08.04.13 10:15 Uhr
 104
 

Ruhrgebiet: Schwarzfahrer verursachen Schäden von 15 Millionen Euro jährlich

Befragungen regionaler Verkehrsbetriebe zufolge, entstehen den Verkehrsunternehmen durch Schwarzfahrer Schäden im Millionenbereich jährlich. Das ergaben Berechnungen der "Bild"-Zeitung.

In Duisburg gab es demnach mindestens 3,68 Millionen Schwarzfahrten.

"Schwarzfahrer schaden indirekt allen Fahrgästen", sagte Sabine Tkatzik vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr VRR.


WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Schaden, Ruhrgebiet, Schwarzfahrer
Quelle: www.westline.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Baby aus zweitem Stock geworfen - Vater steht zum zweiten Mal vor Gericht
Lebenslang für Mord vor 26 Jahren
Anwaltschaft erhebt Anklage gegen Bundeswehrsoldaten Franco A.

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.04.2013 10:48 Uhr von ted1405
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Hmm ...
ich bin echt kein Freund von solchen Formulierungen, denn egal wie man es dreht und wendet - ein echter Schaden in der Höhe entsteht nicht.

Simples Beispiel: fänden die 3,68 Millionen Schwarzfahrten nicht statt - müssten die Verkehrsbetriebe dann für die 15 Millionen Euro aufkommen? Wohl kaum.

Als echten Schaden kann man meines Erachtens lediglich die realen Kosten wie z.B. Mehrverbrauch an Kraftstoff/Strom oder die zusätzliche Abnutzung am Fahrzeug/Bremsen/Sitzbezügen sehen. Das sind aber garantiert keine 15 Millionen Euro.

Wie auch immer - die Lösung ist sehr einfach: würden die Verkehrsbetriebe MEHR Kontrolleure einsetzen, könnte es faktisch auch nahezu keine Schwarzfahrten geben. Das aber wollen die Betriebe natürlich nicht, denn zusätzliche Kontrolleure kosten zusätzlich Geld, was dann wiederum die Gewinne schmälert.

Bitte - ich möchte keinesfalls Schwarzfahrer verteidigen! Die "Ich nehm´s kostenlos"-Mentalität geht mir ebenso auf den Sack, allerdings gibt es eben immer zwei Seiten, die zu betrachten sind.
Kommentar ansehen
08.04.2013 12:02 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Naja, manche Verkehrsbetriebe sind es ja auch selber Schuld und nötigen die Leute regelrecht zum Schwarzfahren.
Bei der Kölner KVB kommt es z.B. sehr häufig vor, dass die Fahrscheinautomaten nur noch Geldkartenzahlung akzeptieren oder beim Kleingeld nur noch 20-Cent-Stücke. Auch unnutzbare Touchscreens an den Automaten sind keine Seltenheit.

Ganz ehrlich, Geldkarte? Das hat doch kein Mensch. Das System hat sich nie wirklich durchgesetzt und die Verkehrsbetriebe wären besser beraten, die Automaten entweder auf normale Kartenzahlung oder Scheine umzurüsten.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesbank: 12,67 Milliarden D-Mark noch im Umlauf
Olympische Winterspiele 2018: Russen dürfen starten
US-Weltraumpläne: Trump will Mond- und Marsmission


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?