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Amazon: Mitarbeiter streiken erstmals wegen Dumpinglöhnen

Mitarbeiter des riesen Konzern Amazon wollen nun streiken. Jetzt wehren Sie sich zum ersten Mal.

Ganze 97 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder waren dafür. Amazon hat 1.200 Festangestellte und 800 befristete Arbeiter. Wegen schlechter Arbeitsbedingungen kam Amazon in letzter Zeit oft in die Schlagzeilen.

Die Gewerkschaft verlangt 11,69 Euro für Hilfsarbeiter im Lager und 12,18 Euro für reguläre Lagerarbeiter. Außerdem soll Urlaubs- und Weihnachtsgeld ausgezahlt werden.


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WebReporter: MrGorbatschow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Amazon, Gewerkschaft, Lohn
Quelle: www.faz.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2013 10:33 Uhr von Teitei
 
+8 | -1
 
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Nicht schlecht, aber das sollten die endlich auch mal für die gesamten Paketfahrer fordern, die offiziell ca. 6,30 € (wenn überhaupt) und inoffiziell ca. 3 € brutto die Stunde arbeiten gehen. Wer soll davon leben?

btw: Der News-"Checker" war gerade im Urlaub oder wie?
"des riesen Konzern" - "des riesigen Konzerns" oder "des Riesenkonzerns"
"wehren Sie sich" - "wehren sie sich"

[ nachträglich editiert von Teitei ]
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05.04.2013 11:13 Uhr von SyXxPaC01
 
+6 | -1
 
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Toll dann bekommen die Ihre Gehaltserhöhung auf kosten von späteren Kündigungen
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05.04.2013 11:29 Uhr von NetCrack
 
+8 | -2
 
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Also so richtig Verständnis hab ich dafür nicht. Ich meine Sie haben ja den Arbeitsvertrag vorher gesehen, gelesen und unterschrieben - waren also scheinbar mit den Bedingungen einverstanden. Das hätten die Amazon-Mitarbeiter ja damals schon sehen können/sollen/müssen dass es Ihnen zu wenig Geld ist oder?
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05.04.2013 12:25 Uhr von xdamix
 
+8 | -0
 
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11,69 oder 12,18 für Lagerarbeiten...das wären bei 172 Std. fast 2100€!
Eine ehem. Kollegin mit 20 Jahren Berufserfahrung in der Buchhaltung hat dies grad mal bekommen (auch wenn man selber Schuld ist...).
Nicht schlecht. Vllt sollte ich mich da mal bewerben! ;-)
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05.04.2013 12:26 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -4
 
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Sehr lustig wie hier wieder gegen Amazon gehetzt wird nur weil die ganz normalen Tarifverhandlungen stocken :)

Vorher wird 10,66 € gezahlt danach soll dann 11,69€ gezahlt werden. Ich bin entzückt.

Und ein ausgebildeter Lagerarbeiter soll nur 40 Cent mehr bekommen wie ein HiWi?? Lohnt sich ja wirklich Zeit in Bildung zu investieren scheinbar
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05.04.2013 12:26 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@NetCrack

"Also so richtig Verständnis hab ich dafür nicht. Ich meine Sie haben ja den Arbeitsvertrag vorher gesehen, gelesen und unterschrieben - waren also scheinbar mit den Bedingungen einverstanden. "

Löhne werden regelmäßig neu ausgehandelt. Genau so wie Preise auch nicht immer gleich bleiben. Amazon verkauft seine Waren auch nicht zum gleichen Preis wie vor 10 Jahren.
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05.04.2013 12:28 Uhr von artefaktum
 
+0 | -3
 
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"Und ein ausgebildeter Lagerarbeiter soll nur 40 Cent mehr bekommen wie ein HiWi??"

Willkommen in der freien Marktwirtschaft! Preise und auch Löhne sind Verhandlungssache. Wenn du "Festlöhne" willst, bist du vielleicht besser im Sozialismus aufgehoben.
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05.04.2013 12:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -2
 
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@NetCrack
Niemand arbeit freiwillig bei Amazon und Co.
Du wirst arbeitslos und das Arbeitsamt zwingt dich zu Amazon. Entweder du nimmst den Dumping-Vertrag an - oder du wirst sanktioniert. Den Ämtern ist es nämlich egal ob du davon leben kannst. Das ist ja die Masche dieser Billigsklaver.
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05.04.2013 13:07 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -1
 
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Also irgendwie kann das doch alles nicht stimmen. In meiner letzten Firma, einem Elektrounternehmen, haben durchaus fähige Elektriker nur 11,50 bis 12,50 bekommen. Die Helfer irgendwas um die 9€ und der ungelernte Lagerist 7,50.
Gut, der Laden war auch ziemlich am Boden und ist letztendlich auch eingegangen, aber dagegen klingt Amazon ja richtig klasse.
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05.04.2013 16:01 Uhr von NetCrack
 
+3 | -5
 
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@ThomasHambrecht
tja sorry, aber dann hätten die Hartz IV Empfänger vielleicht in der (Berufs)Schule besser aufpassen sollen, dann wären Sie auch jetzt in den meisten Fällen nicht gezwungen irgendwelche Hilfsjobs zu erledigen. Davon abgesehen sind sie ja nicht gezwungen Leistungen des Jobcenters in Anspruch zu nehmen, wenn Sie sich doch drauf einlassen müssen Sie halt nach den Regeln der BA spielen. Wenn mir meine gegenwärtige Karrieresituation nicht passt muss ich halt zusehen dass ich mich durch Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungen auf nen Stand bringe der für mich akzeptabel ist oder eben mit niedrigen Löhnen / Hartz IV-Sätzen klar kommen.
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05.04.2013 18:28 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -0
 
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@NetCrack
Du hast nicht unbedingt unrecht mit deinen Äußerungen, aber du machst es dir zu leicht!
Es gibt in Deutschland zahlreiche Regionen wo Fachkräfte nicht gebraucht werden, bzw. sie "zu teuer" sind.
Das ist insbesondere für ältere Leute ein Problem die schon Wurzeln gefasst haben und nicht wegziehen wollen/können.

Ich habe mich weitergebildet und trotzdem bekomme ich hier in der Region nirgendswo einen Job.
Während man mich in Süddeutschland mit Kusshand nehmen würde. (Werde wohl dann auch umziehen)

Und noch etwas, die Löhne die Amazon zahlt sind eigentlich ok. Über 10€ für einen Helfer sind echt ok.
Wenn ich mir überlege das manche Firmen nur 3€ zahlen ...
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06.04.2013 13:03 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -1
 
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@Zeus35

Es gibt sicher Hochschulabsolventen die in der Langzeitarbeitslosigkeit landen, wie es Menschen ohne Schulabschluss gibt die niemals Arbeitslos werden.

Nur sollte auch (um es mit deiner Sprache zu sagen) jemanden mit einem Schrupfhirn auffallen das der umgekehrte Fall die Regel ist. Verstanden?

OK noch mal für langsame:

Gute Ausbildung - mehr Geld und kleines Risiko arbeitslos zu werden.

Keine Ausbildung ober miese - weniger Geld und hohes Arbeitslosigkeitsrisiko.
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06.04.2013 16:36 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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Ach Leute. Nicht nur Amazon zahlt solche Löhne, viele andere Unternehmen auch. Amazon jetzt so zu verteufeln ist echt ein Witz. Davon abgesehen sind die Gehaltsvorstellungen von den Gewerkschaftern ein Witz. Geht man vom Grundgehalt aus erhalten medizinische Fachangestellte einen Stundenlohn von 11,25 Euro brutto im OP. Also mal den Ball ein wenig flacher halten liebe Gewerkschaft.

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