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Offshore-Windparks zu teuer: Entfernung zur Küste soll geringer werden

Die Vorgabe bei der Planung von Offshore-Windparks war bislang, dass sie so weit von der Küste entfernt sein müssen, dass sie sowohl das Wattenmeer als auch Touristen nicht stören. Nun hat Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Reinhard Meyer, einen Kurswechsel eingeschlagen.

"Wenn man davon überzeugt ist, dass Offshore in der Nordsee für Deutschland eine Zukunft hat, muss man eventuelle Fehler analysieren, sich neu aufstellen und weitermachen", so Meyer. Die Kosten für Offshore-Parks auf hoher See explodieren, weshalb nun küstennäher gebaut werden soll.

Es sei bedenklich zu sehen, dass man im Zuge der weiten Entfernung der Parks von der Küste hohe Kosten in Kauf nehmen müsse, so Meyer. Länder wie Großbritannien oder Dänemark kämen deutlich schneller voran.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Küste, teuer, Entfernung, Windpark, Offshore
Quelle: www.shz.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2013 17:27 Uhr von Borgir
 
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War ja nur eine Frage der Zeit, bis sie auf die Idee kommen. Nordfriesland wird derzeit zugepflastert von Windrädern. Täglich kommen Neue dazu und verschandeln die gesamte Küstenregion. Jetzt soll auch noch vor der Küste ordentlich zugebaut werden. Ganz tolle Idee, das noch näher an die Küsten zu bauen. Und man denkt wieder nur an Urlauber: Ob die sich gestört fühle. Man, liebe Politiker, an norddeutschen Küsten leben auch andere Menschen als Urlauber.
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06.04.2013 18:57 Uhr von shadow#
 
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"Zu teuer" wegen der Leitungen.
Und dass man die grundsätzlich nur aus handgesponnenem mit Feenstaub versetztem Gold herstellen kann, hat Deutschland ja schon aus der Misere des restlichen Netzausbaus gelernt...

Aber Hauptsache, lästige Investitionen schmälern nicht den Gewinnzuwachs.

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