Gedenkmarsch am Eingang des KZ Auschwitz versammelt. Auch tausende Polen nicht jüdischen Glaubens nehmen an dem Schweigemarsch teil.

Seit 25 Jahren findet der "Marsch der Überlebenden" nun statt, der ungefähr drei Kilometer vom früheren Stammlager Auschwitz, zum eigentlichen Vernichtungslager Auschwitz II Birkenau führt.

Neben dem offiziellen Schweigemarsch wollen junge Israelis und Polen einen eigenen Gedenkmarsch nach Plonck veranstalten. Plonck ist der Geburtsort des Gründungsvater des Staates Israels, David Ben-Gurion.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jahrestag, Überlebende, Auschwitz, Marsch
Quelle: www.tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2013 22:16 Uhr von expert77
 
+7 | -20
 
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08.04.2013 23:02 Uhr von Frudd85
 
+4 | -11
 
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@comic:
"Worüber niemand mehr spricht" - Das ist einfach eine Lüge. Darüber wird doch ständig und überall gesprochen.
Und es ist historisch wie auch ethisch mehr als fragwürdig, die Kriegstoten (ob nun Soldaten oder Zivilisten) und den Holocaust über einen Kamm zu scheren.

zum Thema:
Es ist ja wohl ziemlich suggestiv, einen Gedenktag, der nun mal am Jahrestag eines Ereignisses begangen wird, im Zusammenhang mit einer ominösen "Industrie" und "Ausbeutung" zu sehen.
Der Kommentar von spiritulibero ist in dem Zusammenhang nicht nur suggestiv, sondern diffamierend - aber dann anderen Armutszeugnisse ausstellen - das bedarf keiner weiteren Wertung, das spricht für sich selbst.
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09.04.2013 00:49 Uhr von y0h0
 
+2 | -1
 
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Toll. Und was bringt das jetzt?
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09.04.2013 01:49 Uhr von mennse
 
+6 | -1
 
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Sollte man die Vergangenheit nicht bald mal hinter sich lassen, anstatt immer auf diesem Thema rumzuhacken?

Das ist immerhin 70 Jahre her!
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09.04.2013 04:01 Uhr von roterpanda
 
+1 | -3
 
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70 Jahre sind nicht viel - rechnerisch gesehen gerade mal ein Menschenleben und geschichtlich gesehen nur ein Wimpernzucken. Wie man sieht, gibt es ja noch Menschen die trauern, von daher kann es sooo lange ja auch noch nicht her sein. Nur so, weil ich die Aussage noch nie verstehen konnte. Das die Thematik an sich für die meisten nichts Neues ist, mag ich irgendwo noch verstehen.
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09.04.2013 05:49 Uhr von mennse
 
+4 | -1
 
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@roterpanda:

Ich halte diese, ich sag mal "Staatstrauer" seitens Israel mehr für einen Vorwand um in die Opferrolle zu passen und um finanzielle und politische Hilfe zu bekommen, als echte Trauer.

Über die Millionen Opfer (Historiker sprechen von bis zu 39 Millionen, einige sogar bis zu 100(!) Mill.) der sovjetischen Gulags wird komischerweise nie berichtet oder gesprochen. Ich denke, dass ein großer Teil der deutschen Bevölkerung nicht einmal weiß, dass es auch in der UdSSR ähnliche Lager gab.

Naja, der Sieger schreibt halt die Geschichtsbücher. ;)

[ nachträglich editiert von mennse ]
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09.04.2013 05:57 Uhr von keineahnung13
 
+4 | -0
 
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Warum wird da extra jüdische Betont? da sind auch genug Leute verschwunden die nicht mal jüdisch waren... war da schon mal... echt schlimm... sogar heute noch wenn man das sieht...

Das Israelische Miltiär kommt jedes Jahr dort hin, als ich dort war waren die auch gerade da.

Wer darüber Witze macht den ist nicht mehr zu helfen... und gehört dort eigentlich an die Mauer gestellt....

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