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Fußball: Rassistisch beleidigter Torwart von Verband gesperrt (Update)

Vor rund zwei Wochen beschwor der Fall des Torhüters Ikenna Onukogu besonders im Internet viel Empörung. Der Keeper von Hertha Hamborn war im Rahmen eines Bezirksligaspiels aufs übelste rassistisch beleidigt und mit Gegenständen beworfen worden. Eine Flasche flog zurück (ShortNews berichtete).

Nun sperrte der Fußball-Verband Niederrhein den Torhüter bis zum neunten Mai. Die Anhänger der gegnerischen Mannschaft, sowie der Verein selbst, blieben dagegen ohne Strafe. Grund dafür war die Aussage des Schiedsrichters, die Schmähungen nicht bemerkt zu haben.

Onukogu hatte den Referee allerdings im Laufe der Partie wiederholt auf die auffälligen Sprüche hingewiesen. Das aufgrund der Zwischenfälle in der 88. Spielminute abgebrochene Spiel wurde mit einem 2:0-Erfolg für das gegnerische Team gewertet.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Update, Sperre, Torwart, Verband
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2013 10:48 Uhr von brycer
 
+8 | -18
 
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05.04.2013 10:52 Uhr von NoPq
 
+11 | -3
 
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"Eine Flasche flog zurück" inkl. Bild -> Raskolnikow hat nichts verschwiegen.

Die Sache stinkt bis zum Himmel. Der Schiri scheint auf dem rechten Ohr taub zu sein.
Seine Reaktion ist nicht die beste, aber sie ist absolut nachvollziehbar. Die Reaktion des Fußballverbands Niederrhein allerdings nicht.
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05.04.2013 11:02 Uhr von brycer
 
+2 | -12
 
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05.04.2013 11:26 Uhr von Jolly.Roger
 
+15 | -3
 
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Seltsam, sonst sind die Verbände doch so um den Kampf gegen Rassismus bemüht.
Dass hier Türken den Rassismus ausgeübt haben, scheint die Sachlage dann plötzlich umzudrehen. Sind jetzt die rassistischen Türken die Opfer?

"Das Verfahren des Verbands gegen Dostlukspor wegen rassistischer Beleidigungen wurde eingestellt, da der Schiedsrichter behauptete, nichts von den Schmähungen mitbekommen zu haben - obwohl Onukogu den Referee noch während der Partie auf die Beleidigungen aufmerksam gemacht hatte. Dagegen hatte Hamborns Trainer, Aydin Erdal, Onukogus Aussagen bestätigt: "Er war das Opfer, und der Fußballverband hat ihn zum Täter gemacht", wird der Trainer in der Münchner "Abendzeitung" zitiert."
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05.04.2013 11:46 Uhr von psycoman
 
+13 | -0
 
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Selstsam, dass die Fans, die den Torwart rassistisch beleidigten und eine Flasche nach ihm warfen, die er dann aus Wut zurück warf, nicht belangt werden sollen.

Natürlich ist die Reaktion des Mannes nicht in Ordnung, aber verständlich, da er zuerst angegriffen wurde.
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05.04.2013 11:54 Uhr von sicness66
 
+10 | -0
 
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Und morgen sehen wir wieder die Schlipsträger in der Bundesliga mit ihrem Logo gegen Rassismus. Dass in den unteren Ligen solche Gebaren kein Einzelfall ist, ist allen klar. Dass nun aber auch der Verband sich auf die Seite der Hetzer stellt eine neue Qualität.
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05.04.2013 12:20 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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"...und eine Flasche nach ihm warfen, die er dann aus Wut zurück warf..."

Das wurde beim Verfahren ja als "nicht haltbar" abgetan, weil der Schiedsrichter, der zuvor auch die rassistischen Beleidigungen nicht gehört hatte, angab, dass die Flasche von Onukogu selbst war.

Er hört die Beledigungen nicht, kann aber genaue Auskunft über eine Wasserflasche machen....^^
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05.04.2013 12:39 Uhr von Raskolnikow
 
+4 | -0
 
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In der Quelle zur ursprünglichen News, die Mitte März kam, hieß es, der Schiedsrichter sei selbst von dem Verhalten der Zuschauer eingeschüchtert worden und hätte sich nicht getraut, diese zur Disziplin aufzurufen...

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