05.04.13 12:01 Uhr
 5.364
 

TV-Empfang: Internet wird Kabel und Sat bald ersetzen

"Ich könnte mir vorstellen, noch im Jahr 2013 mein TV-Abo über Kabel oder Satellit zu kündigen und durch ein Streaming-Abo via Internet zu ersetzen." Diesem Satz stimmen laut einer Studie des Hardware-Herstellers Belkin 39 Prozent aller befragten zwischen 18 und 34 zu.

Somit können sich Anbieter von Kabel- und Sat-TV wohl auf bittere Zeiten einstellen. 41 Prozent der 18- bis 34-Jährigen möchten als Hauptquelle für den Medienkonsum in diesem Jahr ihren Computer nutzen.

Bei den älteren Zielgruppen zeichnet sich der Trend zum IP-basierten TV-Empfang noch nicht so stark ab. Nur 20 Prozent der über 55-Jährigen können sich den Verzicht auf Sat-Anlage und Kabel-Buchse vorstellen.


WebReporter: donalddagger
Rubrik:   High Tech / Internet
Schlagworte: Internet, TV, Kabel, Empfang
Quelle: www.chip.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.04.2013 12:21 Uhr von benni-88
 
+26 | -1
 
ANZEIGEN
sowas vermute ich wird so schnell nicht klappen das wären ja einige trabytes an daten für praktisch jeden
Kommentar ansehen
05.04.2013 12:25 Uhr von donalddagger
 
+5 | -12
 
ANZEIGEN
sehe jetzt seit 2 jahren über vodafone tv und habe keine probleme. meine telefonbuchse und der router sind nur 50cm von der glotze entfernt, weshalb ich nichts über wlan empfangen muss. für 9,95 im monat bekomme ich das komplette paket inkl. festplatten-receiver und knapp 30(!) hd-sendern (alle, die bei hd+ dabei sind und noch ein paar mehr). sat kommt bei mir wegen der hausverwaltung nicht in frage und bei kabel gibt´s für´s gleiche geld nichts vergleichbares. dass vodafone weiss, was ich mir wann ansehe ist mir relativ egal und die 1-2 sekunden zeitverzögerung sind mir ebenfalls ziemlich wurst. das ganze läuft über 16.000er dsl, von dem ca.10.000 vom tv beansprucht werden (natürlich nur, wenn ich auch fernsehe). zum normalen surfen im internet reichen mir die restlichen 6.000 ohnehin locker aus. bild & ton sind in jeder hinsicht mit sat & kabel vergleichbar.
Kommentar ansehen
05.04.2013 12:27 Uhr von Flaming
 
+24 | -0
 
ANZEIGEN
hahaha

die Telekom und Kumpanen schaffen bei uns in der Gegend (3km zwischen zwei Städten) nicht mehr als DSL 6000, wovon normal nur 2000 oder weniger ankommen.
Von den richtig ländlichen Gebieten kaum zu sprechen, bis auf diejenigen die das selbst in die Hand nehmen leben die ja noch im Internetmittelalter. Neulich war hier mal eine News über DSL- Verfpgbarkeiten mit Karte. Danach hätten 40% nicht mal die Chance IPTV qualitativ astrein zu empfangen. Die sollen mal ihren Arsch bewegen und ausbauen.
Kommentar ansehen
05.04.2013 12:29 Uhr von saber_
 
+27 | -1
 
ANZEIGEN
wenn man "bald" mit "in 100 jahren" ersetzt, dann passt der titel!


mal angenommen es wuerde mal endlich auch sender geben die mal an blue rays rankommen mit 1080p und 5mb/s datenrate...

dann noch 2 fernseher im haus... also 10 mb/s...

dann noch 2 PCs, tablet, handy... also das macht dann nochmal 10 mb/s


somit braeuchte man mindestens eine 200 mbit leitung...


und in deutschland diskutiert man ueber die reduzierung des datenvolumens bei flatrates auf 100gb im monat...



die news ist also sehr utopisch...
Kommentar ansehen
05.04.2013 12:41 Uhr von Seriouz
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
Dank der Drosselung wird es hier wohl noch etwas dauern.
Und wenn es dann soweit ist, dann werden sich die großen Konzerne eine goldene Nase verdienen.
Noch mehr als sie es jetzt schon tun!

von einem anderen Forumuser:


Für alle die nicht verstehen worum es eigentlich geht.
Nein die Telekom will von euch nicht mehr Geld !!!! Also warum machen sie das:

Also das Netz in Deutschland ist am Ende und bald überlastet. Grund sind die Clouddienste.

Über eure Leitungen kommt alles mögliche an ob nun DSL 2000 oder VDSL 50 000 oder LTE 100 000 es ist egal am Ende kommt alles an einem Knoten zusammen und der kann nur eine bestimmte Menge an Daten übertragen.
Diese Knoten sind dicht weil zu wenig investiert wurde und nun mus man den traffic der über diese Knoten geht limitieren.
Man führt also die drosselung ein. Beispiel 75GB im Monat bei DSL 16 000.
Was bedeutet das real?

Real ist es so das alle Verträge haben die von TAg x zu Tag x gehen. Also nicht vom 1. zum 1. sondern vom 16. zum 16. oder 3. zum 3.

Die Telekomnutzer verteilen sich also gleichmässig über den Monat weil alle Kunden einen anderen Tag im Monat haben wo sie neu starten. Wäre das nicht so würde das übrigens nicht richtig funktionieren

Ein Beispiel:
Also Nutzer 1 startet am Tag 1 und ballert alle 75Gb raus.
Nutzer 2 startet am Tag 2 und ballert alle 75Gb raus usw..
Am ende startet Nutzer 30 und ballert am 30. alles raus.

Da jeder Nutzer an seinem 2. Tag nun gedrosselt ist. Haben 30 Nutzer 75GB am Tag gezogen und in Summe 2,2TB Traffic gemacht. Man kann auch sagen: 30 Nutzer haben sich die Leitung von einem Nutzer geteilt. Oder anderst gesagt die Kapazität der Knoten kann bestenfalls um das 30 Fache gesenkt werden.

Natürlich ist mein Beispiel der best mögliche Fall die Wahrheit liegt irgendwo darunter.

Was bedeutet das:

- Die Maximale Last im Netz kann so exakt ermittelt werden im Schnitt den die Last wird sich über den Monat verteilen. Jeden Tag wird woanders ein Kunde gedrosselt am Knoten.
- Die Maximale Last sinkt nun die Bandbreite im Netz für den einzelnen Kunden steigt.

Ergebnis:

- Nun sind die Bandbreiten immer da und keiner kann wegen der Bandbreite meckern.
- Das Netz mus nicht mehr ausgebaut werden da egal was kommt keiner mehr Traffic über ( DSL Kunden * 75GB / 30 Tage im Monat ) durch die Leitungen jagen kann am Tag.
Rechenbeispiel nur für DSL 16000 Kunden.

Aus diesem Grund ist es Fraglich ob die Telekom überhaupt zusatztraffic anbieten wird. Den das will sie gar nicht.
Sie will wieterhin ihre 40 Euro für das DSL im Monat haben, ohne das Netz ausbauen müssen.
Am Ende gibt es dann irgendwan einen riesen Knall aber das ist Egal in einer AG für die maximal das nächste Jahr zählt in den Büchern.

Egal wie es kommt die Telekom ist der Gewinner und der Kunde wird gechädigt.
Zusatzpackete an Traffic falls es diese überhaupt gibt werden sehr teuer sein.
Alternativ stehen flats auf URL im Raum.
DH für 5 Euro im Monat könnt ihre euch die Youtube URL frei kaufen und zählt nimmer im traffic mit.

Letzteres halte ich für wahrscheinlicher den die Telekom will an den Clouddiensten mitverdienen.
Da Enternain schon kostenlos sein soll zeigt dies ja die Richtung auf.


[ nachträglich editiert von Seriouz ]
Kommentar ansehen
05.04.2013 12:42 Uhr von Delios
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Irgendwas beißt sich hier.
Die Telekom will Schritt für Schritt die Flatrates abschaffen.
Und jetzt kommt das hier. Wie soll das funktionieren wenn das Datenaufkommen immer höher wird?
Kommentar ansehen
05.04.2013 12:50 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -11
 
ANZEIGEN
@Susuk
IPTV belastet mitnichten die Internetverbindung!

Bei allen IP-basierten Anschlüssen wie bspw. der der Telekom, wird das IPTV Signal via Multicast geliefert. Du kannst also trotz laufendem Fernseher absolut problemlos ins Internet und mit voller Bandbreite arbeiten.
Einzig problematisch könnte es werden, wenn
a) der Router nicht genug Hardwareressourcen hat
b) der Switch im Heimnetz kein Multicast-Filtering beherrscht, da sonst alle Geräte, insbesondere auch WLAN, beeinträchtigt werden.

@benni-88
wie schon erwähnt, wie IPTV via Multicast ausgeliefert. Der Traffic ist also vollkommen unerheblich in Bezug auf die Bandbreite. Läuft im Prinzip genauso wie beim heutigen Kabelanschluss, wo ebenfalls via "Multicast" das TV-Signal geliefert wird. Deswegen wird jedenfalls nicht das Internet "verstopft" oder langsamer.

@saber_
Gleiches gilt auch für dich.
MulticastTraffic belastet bei IP-Anschlüssen NICHT die verfügbare Bandbreite!
Zudem kommt die Rechnung dazu, dass die Bandbreite nicht durchweg von allen Geräten voll ausgelastet wird.

Die News mag durchaus fraglich sein, aber ist durchaus logisch. Der aktuell schnellste Übertragungsweg ist derzeit die Glasfaser. Da kann man den Kabelanschluss über DOCSIS noch so sehr aufbohren, aber man wird niemals an die mögliche maximale Bandbreite der Glasfaser heran kommen.
Klar, es dauert noch Jahre, bis überall die Glasfaser liegt, aber faktisch spricht alles ausschliesslich für die Glasfaser.

EDIT: Hinzu kommt übrigens, dass die IPTV Bandbreite vollkommen unbeeinflusst ist von einer möglichen Drosselung eines Telekom-Anschlusses, sollte sowas irgendwann mal doch kommen, wovon ich derzeit noch nicht ausgehe

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
Kommentar ansehen
05.04.2013 12:59 Uhr von saber_
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire


"Bei allen IP-basierten Anschlüssen wie bspw. der der Telekom, wird das IPTV Signal via Multicast geliefert. Du kannst also trotz laufendem Fernseher absolut problemlos ins Internet und mit voller Bandbreite arbeiten."


da hast du natuerlich absolut recht! das ist ja schliesslich der sinn der sache!


aber du verstehst das grundlegende problem nicht...

was wenn also auf zwei fernsehern im haushalt verschiedene inhalte angeschaut werden (je 50mbit)...und nebenher surfen noch paar leute (hd-stream auf youtube, backup auf die cloud etc etc)...und das wieder mit 100 mbit...

am ende brauchst du eine 200mbit leitung!


wenn die fernseher aus sind hast du dann eben 200 mbit fuers internet.... wenn einer an ist hast du halt 150 mbit fuers internet.... etc


multicast senkt nicht die benoetigte bandbreite und der traffic entsteht trotzdem!




"EDIT: Hinzu kommt übrigens, dass die IPTV Bandbreite vollkommen unbeeinflusst ist von einer möglichen Drosselung eines Telekom-Anschlusses, sollte sowas irgendwann mal doch kommen, wovon ich derzeit noch nicht ausgehe"


wie gesagt... der traffic faellt trotzdem an... und das muss die infrastruktur erst einmal vertragen koennen.... und das kann sie (stand heute) einfach nicht


[ nachträglich editiert von saber_ ]
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:09 Uhr von Pils28
 
+1 | -6
 
ANZEIGEN
Die 10mbit down hat man doch wohl über. Ich zahl irgendwie 20€ für 150mbit mit irgendwie ein paar PayTV Paketen. Statt IPTV nutze ich aber viel mehr Mediatheken und Piratebay. Schrott bleibt auch in HD noch Schrott. Der Trend sollte dahin gehen, dass man gar kein Fernsehen mehr guckt. Gibt es alles besser und billiger online.
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:09 Uhr von Zeus35
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Was für ein Blödsinn. Der Großteil Deutschlands kriecht immer noch mit besserem ISDN durchs Internet, weil die Aktiengesellschaften keinen Netzausbau betreiben wollen.

Auf "dem flachen Land" wird man noch lange auf Kabel- und Sat-TV angewiesen sein. Dazu kommt das Vorhaben eventuell wieder Volumentarife einzuführen.
Wenn der Gesetzgeber nicht wie andere Länder die Netzneutralität vorschreibt ist es mit dem freien IPTV sowieso Essig.

@ SN
Beim Multicast-Verfahren erhalten gleichzeitig alle Empfänger dieselben Daten vom Sender. Dadurch ist zunächst nur lineares Broadcast-TV möglich (linear, da die Reihenfolge der Sendungen nicht vom Benutzer beeinflussbar ist). Das entspricht im Wesentlichen dem Prinzip des Rundfunks. Gegenüber Unicast hat Multicast den Vorteil, dass die Netzlast für den Sender weniger mit der Anzahl der Teilnehmer steigt. In Empfängernetzwerken steigt die Netzlast dennoch erheblich. Allerdings ist ein Video-on-Demand-Dienst nicht möglich.

Multicast hat nichts mit dem Bandbreitenverbrauch zu tun. Wenn das stimmen würde bräuchte es keine Mindestgröße in der Anschlußbandbreite.
Natürlich belastet IPTV die Bandbreite, oder werden die Daten zu deinem Router teleportiert? -.-
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:11 Uhr von jschling
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
die Telekom denkt darüber nach das Volumen zu deckeln (75GB halte ich auch für völlig ausreichend), was aber nicht das Telekom IPTV beinhaltet, das wird rausgerechnet

via Kabel kann ich mir vorstellen, dass ein Wechsel in wenigen (5-8) Jahren machbar ist und vollzogen wird, denn Internet bieten die Kabelanbieter eh an (bester Geschäftszweig) und so muss man nicht 2 "Verbreitungstechniken" in Stand halten (und hat damit auch automatisch die notwendige Bandbreite frei). Zudem ist das Thema TV-Hacking/Sharing damit erledigt *g*. Man sollte daher auch nicht standarisierte Methoden erwarten, sondern ein Protokoll, was dann nur der Anbieter-eigene Receiver unterstützt und da sind die ja immer ganz heiss drauf, allen vorran Unitymedia, die wie immer völlig kundenfreundlich, die Grundverschlüsselung Anfang Januar aufgehoben haben - zum Weihnachtsgeschäft war das offensichtlich noch nicht möglich :-(((

via Sat arbeitet zumindest die SES an einer IP-basierenden Übertragungslösung. Allerdings gehts da nicht um Internet, sondern um Streams auf IP-Technologie, weil sich diese für den Endkunden einfacher verteilen und komfortabler nutzen lässt

Besonders bei HD-TV sehe ich im jetzigen Kabel und der aktuellen Übertragungstechnik deutlich sichtbare Qualitätsnachteile zum hochwertigerem Satsignal. Wenn ich das mit IPTV vergleiche, z.B. Zatoo bietet HD-Sender an, aber gibts ja auch so in den Mediathekenn: HD-Videos kommen da nicht ansatzweise an die herkömmliche Technik ran (nicht mal an Kabel-TV)

PS: die Technik geht ja schon Richtung 4k-HD, was mit gewünschter Programmvielfalt eigentlich nur via Sat zu realisieren ist

[ nachträglich editiert von jschling ]
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:12 Uhr von das kleine krokodil
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire
Multicast funktioniert aber nur bei dem Live TV.
Bei den ganzen VoD angeboten klappt das schon nicht mehr mit Multicast (und das schließt das VoD der Telekom, Video on Demand von anderen Anbietern und Mediatheken der Sender ein).
Realistisch gesehn ist der Bedarf an Bandbreite schon heftig.

Übrigens durfte ich es selber mal erleben wie es in der Praxis ist 16 Mbit DSL mit 2 TV geräten und Entertain. Da konnte man Libre Office gerade ml mit 50Kb/s laden während die TV geräte an waren, erst als eines ausgeschaltet wurde (bzw. der Receiver) hatte man eine vernünftige Bandbreite.
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:16 Uhr von rhubby
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Selten so einen Quatsch gelesen. Selbst beim Platin-Ausbau der Netze ist das nie zu machen. Mal abgesehen, 3 HD Fernseher die laufen im Haushalt. Dann reicht ein 50 mBit Anschluß nicht.
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:17 Uhr von V3ritas
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
Die können das ganze TV Programm behalten, ist mir ganz gleich ob die verblödung über Kabel oder Internet kommt.

Das TV Programm kotzt mich dermaßen an, dass ich schon seit Monaten nur noch Youtube Videos gucke, statt Fernsehen. Da kann ich wenigstens selbst entscheiden was ich sehe und brauch mir nur ein paar Sekunden Werbung gefallen lassen.
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:19 Uhr von Zeus35
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Seriouz
Jaja, schön viel geschrieben und an der Realität vorbei. Die Netze sind dicht? Wenn das so wäre könnte man wohl kaum Server mieten mit einigen Terabyte pro Tag für wenige Euro im Monat. Schau dir mal die Preise an.

Die Tatsache, dass die Telekom den Traffic ihrer eigenen Multimediapakete nicht anrechnen will zeigt eigentlich nur eins, man will die Netzneutralität abschaffen und sich damit einen Vorteil für die eigenen Produkte schaffen.
Nur darum geht es, mehr nicht.
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:21 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@saber_
"wenn die fernseher aus sind hast du dann eben 200 mbit fuers internet.... wenn einer an ist hast du halt 150 mbit fuers internet.... etc"
Bei den bisherigen "Standardanschlüssen" der Telekom ist dies der Fall.
Bei FTTH (Glasfaseranschlüssen) wird das IPTV-Signal per Multicast auf VLAN7 geliefert/eingespeist und beeinflusst hier nichtmal ansatzweise die Bandbreite des Anschlusses.
Hier können die vollen 100 oder 200 MBit durch die Leitung, auch wenn 2,3 oder 4 Fernseher mit IPTV laufen.
Gerade das ist ja der Vorteil des Multicasts auf VLAN7

Bei kupferbasierten Anschlüssen ist eben derzeit noch das Handling etwas anders, könnte aber prinzipiell ebenfalls über VLAN7 ausgeliefert werden, wobei dann aber die Kupfer irgendwann der bremsende Faktor ist.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:32 Uhr von CPSmalls
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
genau der netzausbau ist auch so klasse wenn viele leute noch mit max. dsl1000 am start sind. pff erst ausbauen, dann machen!
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:37 Uhr von Katerle
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
seit wann benötigt man ein tv-abo wenn man sat schauen möchte, ein abo kommt erst bei pay-tv ins spiel

und der stream für iptv und kabel-tv ist meist eh nur ein weiter geleitetes sat-signal, von derher wird es ohne sat nimmer gehen
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:42 Uhr von saber_
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire


woher kommen bitte deine daten aus dem multicast?! kannst du zaubern!?


wenn ein haushalt 100mbit an IPTV und 100mbit an internet braucht, dann muessen 200 mbit durch die leitung!

schau dir mal den beitrag von Zeus35 an...


der sender schickt also ein datenpaket ins netz.... genau dieses datenpaket kann von allen empfaengern ueber multicast empfangen werden....


hocken nun alle empfaenger im selben kabel, so ist die bandbreite gering.... und nun stell dir vor das kabelnetz waere wie ein baum mit aststruktur und alle empfaenger sitzen in der aeussersten spitze des baumes....


meine rechnung ist dabei das worst case szenario mit nur einem einzigen empfaenger im strang... fuer diesen muesste volle bandbreite durchgeschickt werden...
Kommentar ansehen
05.04.2013 13:52 Uhr von jo-82
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Das können die direkt mal vergessen, wenn die Tkom ihre Drossel einführt. Dann ists nach 3-4 Tagen essig mit TV kucken. ;-)
Kommentar ansehen
05.04.2013 14:13 Uhr von Joker01
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
totaler Schwachfug! Solange TV-Empfang über Sat kostenlos ist, wird sich ein überteuerter Streaming-Abo niemals durchsetzen!
Kommentar ansehen
05.04.2013 14:42 Uhr von MBGucky
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ Seriouz

"Die Telekomnutzer verteilen sich also gleichmässig über den Monat weil alle Kunden einen anderen Tag im Monat haben wo sie neu starten."

Das ist aber genau falsch! Obwohl es logischer wäre, wenn sie es so machen würden.

Tatsächlich geht der Abrechnungszeitraum für das Trafficlimit bei der Telekom vom 1. bis zum 31. und bei Vodafone vom 12. bis zum 11. des Monats. Das gilt unabhängig davon, wann der Vertrag des Kunden tatsächlich begonnen hat. Ich hatte damit zum Beispiel bei meinem Wechsel von Telekom zu Vodafone den Vorteil, dass ich vom 1. bis zum 5. (Tag des Wechsels) noch viel über Telekom saugen konnte und dann ab dem 6. bis zum 11. noch mal das komplette Trafficlimit von Vodafone. Am 12. wurde dann der Zähler wieder zurückgesetzt.
Kommentar ansehen
05.04.2013 14:45 Uhr von VisM
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Tjaja das Fernsehen kommt übers Internet, aber das Internet kommt übers Glasfaserkabel der Kabeldienstleister ;) Dementsprechend kann man nur bedingt von ersetzen reden, schließlich ist der Standardtelefonanschluss derzeit oft weniger Leistungsfähig.
Kommentar ansehen
05.04.2013 15:49 Uhr von jupiter_0815
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Freund von mir hat auf´m Ländlichen Land eine 700kb Leitung. Seit jahren. Ausbau? Jahre... Viel spaß bei Tv über Internet....
Kommentar ansehen
05.04.2013 16:05 Uhr von Peter323
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Der Großteil der Menschen dümpelt mit Schmalspur Internet vor sich hin.

Da funktioniert definitiv kein HD TV.

Selbst die, die angeblich 16.000 gebucht haben, haben in der Realität oft nur 8000 oder sogar weniger und wissen das meist selbst nichtmal.

Ich hab unitymedia 100 Mbit und hab die auch, aber ich lebe auch direkt in Frankfurt und habe noch dazu ein Kabelanschluss, was der Großteil einfach nicht hat.

Klar irgendwann in Zukunft wird das normale Fernsehen ausgedient haben und jeder hat schnelles internet und schaut alles on demand. Das steht absolut außer Frage. Nur im Moment ist es einfach noch nicht absehbar.

Refresh |<-- <-   1-25/45   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht