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Wer zahlt eigentlich, wenn der PKW durch ein Schlagloch beschädigt wird?

Eine derzeit oft gestellte Frage für PKW-Fahrer könnte lauten, wer denn zahlt, wenn das Auto durch ein Schlagloch beschädigt wird.

Die Antwort ist ganz einfach. Zahlen muss die Gemeinde, welche die Straße gebaut hat. Allerdings mit der Einschränkung, dass nachgewiesen werden muss, dass der Bauträger seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist.

Den Kommunen reicht es aber aus, wenn sie Schilder aufstellen. Dabei kann man als Autofahrer nicht davon ausgehen, dass Straßen ohne Schilder generell unbeschädigt sind. Man muss so fahren, dass man einem Hindernis ausweichen kann.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Auto / Straße & Verkehr
Schlagworte: Gericht, Schaden, PKW, Schlagloch
Quelle: www.autobild.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2013 14:07 Uhr von Borgir
 
+7 | -3
 
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Mit anderen Worten: Das nachzuweisen dürfte relativ unmöglich sein. Und Schilder aufstellen als nachkommen der Verkehrssicherungspflicht auszulegen ist auch lächerlich. Mir als Privatperson ist es nicht erlaubt, so meiner Pflicht nachzukommen. "Eingeschränkter Winterdienst" zum Beispiel zählt für Privatpersonen nicht als der Pflicht nachgekommen.
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06.04.2013 14:18 Uhr von quade34
 
+7 | -3
 
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Ja, das ist für den normalen Bürger nicht zu begreifen. Man zahlt Steuern, damit es Bürokraten gelingt uns aus zu tricksen. Die Ausbildung dieser Leute zum Abzocker, zahlen wir selbst.
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06.04.2013 15:01 Uhr von spencinator78
 
+0 | -6
 
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Warum die trotz doppelt erst gesperrt und dann plötzlich wieder da ist weiß wohl auch nur "Joe1405"

http://www.shortnews.de/...
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06.04.2013 17:10 Uhr von Crawlerbot
 
+2 | -1
 
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Das der spencinator78 nicht rafft ist ja logisch.

Hier stehen mehr und andere Informationen drin.

Zu hoch für spencinator78.
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06.04.2013 17:35 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -2
 
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ich hatte mir mit meinem auto im februar selbst auch einen schaden durch ein schlagloch zugezogen. die felge vom rechten vorderrad hatte sich dadurch verformt bzw. hatte danach eine unwucht und die stabilisierungsstange am selben rad war auch gebrochen. die reparatur hat mich fast 250 euro gekostet. war jetzt zwar für mich keine allzu schmerzliche summe, aber es ist dennoch verdammt ärgerlich. ich glaube, ich habe noch nie so schlechte straßen erlebt wie in diesem winter. auf die nächste heizkostenrechnung bin ich auch schon gespannt. dieser winter hat bei vielen leuten wirklich finanziell reingehauen und an den nerven gezehrt.
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07.04.2013 00:51 Uhr von Peter323
 
+3 | -0
 
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typisch deutscher Staat wie immer:

Achtung Straßenschäden Schilder => Keine Haftung bei Schäden
Achtung kein Winterdienst => Keine Haftung bei Unfällen im Winter, ganz gleich ob Person oder Auto

Dazu wird generell durch den Staat mit Salz gestreut, die kennen fast nix anderes, in unglaublichen Mengen natürlich.


Aus bürgerlicher Sicht:

Schilder aufhängen mit Aufschrift "Kein Winterdienst vor dem Grundstück => Gilt nicht, könnt ja jeder kommen und sowas aushängen... Also um 4 Uhr morgens aufstehen und Schnee/Eis räumen, aber WEHE man benutzt Salz, damit könnt man ja die Umwelt bzw. die Flora und Fauna zerstören.

Man zahlt zusätzlich Mrd. über Mrd. Euro als PKW und Mineralölsteuer und die zweigen das für Beamten- und Politiker-Pensionen ab, statt in den Straßenbau zu investieren, aber wenn mal was am Auto des "Zahlers" durch unsachgemäße Straßen passiert, wird das natürlich nicht übernommen.

Ach was reg ich mich auf, demnächst iss eh Staats- und Währungsreset

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