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Malediven: Vergewaltigungsopfer droht die Peitsche - Angst vor Tourismusboykott

Die Regierung der Malediven fürchtet, Touristen könnten die Inselgruppe boykottieren. Der Grund dafür ist ein fragwürdiges und drakonisches Urteil gegen ein Vergewaltigungsopfer. Ein 15-jähriges Mädchen wurde im Januar zu hundert Peitschenhieben und acht Monaten Arrest wegen "Unzucht" verurteilt.

Ermittler fanden in der Dusche auf dem Grundstück der Familie der 15-Jährigen ein totes Baby. So geriet das junge Mädchen in den Fokus der Ermittler des Inselstaats. Unter Mordanklage stehen jedoch die Eltern des Mädchens, der Vater zudem wegen jahrelanger Vergewaltigung seiner eigenen Tochter.

Zu dem harten Urteil gegen das Mädchen kam es auch, weil das Mädchen Sex mit einem weiteren Mann angab. Eine Online-Petition der Website "Avaaz" hat nach Bekanntwerden des Urteils zum Boykott des die Scharia anwendenden Staats aufgerufen und vereint dabei aktuell beinahe zwei Millionen Unterstützer.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Angst, Vergewaltigung, Peitsche, Malediven
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2013 20:43 Uhr von poseidon17
 
+29 | -3
 
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Wer die Petition unterstützen will, kann das hier tun:
https://secure.avaaz.org/...

Nein zur Scharia, auch nicht nur einen Millimeter, welches solche Urteile zulässt. Auch keine Scharia "Light" etwa im Familienrecht, in dem Frauen immer nur die Hälfte eines Mannes wert sind.
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05.04.2013 22:01 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -3
 
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Ich frage mich echt wie man sich für so ein fragwürdiges, tot langweiliges (ok Taucher mal ausgeschlossen) Reiseziel entscheiden kann. Es gibt 1000 Ziele die genauso ein Inselparadies bieten ohne das man in seiner Freiheit eingeschränkt wird.
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05.04.2013 22:04 Uhr von michel29
 
+12 | -2
 
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Egal wie der Club heißt, Verbieten sollte man alles was mit Religion zu tun hat, vielleicht fangen die Menschen dann endlich mal an selber nachzudenken (das eigene Handeln und Verantwortung übernehmen) ABER Dummheit kann man nicht verbieten (Zitat von dem Rösler, aus einem anderen Zusammenhang)

Ach ja, Minus klicken nicht vergessen...
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05.04.2013 23:09 Uhr von Katzee
 
+9 | -1
 
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Wer ein Kind so drakonisch dafür bestraft, dass ihm eine der schlimmsten Verletzungen zugefügt wurde, die einem Mädchen zugefügt können, handelt unmenschlich und gehört vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag angeklagt. Es wird Zeit, dass gegen die Menschenrechtsverletzungen durch islamische Hinterwäldler international vorgegangen wird. Religion ist eine Sache - Folter eine andere, und die Sharia steht für Folter.
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06.04.2013 15:21 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Na hoffentlich, boykottiert dieses Land, egal wie die sich jetzt besinnen.

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