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USA: Unschuldig zum Tode Verurteilter musste 26 Jahre um Entschädigung kämpfen

Randy Steidl musste 17 Jahre im Todestrakt verbringen für einen Doppelmord, den er nicht begangen hat. Er wurde 2004 aus dem Gefängnis entlassen, nachdem forensische Beweise belegten, dass zwei Zeugen gelogen hatten.

Er kämpfte 26 Jahre vor Gericht gegen die beiden Personen, die für seine Verurteilung verantwortlich waren. Erst letzte Woche wurde der Gerichtsstreit beendet. Man einigte sich auf eine Entschädigung in Höhe von 3.5 Millionen US-Dollar.

Herb Whitlock wurde ebenfalls für den Doppelmord zum Tode verurteilt. Er wurde 2008 aus der Haft entlassen. Er hatte fast 21 Jahre im Todestrakt verbracht. Auch er zog gegen die Verantwortlichen vor Gericht und handelte eine Entschädigung aus. Wie hoch die Summe ist, wurde nicht veröffentlicht.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Entschädigung, Verurteilter, Unschuldig
Quelle: www.illinoistimes.com

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05.04.2013 19:33 Uhr von Chefkoch83
 
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Traurig das man nach solch einer Zeit noch um eine Entschädigung kämpfen muss. Dann hat man besseres zu tun als von einem zum nächsten Gerichtstermin zu hetzen...

OT:
Wenn er 2004 wegen erwiesener Unschuld frei gekommen ist kann er "nur" 9 Jahre lang um eine Entschädigung gekämpft haben. Oder sehe ich hier was falsch?

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