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Iran und Armenien: Zwei ausgestoßene Staaten verbrüdern sich

Um im Bergkarabach-Konflikt in die festgefahrenen Verhandlungen mit Armenien Bewegung zu bringen haben Türkei und Aserbaidschan gegen Armenien Wirtschaftssanktionen verhängt. Doch der Iran hat andere Ziele im Auge.

Der Iran hat seine Zusammenarbeit mit Armenien verstärkt und möchte damit der vermeintlichen "Bedrohung", die von der Türkei und Aserbaidschan ausgehen, entgegenwirken. Für Armenien sind die Beziehungen mit dem Iran, in Angesicht zu geschlossenen Grenzen zu mehreren Nachbarn, eine gute Alternative.

"Obwohl das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern stetig wächst, von mageren 71 Millionen US-Dollar im Jahre 2001 auf rund 285 Millionen Dollar im vergangenen Jahr, bleibt der Iran für Armenien bislang nur ein unbedeutender Import- und Exportpartner", so Richard Giragosian in Eriwan.


WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Iran, Armenien, Verbündeter
Quelle: dtj-online.de

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08.04.2013 14:56 Uhr von Perisecor
 
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Armenien hat eben Angst davor, dass die Türkei erneut einen Völkermord an Armeniern ausführen.

Verständlich, wenn man sich das Aggressionspotential der Türken in anderen Ländern ansieht.


Gleichzeitig ist der Iran natürlich auch ein besserer Partner als die Türkei. Während die Türkei im Großen und Ganzen nur westliche Bausätze zusammenbastelt, kopiert der Iran zwar auch nur westliche Produkte, stellt die Bausätze dafür aber eben auch selbst her.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]

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