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Papst Franziskus in Buch: Kirche darf sich nicht in Privatleben einmischen

Ein spanischer Gesprächsband aus dem Jahr 2010 enthält einen interessanten Dialog zwischen dem neuen Papst Franziskus und dem Rabbiner Abraham Skorka.

Darin lassen sich erstaunliche Ansichten des Papstes nachlesen, wie zum Beispiel: "Die Religion hat kein Recht, sich in irgendjemandes Privatleben einzumischen" und "Die Kirche ist eine Frau".

Trotz dieser fortschrittlichen Ansichten ist Franziskus in anderen Dingen so erzkonservativ wie sein Vorgänger. Die Homo-Ehe bezeichnet er etwa als "anthropologischen Rückschritt".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Papst, Kirche, Papst Franziskus, Privatleben
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2013 13:33 Uhr von NoPq
 
+3 | -1
 
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Jeder darf machen was er will, solange man sich an die Regeln hält ^^

Seeehr liberal
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05.04.2013 13:49 Uhr von Didatus
 
+10 | -1
 
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Und was ist bei der Aussage, die Homo-Ehe sei ein "anthropologischen Rückschritt" nun schlimm? Jetzt auf keinen Fall falsch verstehen. Ich habe nichts gegen Homo Ehe. Aber wenn er die Homo Ehe als "anthropologischen Rückschritt" bezeichnet, sagt er nur, dass es aus naturwissenschaftlicher Sicht* ein Rückschritt ist, womit er im Prinzip auch recht hat, da in der Homo Ehe eine natürliche Fortpflanzung nicht so ohne weiteres möglich ist.
Das ist also keine ideologische oder moralische Aussage, sondern eine rein Naturwissenschaftliche. Ober der Franziskus auch noch eine andere Aussage diesbezüglich getroffen hat weiß ich nicht und kann ich daher auch nicht kommentieren. Nur das was oben von ihm zitiert wurde, ist meinem Verständnis nach nicht verwerflich, sondern rein naturwissenschaftlich betrachtet.
Und nochmal: Wegen mir kann jeder heiraten, wen er will. Wenn dann ein homosexuelles Paar auch ein Kind adoptiert, kann man bei denen wenigstens auch sicher sein, dass es ein Wunschkind ist und kein "Unfall".

*
http://de.wikipedia.org/...
Als Anthropologie wird im deutschen Sprachraum ... in erster Linie die naturwissenschaftliche Anthropologie (auch physische Anthropologie) bezeichnet. Der Mensch wird im Anschluss an den englischen Naturforscher Charles Darwin und die Evolutionstheorie als ein biologisches Wesen betrachtet.
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05.04.2013 15:16 Uhr von Akaste
 
+3 | -3
 
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die ehe an sich ist anthropologisch sinnlos, von daher, wen juckts?
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05.04.2013 19:34 Uhr von ROBKAYE
 
+0 | -0
 
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Ebenso der Staat...

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