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Raus aus dem Tief: Piratenpartei versucht es jetzt mit zwölf Themenbeauftragten

Die Piratenpartei stagniert seit Monaten auf einem Umfragetief von nur drei Prozent. Lange Zeit galt dort das Credo "Themen statt Köpfe". Nun sieht man ein, dass es ganz ohne Themenvertreter doch nicht geht. Dabei brachten Personen wie Johannes Ponader die Partei erst ins Tief.

Für das Thema "Transparenz" spricht künftig Anke Domscheit-Berg. Geht es um "Datenschutz" ist Katharina Nocun die zentrale Ansprechperson. Das Thema "Asylpolitik" vertritt Anne Helm. Die Wahl von Themenbeauftragten ist demnach ein Kompromiss. Allen Kandidaten wurden in einem offenen Prozess gewählt.

"Wir wollen möglichst flache und vernetzte Strukturen haben", meint Johannes Ponader. Er selbst wird sich zum kommenden Bundesparteitag in Neumarkt/Oberpfalz aus der Parteispitze zurückziehen und auch nicht erneut kandidieren. Im Bundestagswahlkampf will die Partei ihre IT-Kernthemen fokussieren.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Person, Thema, Piratenpartei, Parteitag, Tief
Quelle: www.tagesspiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2013 17:42 Uhr von no_trespassing
 
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Der Weg ist ja nicht schlecht, aber das große Thema IT ist derzeit nicht das, was den Bürgern unter den Nägeln brennt.

Eurokrise, Schuldenhaftung für andere, ESM, EFSF, Griechenland, Zypern, etc. ist es.

Gute Ansätze der Piraten sind zwar zu finden, aber sind dort wegen ihrer linkspolitischen Ausrichtung nicht mehrheitsfähig.

Dieses Plakat hier wird in manchen Piraten-Foren heftig diskutiert:

https://wiki.piratenpartei.de/...

Nur das übernimmt jetzt wohl eher die AfD.
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07.04.2013 18:01 Uhr von Sonny61
 
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Da will wohl einer den "Stöpsel" gefunden haben!
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07.04.2013 20:59 Uhr von derNameIstProgramm
 
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Ich finde das mit den Piraten sehr schade. Am Anfang hatte ich sie gewählt, weil sie gerade im IT Sektor einfach das Wissen mitbrachten, das den Politikern aus den etablierten Parteien fehlten. Durch die Ansage der Piraten am Anfang, sich nur bei IT einzumischen und den Rest die anderen machen zu lassen, waren sie für mich und meine Probleme mit der Politik genau das richtige.

Dann kam das Parteiprogramm das leider einige Bereiche auf eine Weise abdeckt mit der ich nicht zufrieden bin. Und dadurch war die Wählbarkeit für mich leider nicht mehr gegeben.

Da helfen mir leider auch keine Themenbeauftragte...

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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08.04.2013 14:21 Uhr von flexibell
 
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Die PIRATEN haben sich zu sehr von den anderen Parteien treiben lassen. Die ganze Argumentation "Die haben doch gar kein Programm" war nie ein Problem, sondern ein eigentlicher Vorteil.
Dass sie nun sehr viel Programm mit sehr vielen Menschen erarbeitet haben, lenkt ein wenig davon ab, worum es bei den PIRATEN nach wie vor geht.
- Neuer Politikstil, offene Strukturen für alle
- tatsächliche Demokratie, nicht nur Kreuzchen alle 4 Jahre
- Verbot (und Bestrafung) von Abgeordnetenbestechung
- Erhalt der Bürgerrechte, online und offline
- Verhinderung verfassungsfeindlicher Gesetze
- bundesweite Volksentscheide

Euro/Finanz/Wirtschafts-Krise sind doch nur Ergebnis eine intransparenten Lobby-Politik. Das wird nicht besser, wenn man weitermacht wie bisher.
Hoffentlich können das diese Themenbeauftragten der PIRATEN im Wahlkampf besser vermitteln als der bisherige Bundesvorstand!

[ nachträglich editiert von flexibell ]

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