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Bremsen Energiekonzerne bewusst die Rekommunalisierung der Energienetze?

Aktuell geht der Trend dahin, dass viele Kommunen ihre örtlichen Verteilnetze zurückkaufen um sie wieder selbst zu betreiben. So wurden zwischen 2007 und 2012 mehr als 60 Stadtwerke neu gegründet und und in über 170 Fällen die örtlichen Energienetze von den Kommunen zurückgekauft.

Die Kaufpreise werden von der Bundesnetzagentur festgelegt und sollen nicht mehr betragen, als während der Laufzeit der Konzession wieder eingespielt werden kann. Die Konzerne setzen aber ohne vorliegenden Gerichtsbeschluss oft den meist höheren Sachzeitwert der Anlagen als Kaufpreis an.

Kleinere Kommunen scheuen jedoch oft vor einem Rechtsstreit und den damit verbundenen finanziellen Risiken. Die Konzerne sind zwar seit 2011 verpflichtet die Netzdaten drei Jahre vor Konzessionsablauf zur Verfügung zu stellen - da das Gesetz diese Daten aber nicht klar nennt, hält man sie oft zurück.


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WebReporter: Phillsen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Netz, Strom, Kommune, Bremsen
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2013 15:37 Uhr von frederichards
 
+11 | -0
 
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Also für einen Euro bekommen, für einen Euro zurückgeben^^
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08.04.2013 15:48 Uhr von limasierra
 
+5 | -0
 
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Ich habe von einem Fall gehört, bei dem ein neuer Anbieter massenhaft Kunden von den "Großen" abgeworben hat. Die Kündigungen wurden jedoch ewig nicht bearbeitet, da die Mitarbeiter zu dieser Zeit zu viel zu tun hatten oder im Urlaub waren.
So geriet der neue Anbieter in Verzug und konnte seine eigenen Mitarbeiter nicht auszahlen.
Deshalb mussten die Kunden dann doch beim großen Anbieter bleiben.

[ nachträglich editiert von limasierra ]
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08.04.2013 15:57 Uhr von Graf_Kox
 
+12 | -1
 
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" Bremsen Energiekonzerne bewusst die Rekommunalisierung der Energienetze"

omg xD



Die "News" von Morgen:

Verhindert die Lebensmittelindustrie bewusst die Nahrungsmittelampel?

Sprechen sich die 4 großen Energieerzeuger direkt oder indirekt beim Preis ab?

Wird der Preis für Sprit vor Feiertagen womöglich nicht nur zufällig teurer?
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08.04.2013 16:09 Uhr von Phillsen
 
+4 | -0
 
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@Graf
Schonmal was von rhetorischen Fragen gehört? ^^
Du wirst sicher recht haben, aber ich kann ja nicht behaupten was ich nicht stichhaltig beweisen kann. :P
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08.04.2013 16:25 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -1
 
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Und ob du das kannst. Ein bisschen mehr Revoluzzergeist hier bitte!
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08.04.2013 18:48 Uhr von ROBKAYE
 
+4 | -1
 
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"Bremsen Energiekonzerne bewusst die Rekommunalisierung der Energienetze?"

- nein, Konzerne tun so etwas nicht, sie sind doch allesamt wahre Menschenfreunde und würden niemals das Wohl der Aktionäre über das der Verbraucher stellen - niiiieeeeemaaaaals!

Es war der größte Fehler der Neuzeit, die Privatisierung der Telekommunikations-, Energie-, Wasserversorrgung voranzutreiben... denn am Ende wird der Bürger ausgenommen wie eine Weihnachtsgans... und der "Volksver(räter)treter", der ihm den Mist eingebrockt hat, der bekommt als spätes Dankeschön immer einen Posten im Aufsichtsrat, wenn die politische Karriere und damit die Zeit der Lügen und des Landesverrates zu Ende geht.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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08.04.2013 20:30 Uhr von Floetistin
 
+0 | -0
 
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Ein Schritt in die richtige Richtung.

Man bemerke hier, dass die Kommunen meist genauso wie der Bürger selbst an dem Erhalt der lokalen Netze (Strom, Wasser, Verkehr, etc.) interessiert sind.
Allerdings sind viele Kommunen aufgrund von Geldmangel und Überschuldung dazu gezwungen zu verkaufen oder Konzessionen zu vergeben.
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08.04.2013 20:49 Uhr von deus.ex.machina
 
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Ja, das tun die.
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09.04.2013 13:34 Uhr von quade34
 
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Was die Preispolitik der Kommunen betrifft, sind sie nicht besser als die Privaten. Sieht man an der Berliner Müllabfuhr. Ständig steigende Preise. Ein so komplexes Gebilde, wie ein großstädtisches Strom/Gasnetz zu betreiben, benötigt Sachverstand. Diesen muß man teuer einkaufen oder alles auf Verbrauch, bis zum Zusammenbruch, benutzen. Wie es die DDR praktiziert hat. An den Folgen haben die Berliner Versorgungsbetriebe immer noch zu tragen. Ausserdem sieht man doch am BER, was Politiker wirtschaftlich zu leisten vermögen. Beispielsweise sind die Mieten bei den städtischen Wohnungsgesellschaften höher als bei den privaten. Bei denen sitzen keine gut versorgten Expolitiker in den Vorständen.

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